Lefèbre, Wilhelm

Lefèbre, Wilhelm Albert. Maler und Lithograf. Diese Angaben konnten anhand von Dokumenten zweifelsfrei bestätigt werden.* 6.12.1873 Mannheim, Diese Angaben konnten anhand von Dokumenten zweifelsfrei bestätigt werden.† 26.5.1974 Bozen.
Jugend in Ffm. Schüler der Wöhlerschule und der Malschule von Prof. Rössler. Ausbildung in Düsseldorf (1889-94), München (1894-98) und Paris (1898-1903). Bis 1914 freischaffender Künstler in Paris. 1914 Rückkehr nach Ffm. Kriegsdienst (1914-18). Dann freischaffender Künstler in Ffm. Studienreisen in den Süden. Regelmäßige Ausstellungen in Ffm. Nach dem Tod seiner Frau (1966) zog L. zu seiner Tochter nach Südtirol.
Werke (Ölbilder, Aquarelle, Schabzeichnungen und Radierungen): zunächst vorwiegend allegorisch-symbolische Darstellungen, später vor allem Landschaften. Für das Senckenbergmuseum gestaltete L. seit 1932 die Lebensgruppen „Tiere der Heimat“, die die Tierwelt der Urzeit im Ffter Raum mit Hilfe von Tierpräparaten und Dioramen anschaulich darstellten (kriegszerstört, seit 1950 durch den Künstler selbst teilweise wiederhergestellt). Seine Skizzen und Gemälde aus dem Ersten Weltkrieg verbrannten bei den Luftangriffen 1944 im Historischen Museum.
1953 Eiserne Ehrenmedaille der SNG. 1957 Ehrenmitglied der Ffter Künstlergesellschaft.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 447f., verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
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Lexika: Thieme, Ulrich/Becker, Felix: Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. 37 Bde. Leipzig 1907-50.Thieme/Becker.
Quellen: ISG, Archiv der Ffter Künstlergesellschaft (mit dem Nachlass von deren langjährigem Vorsitzenden Heinrich Schopp), 1874-2006.ISG, Ffter Künstlergesellschaft, V2/296 (biographische Mappe). | ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/2.298.

GND: 140838945 (Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Lefèbre, Wilhelm. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), http://frankfurter-personenlexikon.de/node/3042

Stand des Artikels: 12.12.1990