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Ehrlich, Paul

Begründer der modernen Chemotherapie. Nobelpreisträger für Medizin 1908.

Paul Ehrlich

Paul Ehrlich
Fotografie (1914; im Besitz des HMF).

© Institut für Stadtgeschichte (Sign. ISG_S7P1998_3010) / Historisches Museum (Sign. HMF C21074), Ffm.
Ehrlich, Paul. Exzellenz. Wirklicher Geheimer Rat. Prof. Dr. med. Dr. h. c. mult. Mediziner. * 14.3.1854 Strehlen/Niederschlesien, † 20.8.1915 Bad Homburg v. d. H., begraben in Ffm.
Aus wohlhabenden Familien jüdischen Glaubens, die mit dem preußischen Emanzipationsgesetz von 1812 die rechtliche Gleichstellung als Staatsbürger in Preußen erlangt hatten, womit gesellschaftliche Aufstiegsmöglichkeiten, u. a. durch Betätigungen in der Wirtschaft, verbunden waren. Sohn des Likörfabrikanten und Lotterieeinnehmers Ismar E. (1818-1898) und dessen Ehefrau Rosa, geb. Weigert (1826-1909). Cousin des Pathologen Carl Weigert.
Ab 1872 Medizinstudium in Breslau, Straßburg, Freiburg und Leipzig. 1877 Staatsexamen in Breslau. 1878 Promotion mit der Arbeit „Beiträge zur Theorie und Praxis histologischer Färbung“ in Leipzig. 1887 Privatdozent, später außerordentlicher Professor an der Medizinischen Fakultät der Universität Berlin. Oberarzt an der Berliner Charité. 1891 von Robert Koch an das Institut für Infektionskrankheiten in Berlin berufen. Dort in Arbeitsgemeinschaft mit Emil von Behring. Entwicklung von Methoden zur Standardisierung des Diphtherieantitoxins (Diphtherie-Heilserums).
Aufgrund des rasch zunehmenden Bedürfnisses nach Standardisierung und Kontrolle von Impf- und Heilseren kam es zur Gründung des staatlichen Instituts für Serumforschung und Serumprüfung in Berlin-Steglitz, dessen Leitung E. übernahm (1896). Im Zusammenwirken mit Friedrich Althoff, dem Ministerialdirektor im Preußischen Kultusministerium und Förderer E.s, und Franz Adickes, dem Ffter Oberbürgermeister, der bestrebt war, bedeutende wissenschaftliche Institute nach Ffm. zu holen, um so die Gründung einer Universität vorzubereiten, gelang es, das Steglitzer Institut nach Ffm. zu verlegen und zu einem Institut für experimentelle Therapie auszugestalten. Die materiellen Voraussetzungen dafür schufen die Stadt Ffm. durch die Bereitstellung des Grundstücks in unmittelbarer Nähe der Städtischen Krankenanstalten, die Ffter Bürgerschaft durch ihre Spendenfreudigkeit (mit einer Summe von ca. 100.000 Mark) und der preußische Finanzminister Johannes von Miquel, Adickes’ Vorgänger im Amt des Ffter Oberbürgermeisters, durch die Gewährung einer staatlichen Beihilfe von 30.000 Mark. Am 8.11.1899 wurde das „Königliche Institut für experimentelle Therapie“ in Ffm.-Sachsenhausen, Sandhofstraße 44, mit E. als Direktor eingeweiht. Die Aufgabengebiete des Instituts umfassten die amtliche Prüfung aller staatlicher Kontrolle unterliegenden Heilsera, hygienisch-bakteriologische Arbeiten für die öffentliche Hygiene der Stadt Ffm., ihrer Krankenhäuser und Ärzte sowie die theoretische Serumforschung.
