List, Friedrich

List, Friedrich. Prof. Dr. jur. h. c. Nationalökonom. Publizist. * 6.8.1789 Reutlingen, † 30.11.1846 Kufstein.
Anlässlich eines Besuchs in Ffm. zur Messezeit 1819 kam L. mit Kaufleuten zusammen, deren Klagen über die Zollverhältnisse ihn zur Abfassung einer „Bittschrift an die Bundesversammlung um Aufhebung der Zölle und Mauten im Innern Deutschlands und um Aufstellung eines allgemeinen deutschen, auf dem Prinzip der Retorsion beruhenden Zollsystems gegen die angrenzenden Staaten“ (14.4.1819) veranlassten. Er war beteiligt an der Gründung des „Deutschen Handels- und Gewerbsvereins“ in Ffm., bei dem er als Konsulent angestellt wurde und bei dessen Zeitschrift „Organ für den deutschen Handels- und Fabrikantenstand“ er Redakteur war.
Friedrich-L.-Straße im Riederwald. Friedrich-L.-Schule, eine Grundschule, in Nied.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 464, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Array
(
    [de] => Array
        (
            [0] => Array
                (
                    [value] => literfasst
                )

        )

)

Lexika: Neue Deutsche Biographie. Hg. v. d. Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Bisher 26 Bde. (bis Vocke). Berlin 1953-2016.Walter Braeuer in: NDB 14 (1985), S. 694-697.
Quellen: ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/4.701.

GND: 118573489 (Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek).
Einträge zu dieser Person in anderen Datenbanken ansehen

Die hier genannten Verweise wurden mit Hilfe des frei verfügbaren Datendienstes http://beacon.findbuch.de (Thomas Berger) erstellt.


© 2018 Frankfurter Bürgerstiftung und bei dem Autor/den Autoren
Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: List, Friedrich. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), http://frankfurter-personenlexikon.de/node/3100

Stand des Artikels: 13.3.1991