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Pappenheim, Bertha

Bertha Pappenheim

Bertha Pappenheim
Fotografie (1882).

© Institut für Stadtgeschichte, Ffm. (Sign. ISG_S7P1998_Pappenheim_Bertha_1).
Bertha Pappenheim

Bertha Pappenheim
Fotografie.

© Institut für Stadtgeschichte, Ffm. (Sign. ISG_S7P1998_Pappenheim_Bertha_2).
Pappenheim, Bertha. Psd.: P(aul) Berthold. Sozialpolitikerin. Frauenrechtlerin. * 27.2.1859 Wien, † 28.5.1936 Neu-Isenburg, begraben auf dem Jüdischen Friedhof Rat-Beil-Straße in Ffm.
P.s Vater Siegmund (1824-1881), ein wohlhabender Kaufmann, stammte aus einer traditionsreichen Pressburger jüdischen Familie, während ihre Mutter Recha (1830-1905), eine Tochter des Bankiers Meyer Benedikt Goldschmidt (1796-1861) und seiner Frau Jettchen, geb. Schames (1796-1840), aus einer bedeutenden Ffter jüdischen Familie kam.
Im Elternhaus in Wien genoss P. eine orthodox jüdische Erziehung, verbunden mit der für eine „höhere Tochter“ standesgemäßen Ausbildung. Ausgelöst durch die unheilbare Krankheit des Vaters litt sie unter einer schweren psychischen Erkrankung (1880-82). Sie wurde von ihrem Arzt Josef Breuer, einem Freud-Mitarbeiter, durch Hypnosebehandlungen und Gesprächstherapie geheilt, erholte sich aber nur langsam (bis 1888). Wie der Freud-Biograph Ernest Jones 1953 aufgedeckt hat, haben Breuer und Freud P.s Krankheitsgeschichte als den Fall „Anna O.“ 1895 in den „Studien über Hysterie“ beschrieben. Schon in der Zeit der Rekonvaleszenz begann P., sich der Frauenbewegung anzunähern. Sie absolvierte einen Krankenpflegekurs des Badischen Frauenvereins in Karlsruhe und veröffentlichte zwei Erzählbände, „Kleine Geschichten für Kinder“ (anonym, 1888) und „In der Trödelbude“ (unter Pseudonym, 1890).
1888 übersiedelte P. mit ihrer Mutter nach Ffm. Sie begann hier, wohltätig zu arbeiten, zunächst innerhalb der jüdischen Gemeinde in der Hilfe für die jüdischen Flüchtlinge aus Osteuropa, u. a. in der Israelitischen Suppenanstalt und im Israelitischen Hilfsverein. In den folgenden Jahren baute P. ihr soziales Engagement stark aus. Im Sinne der Frauenbewegung beteiligte sie sich an der Reform der öffentlichen und privaten Fürsorge in der Stadt und setzte die damit verbundene Organisierung der von Frauen geleisteten sozialen Praxis mit durch. Neben Jenny Apolant, Helene Flesch, Henriette Fürth sowie ihrer Cousine Anna Edinger gehörte P. zu den Ffter Frauen, die durch Vorträge, Publikationen und andere Öffentlichkeitsarbeit die Basis der Frauenbewegung wesentlich zu verbreitern halfen.
1895 begann P., sonntäglichen Flickunterricht in der Israelitischen Suppenanstalt in der Theobaldstraße 5 zu erteilen, und gründete, vom Erfolg ihrer Kurse angespornt, den „Verein für unentgeltliche Flickschulen“, dessen Vorsitz sie innehatte. Der Verein war direkt dem Bund deutscher Frauenvereine angeschlossen, in dessen Arbeitskommissionen und später (1914-24) Vorstand P. wirkte. Seit 1895 leitete P. die Israelitische Mädchenwaisenanstalt in der Theobaldstraße 21, wobei sie erstmals ihre im jüdischen Geist wurzelnden und von der modernen Frauenbewegung geprägten Vorstellungen von Mädchenerziehung umsetzen konnte. Als vorbildliche Institution wurde P.s Israelitische Mädchenwaisenanstalt seit 1902 in das Besichtigungsprogramm der von der „Centrale für private Fürsorge“ eingerichteten Ausbildungskurse für die sozialen Berufe aufgenommen.
Seit 1900 war P. als ehrenamtliche Waisen- und Armenpflegerin auch in der städtischen Kinder- und Jugendfürsorge tätig. Mit dem Ziel, eine auf gesetzlicher Grundlage beruhende Kinder- und Jugendfürsorge durchzusetzen, arbeitete sie unter Jenny Apolant in der „Auskunftsstelle für Gemeindeämter der Frau“ des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins mit. Als Mitglied des städtischen Armenamts (1910-16) war P. mit der organisatorischen Umgestaltung der Wohlfahrtspflege in Ffm. befasst, wobei das Wohnungsamt, das Arbeitsamt (1912) und das Jugendamt (1914) unter Zusammenfassung aller öffentlichen und privaten Sozialinstitutionen in Fachausschüssen errichtet wurden. 1919 gingen die von P. mitbegründeten sozialen Vereine als Teile der öffentlichen Fürsorge endgültig in städtische Verwaltung über.