Ende 1899 übersiedelte E. mit seiner Frau Hedwig, geb. Pinkus (1864-1948), der Tochter eines erfolgreichen Textilindustriellen, und den Töchtern Stefanie (später verh. Schwerin, 1884-1966) und Marianne (später verh. Landau, 1886-1963) nach Ffm., Westendstraße 62. Als E. nach Ffm. kam, hatte er bereits ausgedehnte Forschungen auf den Gebieten der Anwendung von Farbstoffen in Diagnostik und Therapie betrieben. Damit waren grundlegende Erkenntnisse über die Zellen des Bluts möglich geworden. Außerdem konnten unterschiedliche Blutkrankheiten, z. B. verschiedene Formen von Leukämien, abgegrenzt werden. 1888 beschrieb E. erstmals das Krankheitsbild der aplastischen Anämie. Mit der Diphtherie-Serum-Forschung verbunden waren seine grundlegenden Erkenntnisse über die Wirkungsweise des Immunsystems, die in der „Seitenkettentheorie“ ihren Niederschlag fanden. Sie bildete die Grundlage für das Verständnis derjenigen Vorgänge, durch welche der Organismus auf das Eindringen körperfremder Stoffe, so auch von Bakterien, gesetzmäßig reagiert und durch die er einen Schutz (Immunität) gegenüber krankmachenden Kleinlebewesen oder deren Giften erhält. Die experimentellen Arbeiten an dem neuen Institut galten daher in erster Linie dem Ausbau der Immunitätslehre. Daneben wurden Krebsforschung und experimentelle Chemotherapie zu weiteren wissenschaftlichen Arbeitsgebieten, denen sich E. vor allem in seiner Ffter Zeit widmete. Die 1901 zusätzlich geschaffene Krebsabteilung des Instituts verdankte ihr Entstehen einer Initiative Ffter Bürger, die Spenden für drei Jahre zu je 30.000 Mark zur Verfügung stellten. E. hat die Krebstherapie der naturwissenschaftlich-medizinischen Forschung erschlossen. Noch heute trägt eines der Objekte für solche Untersuchungen, ein Mäusekrebs, E.s Namen. Dabei ist zu vermerken, dass Versuchstiere für E.s experimentellen Forschungsansatz unerlässlich waren; sie konnten in zwei Stallgebäuden am Institut untergebracht werden.
Mit dem Wechsel nach Ffm. fand die Forschungsleistung von E. wesentliche Unterstützung durch die Verbindung zu Männern der in der Nähe angesiedelten chemisch-pharmazeutischen, Farbstoffe produzierenden Industrie, die ihm bei der Lösung seiner Aufgaben entscheidende Hilfe gaben. Dazu gehörte u. a. Professor August Laubenheimer, mit dem E. seit 1890 zusammenarbeitete. Als Direktor der Farbwerke Hoechst, vorm. Meister Lucius & Brüning, ermöglichte er es, dass E. mit Farbstoffen und weiteren Substanzen versorgt wurde. Auch stellte ihm Arthur von Weinberg, selbst Farbstoffchemiker, Mitinhaber der Farbwerke Leopold Cassella & Co. in Fechenheim, die seit 1870 in eigener Fabrik hergestellten (synthetischen) Farbstoffe zur Verfügung. Zu E.s Förderern gehörte zudem sein Cousin Carl Weigert, der seit 1885 den Lehrstuhl für Pathologische Anatomie am Senckenbergischen Institut in Ffm. innehatte und als Experte für das Färben von pathologischen und anatomischen Präparaten die Anilinfarben auf diesem Gebiet einführte. Mit Professor Ludwig Darmstädter, Chemiker und Fabrikant in der chemischen Industrie in Berlin, war E. freundschaftlich verbunden. E. ging davon aus, dass über Farbstoffe der Weg zu neuen Heilmitteln führen würde, der Weg zur Chemotherapie, die eines Tages gleichberechtigt neben die Serumtherapie treten sollte.
