Magnus, Kurt

Rundfunkpionier.

Magnus, Kurt. Ministerialdirektor. Dr. jur. Jurist. * 28.3.1887 Kassel, † 20.6.1962 Wiesbaden.
1923 Mitbegründer der „Funkstunde AG“ in Berlin und seit 1925 erster Direktor der Reichs-Rundfunk-Gesellschaft mbH. 1948 wurde M. zum Ersten Vorsitzenden des neu konstituierten Rundfunkrats des Hessischen Rundfunks gewählt. Am 26.10.1951 übernahm er den Vorsitz im Verwaltungsrat des HR. M. war wesentlich am Aufbau der westdeutschen Rundfunkanstalten beteiligt, deren Charakter er in seiner Publikation „Der Rundfunk in der Bundesrepublik Deutschland und West-Berlin“ (1955) beschrieb.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 6, verfasst von: Reinhard Frost.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
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Lexika: Renkhoff, Otto: Nassauische Biographie. Kurzbiographien aus 13 Jahrhunderten. Wiesbaden 1985, 2., überarb. Aufl. 1992. (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Nassau XXXIX).NB 1985, S. 251, Nr. 1448; 1992, S. 489, Nr. 2715. | Neue Deutsche Biographie. Hg. v. d. Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Bisher 26 Bde. (bis Vocke). Berlin 1953-2016.Kurt Wagenführ in: NDB 15 (1987), S. 675f.
Quellen: ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/775.

GND: 118576186 (Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek).

© 2019 Frankfurter Bürgerstiftung und bei dem Autor/den Autoren
Empfohlene Zitierweise: Frost, Reinhard: Magnus, Kurt. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), http://frankfurter-personenlexikon.de/node/426

Stand des Artikels: 12.6.1992