Ab 1901 entwickelte P. eine spezifisch jüdische Wohlfahrtspflege innerhalb der Gemeinde. Sie gründete die „Weibliche Fürsorge“ als Abteilung des Israelitischen Hilfsvereins mit und baute diese systematisch aus zu einem wirksam arbeitenden Frauenverein, der allein aus dem Arbeitseinsatz der ehrenamtlich tätigen Frauen betrieben wurde. Zur „Weiblichen Fürsorge“ gehörten u. a. die Kommissionen für Kinderschutz, Stellenvermittlung und Wohnungsfürsorge, ein Kinderhaus, die Bahnhofs-, Gefängnis- und Krankenhaushilfe sowie der 1902 gegründete Israelitische Mädchenclub in den Räumen des ehemaligen Bankhauses Rothschild in der Fahrgasse 146. Als wesentliche Aufgaben der jüdischen Wohlfahrtspflege und somit der „Weiblichen Fürsorge“ sah P. die Fürsorge für ledige Mütter und uneheliche Kinder sowie für osteuropäische Einwanderinnen. Besonders wichtig wurde ihr der Kampf gegen den Mädchenhandel und gegen die Prostitution jüdischer Frauen. Um die Situation der besonders gefährdeten osteuropäischen Einwanderinnen besser analysieren zu können, reiste P. 1903 erstmals nach Galizien (vgl. ihren Reisebericht, mit Sara Rabinowitsch, 1904). Seitdem fuhr sie regelmäßig nach Osteuropa und besuchte dort die von ihr mitbegründeten Sozialeinrichtungen und Frauengruppen. 1906 reiste sie mehrere Monate lang durch die russischen Pogromgebiete und brachte 120 Pogromwaisen in den Westen. Außerdem engagierte sich P. in der Tuberkulosefürsorge; sie richtete in den Räumen der Jüdischen Haushaltungsschule in Ffm. eine Säuglings-Milchküche ein, die sterilisierte Milch tuberkulosefreier Kühe an bedürftige Mütter ausgab (1908).
Seit 1904, als P. den Jüdischen Frauenbund (JFB) in Berlin begründete und dessen Vorsitz (bis 1924) übernahm, war sie zunehmend auf nationaler und internationaler Ebene in der Frauenbewegung tätig. In einem Vortrag „Über Fürsorge der gefährdeten weiblichen Jugend“ der „Centrale für private Fürsorge“ 1906 entwickelte P. erstmals die Konzeption eines Schutz- und Erziehungsheims für jüdische ledige Mütter aus dem gesamten Deutschen Reich. Die Idee verwirklichte sie 1907 mit der Gründung des „Heimes des Jüdischen Frauenbundes“ in Neu-Isenburg. Das Grundstück mit einem Doppelhaus, dem späteren Haupthaus (Haus I) des Heims, im Neu-Isenburger Villenviertel hatte P.s Tante und Cousine Louise Goldschmidt, geb. Edle von Portheim, dem JFB zunächst zur Verfügung gestellt, dann 1910 geschenkt; weitere großzügige Spenden zur Gründung des Heims kamen aus dem wohlhabenden Ffter jüdischen Bürgertum, u. a. von Charles L. Hallgarten, Hannah Mathilde von Rothschild und der Familie Goldschmidt-Rothschild. Seit der Eröffnung des Heims (7.10.1907) fungierte P. als Vorsitzende des aus Heimleiterin und Heimkommission zusammengesetzten Heimvorstands und leitete die regelmäßigen Sitzungen der Heimkommission in Ffm., wo die Geschäftsstelle des Heims auch ihren Sitz (seit 1915 im Gebäude des Israelitischen Hilfsvereins in der Langestraße 30) hatte. Zur finanziellen Erhaltung des Heims trug der von P. gegründete und geleitete Interessenverband „Heim des Jüdischen Frauenbundes e. V.“ bei. In den folgenden Jahren erweiterte P. das Heim wesentlich, u. a. um Haus II als „Haus für Schwangere, Mütter, Säuglinge und Kleinkinder“ (1914), Haus III als Haus für kriegsgeschädigte, erziehungs- und erholungsbedürftige Schulkinder (1917), Haus IV als Ausbildungsstätte, ein Geschenk P.s an den JFB (1918), und den Anbau einer Isolier- und Krankenstation an Haus IV (1928). Seit 1928 wohnte P., die bisher in Ffm. gelebt hatte, auch in Neu-Isenburg. In den ersten Jahren des Heimbestehens galt P.s ganze Fürsorge den ledigen Müttern und ihren Kindern, während in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg sie, die 1917 die Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden in Berlin mitbegründet hatte, sich in ihrer Arbeit vor allem der kriegsgeschädigten jungen Generation in Ost und West („Gefährdetenfürsorge“) widmete. Ihr Grundsatz für die Heimarbeit war immer „Schutz den Schutzbedürftigen, Erziehung den Erziehungsbedürftigen“ geblieben, wobei sie auf eine Erziehung „zur rechtschaffenen treuen Bindung an die Familie und zur jüdischen Gemeinschaft“ Wert legte.