Die Ausführung seiner Planungen auf dem Gebiet der Chemotherapie wurde E. durch die Gründung des 1906 eröffneten Chemotherapeutischen Forschungsinstituts „Georg-Speyer-Haus“ ermöglicht. Auch dieses zweite, ebenfalls in der Sandhofstraße angesiedelte Institut unter E.s Leitung war Mäzenatentum zu verdanken. Franziska Speyer stiftete 1904 eine Million Goldmark für die Errichtung eines dem Andenken ihres Mannes gewidmeten Forschungsinstituts. Ihr Schwager, Professor Ludwig Darmstädter, veranlasste sie, dieses Institut (dem 1909 eine zweite Million zufloss) für die Arbeiten E.s zur Verfügung zu stellen. In seiner Rede zur Einweihung des Georg-Speyer-Hauses im September 1906 formulierte E. sein Bekenntnis zur Anwendung synthetisch chemischer Stoffe in der Behandlung von Infektionskrankheiten wie der Malaria, den Pocken, von Tierseuchen und der Syphilis. Ziel war die Entwicklung von Substanzen, die den Gesetzen der „Seitenkettentheorie“ in ihrer Wirkungsweise folgten und damit zielgerecht die Abtötung krankheitserregender Agentien ermöglichen sollten, d. h.: E. hatte sich die Aufgabe gestellt, bakterielle Infektionen dadurch zu heilen, dass er dem Körper Chemikalien zuführte, die ausschließlich die Bakterien vernichteten. Er wollte, wie er sich ausdrückte, gezielt mit „Zauberkugeln“ auf die Infektionserreger schießen. Diesen Gedankengängen folgend wurden organische Arsenverbindungen Gegenstand der Analyse, da sich die mit Farbstoffen durchgeführten Untersuchungen als zu toxisch erwiesen. Nachdem E. und Alfred Bertheim 1906 die richtige Konstitution des Atoxyls aufgeklärt hatten, war die Basis gewonnen, um in großangelegten Tierversuchsreihen konstruierte chemische Präparate auf ihre Heilwirkung gegenüber Trypanosomen und Spirillen, den Erregern der Syphilis und anderer Krankheiten, zu erproben. Die Versuchsreihen führten schließlich zur Verbindung „606“, einer Arsenobenzol-Verbindung, die in der Folge unter der Bezeichnung „Salvarsan“ die ausschlaggebende Rolle in der Bekämpfung der Spirochätosen, insbesondere der Syphilis, spielen sollte. Hervorragende Mitarbeiter, darunter auch Chemiker und Biologen, unterstützten E.s Forschungen, und zahlreiche ausländische Wissenschaftler, z. B. Christian Herter (USA), der spätere Nobelpreisträger Henry Dale (England) und Sahachirō Hata (Japan), der das „606“ in Tierversuchen 1909 überprüfte, arbeiteten am Ffter Institut.
Am 1.11.1909 sprach E. in einem Vortrag in Berlin über das neue Präparat und erste Erfolge bei dessen Einsatz in ersten Tests, worüber am folgenden Tag die FZ unter der Überschrift „Ein neues Mittel gegen die Syphilis?“ berichtete. Auf dem Internationalen Kongress für Innere Medizin in Wiesbaden im April 1910 äußerte sich E. dezidiert über die mit dem Präparat 606 erzielten therapeutischen Erfolge. Zur klinischen Behandlung der Syphilis wurde das Präparat weiteren umfänglichen Erprobungen in Krankenhäusern unterzogen, die E. mit beeindruckender Sorgfalt begleitete. Damit wurde er zu einem der Begründer der modernen Arzneimittelprüfung. E. versendete Tausende im Georg-Speyer-Haus hergestellte Proben von 606 an vertrauenswürdige Kollegen, deren überwiegend positive Erfahrungen mit dem Präparat als Heilmittel gegen die Syphilis bei der Behandlung von Patienten bald mehr als 250 Publikationen füllten. Im Dezember 1910 kam das von E.s Forschungen initiierte und systematisch entwickelte arsenhaltige Syphilisheilmittel unter dem Namen „Salvarsan“ (heilendes Arsen) als spezifisch wirkendes Therapeutikum in den Handel, wobei die Farbwerke Hoechst die industrielle Produktion übernahmen. Dieser erste große Erfolg systematisch erforschter und entwickelter Substanzen in der medizinischen Anwendung gilt gemeinhin als der Beginn der modernen Chemotherapie, zu der E. den Grundstein gelegt hat. E.s 60. Geburtstag am 14.3.1914 wurde von der wissenschaftlichen Welt fast überschwänglich begangen.
