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Schott von Schottenstein, Friedrich

Friedrich Schott von Schottenstein

Friedrich Schott von Schottenstein
Fotografie von Katharina Culié.

© Institut für Stadtgeschichte (Sign. ISG_S7P1998_12943) / Historisches Museum (Sign. HMF C23497), Ffm.
Schott von Schottenstein, Friedrich Siegmund Johann Karl Albert Freiherr. Prof. Dr. oec. publ. Forstwirt. * 25.5.1812 Großsachsenheim/Württemberg, † 20.5.1895 Ffm.
Sohn des Königlich Württembergischen Kammerherrs und Oberforstmeisters Ludwig Christian Wilhelm Schott von Sch. und dessen Ehefrau Christiane Ulrika Bernhardina, geb. Olenschlager von Olenstein.
Bis 1829 Besuch des Lyceums in Ludwigsburg. Danach einjährige praktische Vorlehre im Forstrevier Maulbronn. Studium der Forstwissenschaft an der Universität Tübingen (1830-32) und der Akademie zu Hohenheim (1832-33). Seit 1834 Forstamtsassistent in Schorndorf. 1836 Berufung zum besoldeten Privatdozenten für Forst- und Landwirtschaft an der Universität Tübingen. 1837 Beginn der dortigen Lehrtätigkeit. 1838 Ernennung zum außerordentlichen Professor. 1839 Promotion in Tübingen. Seit März 1840 Forstmeister der Stadt Ffm., wobei ihm bei der Berufung vermutlich die Verwandtschaft zu der alten Ffter Familie Olenschlager zugutekam. Wohnsitz zunächst in Niederrad, ab 1870 in Ffm. Sch. schuf die Grundlagen zu einer planvollen und rationellen Bewirtschaftung des Ffter Stadtwaldes gemäß den Erkenntnissen der modernen Forstwirtschaft seiner Zeit, was die Auf- und Durchforstung sowie Pflege des Waldes mit dem Charakter eines Mischwaldes beinhaltete. 1887 trat Sch. in den Ruhestand. Während seiner Tätigkeit als Ffter Forstmeister hatte er auch den Waldbesitz der vier Ffter Dörfer Bonames, Dortelweil, Nieder-Erlenbach und Niederursel an der Hohen Mark im Taunus sowie nebenamtlich den Fürstlich Isenburg-Birsteinischen Wald verwaltet; die Bewirtschaftung der Hohen Mark führte er noch einige Jahre über seine Pensionierung hinaus fort.
Mitglied der Gesellschaft Frauenstein.
Sch. war langjähriger Senior des evangelischen Gemeindevorstands und arbeitete in der Verwaltung mehrerer milder Stiftungen mit.
Fachveröffentlichungen in der Allgemeinen Forst- und Jagd-Zeitung (1882, 1883, 1886, 1888) und in den Forstlichen Blättern (1883).
In der Denkschrift „Forststatistische Beschreibung des Ffter Stadtwaldes“, die der 1884 in Ffm. tagenden Versammlung deutscher Forstmänner überreicht wurde, hat Sch. seine hiesige Lebensarbeit selbst beschrieben.
Roter Adlerorden III. Klasse mit der Schleife. Ehrenmitglied des Württembergischen Forstvereins.
Schottensteinstraße in Niederrad. Schottensteinschneise im Ffter Stadtwald.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 335, verfasst von: Fritz Koch (überarbeitete Onlinefassung für das Frankfurter Personenlexikon von Fritz Koch).

Lexika: Allgemeine Deutsche Biographie. Hg. durch die Historische Commission bei der Königlichen Akademie der Wissenschaften. 56 Bde. München/Leipzig 1875-1912.Richard Heß in: ADB 54 (1908), S. 170-172. | Richel, Arthur: Katalog der Abteilung Fft. [der Ffter Stadtbibliothek]. Bd. 2: Literatur zur Familien- und Personengeschichte. Ffm. 1929.Richel, S. 531. | Schrotzenberger, Robert: Francofurtensia. Aufzeichnungen zur Geschichte von Ffm. Ffm. 1884.Schrotzenberger, S. 223.
Literatur:
                        
Hoffmann, Heinrich: „Struwwelpeter-Hoffmann“ erzählt aus seinem Leben. Lebenserinnerungen. Hg. v. Eduard Hessenberg. Ffm. 1926. (Ffter Lebensbilder 9).Hoffmann: Lebenserinnerungen 1926, S. 125, 180 u. 222. | 250 Jahre Ffter Forstverwaltung (1729-1979). Text: R[ichard] Langer und W[erner] Ebert. Ffm. 1980.Langer/Ebert: Forstverwaltung 1980, bes. S. 21-24. | Ruppert, Kurt: Der Stadtwald als Wirtschafts- und Erholungswald. München [u. a.] 1960.Ruppert: Stadtwald 1960, S. 30.
Quellen: ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/718.
Internet: Hessische Biografie, ein Kooperationsprojekt des Instituts für Personengeschichte in Bensheim und des Hessischen Landesamts für geschichtliche Landeskunde in Marburg zur Erstellung einer umfassenden personengeschichtlichen Dokumentation des Landes Hessen. http://www.lagis-hessen.de/pnd/115516468Hess. Biografie, 30.10.2015.

GND: 115516468 (Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek).

© 2017 Frankfurter Bürgerstiftung und bei dem Autor/den Autoren
Empfohlene Zitierweise: Koch, Fritz: Schott von Schottenstein, Friedrich. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), http://frankfurter-personenlexikon.de/node/1131

Stand des Artikels: 9.11.2015
Erstmals erschienen in Monatslieferung: 11.2015.