Nachdem sie noch das Wahlrecht für Frauen innerhalb der jüdischen Gemeinden mitdurchgesetzt hatte, trat P. 1924 von ihren Ämtern als Vorsitzende des JFB und Vorstandsmitglied des Bundes deutscher Frauenvereine zurück, um sich verstärkt der praktischen Arbeit im Neu-Isenburger Heim zuwenden zu können. Angesichts des wachsenden Antisemitismus setzte sie darauf, Heimbewohnerinnen wie auch Mitarbeiterinnen zur Rückbesinnung auf die jüdische Tradition zu erziehen. In diesem Zusammenhang schuf sie Übertragungen spätmittelalterlicher jiddischer Haus- und Volksbücher in das Neuhochdeutsche (u. a. „Allerlei Geschichten“, Maassegeschichten, 1929, und „Zeenah U Reenah“, Frauenbibel, 1930); auch schrieb sie Stücke für die Theateraufführungen zu den geselligen Abenden des Heims (u. a. „Die Haselnußtorte“, Ein Theaterstück zum Purimfest, aufgeführt 1936). In Fragen der jüdischen Erziehung ließ sich P. vor allem von Rabbiner Nehemias Anton Nobel und von Martin Buber beraten, den sie durch ihre Tätigkeit als Dozentin am Freien Jüdischen Lehrhaus kennengelernt hatte.
Nach 1933 bereitete P., obwohl eigentlich antizionistisch gesinnt, die Bewohnerinnen im Heim auf die Emigration, insbesondere nach Palästina, vor. Sie selbst brachte Heimkinder aus Neu-Isenburg in ausländische jüdische Waisenhäuser, u. a. nach Glasgow und Amsterdam, und vermittelte Adoptionen von Heimkindern ins Ausland. Nachdem sich im Januar 1936 eine Heimbewohnerin verächtlich über Hitler geäußert hatte und denunziert worden war, wurde P. als verantwortliche Heimleiterin von der Gestapo in Offenbach verhört (April 1936). Danach wurde P., deren Gesundheit infolge einer Tumoroperation (1935) ohnehin angegriffen war, bettlägerig und genas nicht mehr.
In der Pogromnacht vom 10.11.1938 brannten Nationalsozialisten das Haus I des Heims nieder und beschädigten Haus II. Nach der Zwangsauflösung des Heims (31.3.1942) wurden die im wiederhergerichteten Haus II verbliebenen Zöglinge und ihre Erzieherinnen zusammen mit den letzten noch in Neu-Isenburg lebenden und in Haus III zwangseinquartierten Juden in Konzentrationslager deportiert.
Weitere Erzählungen, Schauspiele, Übersetzungen (u. a. von Mary Wollstonecrafts „Verteidigung der Rechte der Frau“, 1899), Reiseberichte (u. a. „Sisyphus-Arbeit“, 2 Teile, 1924/29) und Fachveröffentlichungen sowie „Gebete“ (1946 posthum erschienen).
1917 Verdienstkreuz für Kriegshilfe.
Im Gewand ihrer Vorfahrin Glückel von Hameln, deren Memoiren P. 1910 aus dem Jiddischen übersetzt hat, ließ sie sich von Leopold Pilichowsky porträtieren. Ölporträt (von Samson Schames; vernichtet beim Brand des Neu-Isenburger Heims 1938). Porträtzeichnung (von Joseph Oppenheim, 1934). Porträtbüste (von Fritz J. Kormis) in der Stadtbücherei Neu-Isenburg.
Gedenktafel am ehemaligen Haus II des Heims des JFB („Bertha-P.-Haus“) in der Zeppelinstraße 10 in Neu-Isenburg. Seit 1996 „Seminar- und Gedenkstätte Bertha P.“ auf dem ehemaligen Heimgelände in Neu-Isenburg; dort u. a. Ausstellung zu Leben und Werk P.s. Die Arbeit der Gedenkstätte wird unterstützt von der „Bertha-P.-Initiative“, in der sich Vertreter der Stadt Neu-Isenburg, der örtlichen Parteien, Kirchengemeinden und Vereine sowie interessierte Bürger zusammengeschlossen haben.
Wohlfahrtsbriefmarke der Deutschen Bundespost mit P.s Porträt in der Reihe „Helfer der Menschheit“ (1954).
Bertha-P.-Weg auf dem Riedberg.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 116-119, verfasst von: Sabine Hock (redigierte Onlinefassung für das Frankfurter Personenlexikon).

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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Pappenheim, Bertha. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), http://frankfurter-personenlexikon.de/node/720

Stand des Artikels: 11.7.2014
Erstmals erschienen in Monatslieferung: 08.2014.