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Richard Kühl

Geboren 1978 in Mönchengladbach. Studium der Neueren und Neuesten Geschichte, Politikwissenschaft und Neueren Deutschen Philologie. Promotion zum Dr. rer. medic. mit einer medizinhistorischen Studie über das leitende ärztliche Personal eines gewöhnlichen Krankenhauses in der NS-Zeit. Promotion zum Dr. phil. mit einer Arbeit über den Ersten Weltkrieg in Forschung und Publizistik der frühen Sexualwissenschaft. Freie Mitarbeit in der Arbeitsstelle Düsseldorf der Max-Weber-Gesamtausgabe der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (2008). Wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Instituten für Geschichte, (Theorie) und Ethik der Medizin der Universitäten Aachen (2008-10), Tübingen (2011-20) und Düsseldorf (seit 2021). Lehrbeauftragter am Seminar für Zeitgeschichte der Universität Tübingen seit 2012.
Veröffentlichungen zur queeren Geschichte, Sexualforschung in der Moderne, Medizin und Nationalsozialismus sowie zur Mentalitätsgeschichte des Kaiserreichs, des Ersten Weltkriegs und der Weimarer Republik, darunter „Medizin im Dienst der ‚Erbgesundheit‘. Beiträge zur Geschichte der Eugenik und ‚Rassenhygiene‘“ (als Mitherausgeber, 2009), „Verfolger und Verfolgte. Bilder ärztlichen Handelns im Nationalsozialismus“ (als Mitherausgeber, 2010), „NS-‚Euthanasie‘ und Erinnerung. Vergangenheitsaufarbeitung – Gedenkformen – Betroffenenperspektiven“ (als Mitherausgeber, 2011), „Leitende Aachener Klinikärzte und ihre Rolle im ‚Dritten Reich‘“ (2011), „In Fleischhackers Händen. Wissenschaft, Politik und das 20. Jahrhundert“ (als Mitherausgeber, 2015), „Der Große Krieg der Triebe. Die deutsche Sexualwissenschaft und der Erste Weltkrieg“ (2022), „Sexualitäten und Geschlechter. Historische Perspektiven im Wandel“ (als Mitherausgeber, 2024), „Die Medizin und der Krieg. Versorgung, Forschung und Ideologie im 20. Jahrhundert“ (als Mitherausgeber, 2025) und „Sexualwissenschaft am Ende des sexuellen Zeitalters. Zur Wirkungsgeschichte der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung“ (als Mitherausgeber, 2025).
Stand: 21.4.2026

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Ein Projekt der Frankfurter Bürgerstiftung

Förderer: Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung, Stiftung Niederländische Gemeinde Augsburger Confession

Kooperationspartner: Frankfurter Historische Kommission
Projektleitung: Sabine Hock
Herausgeber: Clemens Greve, Sabine Hock
Datenbankprogrammierung: Andreas Bombel
Gestaltung: Anja Müller-Ries

Bildnachweis für die Kopfleiste (v. l. n. r.): Hamman von Holzhausen (Hans Happ nach Conrad Faber von Creuznach/UB Ffm.), Arthur Schopenhauer (ISG), Friedrich Stoltze (ISG), Johann Wolfgang Goethe (Johann Heinrich Lips/FDH-FGM), Max Beckmann (ISG), Bertha Pappenheim (ISG), Eduard Rüppell (Pompeo Marchesi/Archiv der SGN als Dauerleihgabe im HMF/Foto: Sven Tränkner), Paul Ehrlich (ISG), Christian Egenolff (Johann Friedrich Schmidt nach dem Monogrammisten „M“/ISG), Karl der Große (Andreas Artur Hoferick nach Karl Eduard Wendelstadt/Foto: Wolfgang Faust), Franz Adickes (ISG), Liesel Christ (hr-Archiv/Foto: Kurt Bethke), Ernst May (ISG), Georg Philipp Telemann (Valentin Daniel Preisler nach Ludwig Michael Schneider/ISG).

© ab 2014 Frankfurter Bürgerstiftung und für die einzelnen Artikel bei den Autorinnen/Autoren und/oder Institutionen.

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