Das Salvarsan wurde als große Errungenschaft im Kampf gegen die Volksseuche Syphilis gefeiert. Allerdings gab es auch polemisch geführte Auseinandersetzungen um seinen Preis, seine Wirksamkeit und seine bei unsachgemäßer Anwendung auftretenden gesundheitlichen Nebenwirkungen. So prangerte in Ffm. seit 1913 Karl Waßmann in seinem Blatt „Deutscher Freigeist“ die vermeintliche Praxis an, dass Prostituierte oder Patienten aus der Unterschicht im Ffter Städtischen Krankenhaus mit Salvarsan behandelt würden, ohne das Krankheitsbild der Syphilis aufzuweisen und ohne in die Behandlung eingewilligt zu haben. E. und anderen Befürwortern wurde – etwa von Heinrich Müller in der Monatszeitschrift „Türmer“ – die Bildung eines „Salvarsan-Syndikats“ unterstellt, das sämtliche Kritik unterdrücke. Aus einem im Juni 1914 geführten Strafprozess gegen Waßmann vor dem Ffter Landgericht ging E., der auch selbst als Sachverständiger auftrat, glänzend gerechtfertigt hervor.
Bei der Vorbereitung zur Gründung der Ffter Universität zeigte E. großes Engagement einschließlich finanzieller Zuwendungen. Im Kultusministerium hatte man E. als ersten Rektor ins Auge gefasst, doch er lehnte wegen seiner angegriffenen Gesundheit ab. Im Zuge der Gründung der Universität (10.6.1914) wurde E. zum Ordinarius für Pharmakologie berufen, und seine beiden Institute wurden der Medizinischen Fakultät zugeordnet.
Paul E. war einer der großen Forscher, der zusammen mit Emil von Behring und Robert Koch die Weltgeltung der deutschen Medizin um die Wende zum 20. Jahrhundert begründete. Seine Forschungen und die daraus abgeleiteten allgemeinen Erkenntnisse über Funktion und Wirkungsweise des Blutes und des Immunsystems, die Bekämpfung von Krebserkrankungen und Infektionskrankheiten haben Anstöße gegeben, die noch heute breite Wirkung in der Erforschung dieser Gebiete der Medizin haben. Viele seiner Theorien fanden erst viel später, z. T. erst im Zeitalter der molekularbiologischen Forschung, ihre endgültige Bestätigung. Von 1899 bis kurz vor seinem Tod hat E. in Ffm. gelebt und geforscht. Hier vollendete er seine herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten, die u. a. zur Verleihung des Nobelpreises führten. Er hat dazu beigetragen, den Namen der Stadt Ffm. als Stätte bedeutender medizinischer Forschung weit über die Grenzen Deutschlands bekannt zu machen. Das Königliche Institut für experimentelle Therapie war zu einer Forschungsanstalt angewachsen, die dem weltbekannten Pasteur-Institut an Bedeutung gleichkam. Mit der Schaffung eines wirksamen Heilmittels gegen die Syphilis hat E. den Grundstein für die Entwicklung der Chemotherapie infektiöser Erkrankungen gelegt. Der als liebenswürdig und zurückhaltend geltende, ganz auf seine Arbeit bezogene, „unpolitische“ E. hat vor allem in den letzten Jahren seines Lebens auch große Popularität unter der Ffter Bevölkerung erlangt. Wegen seiner sorgfältig gepflegten privaten und beruflichen Freundschaften und Verbindungen, auch zu seinen Schülern und Mitarbeitern sowie in- und ausländischen Wissenschaftlern, wird E. heute als moderner „Netzwerker“ gesehen (Axel C. Hüntelmann, 2011). Sein Werk war nicht nur von großer wissenschaftlicher Bedeutung, sondern durch die praktische Anwendung zur Heilung von Krankheiten nutzbringend für die Menschheit.
Über 200 Fachveröffentlichungen, u. a. „Das Sauerstoffbedürfnis des Organismus“ (1885), „Farbanalytische Untersuchungen zur Histologie und Klinik des Blutes“ (1891), „Die Wertbemessung des Diphtherieheilserums und deren theoretische Grundlagen“ (1897), „Arbeiten aus dem Kgl. Institut für experimentelle Therapie zu Ffm.“ (Heft 1-5, 1906-13), „Grundlagen und Erfolge der Chemotherapie“ (1911), „Die experimentelle Chemotherapie der Spirillosen“ (mit Sahachirō Hata, 1910), „Abhandlungen über Salvarsan“ (4 Bde., 1911-14) und „Das Kgl. Institut f. exper. Therapie und das Georg-Speyer-Haus“ (FZ zur Eröffnung der Ffter Universität, 25.10.1914).
