Mangold, Käthe

Mangold, Henriette Katharina, gen. Käthe. Sozialarbeiterin. * 1.3.1890 Köln, † 12.12.1964 Ffm., begraben in Köln.
1916 Gründung einer Wohlfahrtsschule in Köln. Danach Tätigkeit im Fürsorgewesen in Gleiwitz, Berlin und Düren. In der NS-Zeit wegen „politischer Zersetzung“ inhaftiert, zunächst (1940) im Gefängnis, später im Konzentrationslager Ravensbrück. 1947 wurde M. Erste Vorsitzende des katholischen Frauenbunds in Ffm. Ihre Tätigkeitsschwerpunkte lagen auf den Gebieten der ehrenamtlichen Sozialarbeit, des Altenwerks, der Müttererholung, der Familienbildung und der Osthilfe.
1960 päpstliches Ehrenkreuz „Pro Ecclesia et Pontifice“ und Bundesverdienstkreuz.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 12, verfasst von: Reinhard Frost.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
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Quellen: ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/4.590.

GND: 1102154911 (Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek).
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Empfohlene Zitierweise: Frost, Reinhard: Mangold, Käthe. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), http://frankfurter-personenlexikon.de/node/436

Stand des Artikels: 29.6.1992