Marcus, Ahron

Marcus, Ahron. Hebraist. * 13.1.1843 Hamburg, † 6.3.1916 Ffm., begraben in Krakau.
Der in Hamburg aufgewachsene und hauptsächlich im damaligen Russisch-Polen wirkende jüdische Gelehrte nahm 1897 in Ffm. an der Vorkonferenz zur Gründung der Zionistischen Vereinigung für Deutschland teil. M. war ein leidenschaftlicher Anhänger des Chassidismus, einer Glaubensbewegung, der er auch eines seiner wissenschaftlichen Hauptwerke („Der Chassidismus“, 1901) widmete.
M. starb in Ffm., wohin er nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs vor den Russen geflohen war; er wurde später nach Krakau überführt und dort bestattet.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 16, verfasst von: Reinhard Frost.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
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Literatur:
                        
Arnsberg, Paul: Die Geschichte der Ffter Juden seit der Französischen Revolution. Hg. v. Kuratorium für Jüdische Geschichte e. V., Ffm. Bearb. u. vollendet durch Hans-Otto Schembs. 3 Bde. Darmstadt 1983.Arnsberg: Gesch. d. Ffter Juden 1983, Bd. III, S. 297-299.

GND: 172916003 (Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek).
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Empfohlene Zitierweise: Frost, Reinhard: Marcus, Ahron. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), http://frankfurter-personenlexikon.de/node/450

Stand des Artikels: 8.2.1993