Ffm. war die erste Stadt, die E.s Leistungen öffentlich würdigte. Später erhielt der erfolgreiche Forscher zahlreiche weitere Ehrungen und Preise. 1887 Tiedemann-Preis der SNG. 1903 Preußische Große Goldene Medaille für Wissenschaft. 1908 Nobelpreis, gemeinsam mit dem russischen Zoologen und Immunologen Ilja (in dt. Übertragung auch: Elias) Metschnikow, „für unvergängliche Verdienste um die medizinische und biologische Forschung, namentlich um die Wertbestimmung der Serumpräparate“. 1914 Cameron-Preis in Edinburgh. Ehrendoktor u. a. der Universitäten von Chicago (1904) und Oxford (1907).
Festschriften zum 60. Geburtstag („Paul E. – Eine Darstellung seines wissenschaftlichen Wirkens“, hg. v. Hugo Apolant et al., 1914) und zum 70. Geburtstag („In memoriam Paul E. und Emil von Behring – Zur 70. Wiederkehr ihrer Geburtstage 14./15. März 1924“, hg. v. Wilhelm Kolle und Hans Sachs, 1924).
Kopie eines Porträts (von Max Liebermann, 1913; Original in Berlin) im Georg-Speyer-Haus, Paul-E.-Straße 42-44, in Ffm. Ölporträt (von Johann[es] Marx, um 1910) früher im Firmenmuseum der Hoechst AG in Ffm., nach dessen Auflösung im HMF. Porträt (von Johann[es] Marx, 1930 posthum) im Besitz der Dr. Senckenbergischen Stiftung. Porträtplakette, anlässlich von E.s 50. Geburtstag in Silber und Bronze gegossen (von Josef Kowarzik, 1904), im Münzkabinett des HMF.
Im Wohnhaus der Familie in der Westendstraße 62 lebte E.s Witwe Hedwig bis zu ihrer Flucht vor den Nationalsozialisten. Sie emigrierte 1938 zunächst in die Schweiz, dann in die Vereinigten Staaten von Amerika. Hedwig E. starb im Dezember 1948 und wurde in Westchester im Staat New York beerdigt. Das im Zweiten Weltkrieg stark zerstörte Ffter Wohnhaus E.s wurde auf Initiative der 1976 gegründeten „Gesellschaft der Freunde Paul E.s e. V.“ (Vorsitzender: Ernst Bäumler, Pressechef der Hoechst AG) und der Mercantil-Union (Geschäftsführer: Roland Berger) wiederaufgebaut und unter der Bezeichnung „Paul-E.-Haus“ 1982 eingeweiht. Dort Gedenktafel (mit Bronzerelief E.s von Knud Knudsen, 1982).
Ehrengrabstätte auf dem Jüdischen Friedhof Rat-Beil-Straße in Ffm. Auch die Tochter Marianne E. (1886-1963), seit 1905 verheiratet mit dem Berliner bzw. späteren Göttinger Mathematiker Edmund Landau (1877-1938), ist in diesem Grab beigesetzt.
Seit 1996 Paul-E.-Museum mit historischem Labor und (erstmals bereits 1922 eingerichtetem) Gedenkraum im Georg-Speyer-Haus in Ffm.
Der eigentliche schriftliche Nachlass von Paul E. („Paul E. Collection“) befindet sich im Rockefeller Archive Center in den USA. Teilnachlass im ISG in Ffm. sowie Dokumente im Hoechst Unternehmensarchiv bei der Hoechst GmbH in Ffm.-Höchst (dort u. a. Unterlagen und Korrespondenzen zur Herstellung von und zum Prozess um Salvarsan) und im Paul-E.-Institut in Langen/Hessen (dort u. a. das Präparatebuch und Laborbücher). Teile von E.s wissenschaftlicher Privatbibliothek in der UB Ffm.
Während der NS-Zeit wurde E. in Deutschland weitgehend totgeschwiegen. Dagegen kam er zu Popularität in den USA, u. a. durch den Film der Warner Brothers „Dr. E.’s Magic Bullet“ (Regie: William Dieterle; UA: New York, 1940), der nach dem Krieg unter dem Titel „Die Lebensgeschichte Paul E.s“ in deutschen Kinos bzw. später im Fernsehen lief. In Ffm. erreichte E.s Enkel Günther K. Schwerin (1910-1997), Sohn der Tochter Stefanie E. (1884-1966) aus ihrer Ehe mit dem Fabrikbesitzer Ernst L. Schwerin (1869-1946), bereits 1947 bei der Militärverwaltung, dass das ehemalige Institut für experimentelle Therapie künftig den Namen seines ersten Direktors tragen durfte: „Paul-E.-Institut – Staatliche Anstalt für experimentelle Therapie“. Gedenkveranstaltungen zum 100. Geburtstag 1954: Hundertjahrfeier der Geburtstage von Paul E. und Emil von Behring in Ffm., Marburg/Lahn und Höchst; Preisverleihungsfeier in Anwesenheit von Bundespräsident Heuss in der Paulskirche in Ffm. Zum 125. Geburtstag 1979: Ausstellung der Hoechst AG u. d. T. „Paul E. – Forscher für das Leben“ im Alten Schloss in Ffm.-Höchst sowie gleichnamiger Film und Schülerwettbewerb. Zum 70. Todestag 1985: Ausstellung in der Paulskirche Ffm. Zum 150. Geburtstag 2004: akademische Feierstunde im Universitätsklinikum (13.3.2004), alljährliche Preisverleihungsfeier in der Paulskirche (14.3.2004) und internationales wissenschaftliches Symposium „Combating Pathogens and Cancer“ in der Deutschen Bank (15./16.3.2004), veranstaltet von der Paul-E.-Gesellschaft und der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Zum 100. Todestag 2015: Enthüllung einer „Jubiläumsstele“ für E. (entworfen vom Büro Designwerk27) auf dem Gelände des Universitätsklinikums in Ffm.-Sachsenhausen am 20.8.2015; Ausstellung „Arsen und Spitzenforschung“ im HMF (2015-16); Festakt „Paul E. – Wegbereiter einer modernen Medizin“ in der Paulskirche am 22.11.2015; wissenschaftliches Symposium „Paul E. 2015: From Salvarsan to Personalised Medicine“ im HMF am 23./24.11.2015.
1954 und 2004 Sonderbriefmarke der Deutschen Bundespost bzw. Deutschen Post zu den 100. und 150. Geburtstagen von Paul E. und Emil von Behring. Von 1990 bis zur Einführung des Euros 2002 Porträt E.s auf dem Zweihundertmarkschein.
Paul-E.-Straße (bis 1910: Sandhofstraße, 1938-45: Ludwig-Rehn-Straße) in Sachsenhausen. Paul-E.-Schule, eine berufliche Schule für Chemie, Physik, Biologie, Metall- und Elektrotechnik, in Höchst. Paul-E.-Hörsaal im Hörsaalgebäude des Universitätsklinikums auf dem Campus Niederrad.
Paul E.-Stiftung, errichtet 1929: Die Witwe Hedwig E., geb. Pinkus, hatte der Vereinigung von Freunden und Förderern der Ffter Universität ein Kapital in Höhe von 90.000 Mark für einen „Paul E.-Fonds“ gestiftet, der 1929 in die „Paul E.-Stiftung“ überführt wurde; das Stiftungsvermögen wird seitdem treuhänderisch von der genannten Vereinigung verwaltet. Paul E.-Preis, erstmals 1930 und – infolge des Nationalsozialismus – zunächst nur bis 1934 verliehen. Paul-E.-Institut (PEI), seit 1947 offizielle Bezeichnung der ehemaligen – später erweiterten – Wirkungsstätten Paul E.s in der Paul-E.-Straße in Ffm.-Sachsenhausen, zunächst als hessische Landesbehörde, dann (seit 1972) als „Bundesamt für Sera und Impfstoffe“; seit der Einweihung seines Neubaus im Mai 1990 hat das PEI, inzwischen (seit 2009) als „Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel“, seinen Sitz in Langen/Hessen, während das seitdem völlig von ihm getrennte Chemotherapeutische Forschungsinstitut Georg-Speyer-Haus (seit 2013/14: Georg-Speyer-Haus – Institut für Tumorbiologie und experimentelle Therapie) weiterhin in Ffm. blieb. Der Paul E.- und Ludwig Darmstaedter-Preis (unter Vereinigung beider früherer Preise seit 1952) als höchstdotierter deutscher Wissenschaftspreis wird jährlich am Geburtstag E.s am 14. März in der Paulskirche bzw. im Kaisersaal des Römers in Ffm. verliehen, und zwar durch den international besetzten Stiftungsrat der Ffter Paul E.-Stiftung an bedeutende nationale und internationale Wissenschaftler, die auf dem Gebiete E.s arbeiten. Die Preisträger erhalten ferner die Goldene Paul E.-Medaille. Zugleich wird neuerdings jährlich der Paul E.- und Ludwig Darmstaedter-Nachwuchspreis (seit 2006) vergeben, der an Nachwuchswissenschaftler im deutschsprachigen Raum geht, die herausragende Leistungen auf dem Gebiet der biomedizinischen Forschung erbracht und das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Paul-E.-Gesellschaft für Chemotherapie, gegründet 1967 in Ffm., mit Verleihung von Preisen und Stipendien. In den 1980er Jahren gab es außerdem einen Paul E.-Förderpreis für die beste Dissertation im Fachbereich Humanmedizin, der von der 1976 gegründeten „Gesellschaft der Freunde Paul E.s e. V.“ mit Sitz in Ffm. verliehen wurde.
Denkmal in der Form von einem plastischen Bildwerk über E.s Wirken (von Hans Daniel Sailer, 1982) mit Gedenktafel (1986) auf dem Westendplatz.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 175-179, verfasst von: Inge Kaltwasser (überarbeitete Onlinefassung für das Frankfurter Personenlexikon von Inge Kaltwasser).

Lexika: Bibliographie zur Geschichte der Ffter Juden 1781-1945. Hg. v. der Kommission zur Erforschung der Geschichte der Ffter Juden. Bearb. v. Hans-Otto Schembs mit Verwendung der Vorarbeiten von Ernst Loewy u. Rosel Andernacht. Ffm. 1978.Bibliogr. z. Gesch. d. Ffter Juden, S. 424-430. | Herlitz, Georg/Kirschner, Bruno: Jüdisches Lexikon. Ein enzyklopädisches Handbuch des jüdischen Wissens. 4 Bde. Berlin 1927-30.JL 2 (1928), Sp. 282f. | Kallmorgen, Wilhelm: 700 Jahre Heilkunde in Ffm. Ffm. 1936.Kallmorgen, S. 253f. | Kutz, Corinna: Die Porträtsammlung der Dr. Senckenbergischen Stiftung. Ffter Bildnisse aus fünf Jahrhunderten. Bestandsverzeichnis und Ausstellungskatalog. Ffm. 2000.Kutz: Senck. Portr., S. 135, Nr. 150. | Lowenthal, Ernst G.: Juden in Preußen. Biographisches Verzeichnis. Ein repräsentativer Querschnitt. Hg. als Ergänzung zur gleichnamigen Ausstellung vom Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz. Berlin 1981.Lowenthal: Juden in Preußen 1981, S. 52. | Neue Deutsche Biographie. Hg. v. d. Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Bisher 26 Bde. (bis Vocke). Berlin 1953-2016.Werner Leibbrand in: NDB 4 (1959), S. 364f. | Richel, Arthur: Katalog der Abteilung Fft. [der Ffter Stadtbibliothek]. Bd. 2: Literatur zur Familien- und Personengeschichte. Ffm. 1929.Richel, S. 127. | Schiebler, Gerhard: Jüdische Stiftungen in Ffm. Stiftungen, Schenkungen, Organisationen und Vereine mit Kurzbiographien jüdischer Bürger (...). Hg. v. Arno Lustiger im Auftrag der M. J. Kirchheim’schen Stiftung in Ffm. Ffm. 1988, Nachdr. Sigmaringen 1994.Dietmar Gericke/Klaus Ring in: Schiebler, S. 321-329. | Tetzlaff, Walter: 2.000 Kurzbiographien bedeutender deutscher Juden des 20. Jahrhunderts. Lindhorst 1982.Tetzlaff: Juden d. 20. Jh.s 1982, S. 65.
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Hinweis: Überblick über die Geschichte des Georg-Speyer-Hauses und Vorstellung des Paul-Ehrlich-Museums im Georg-Speyer-Haus.
Georg-Speyer-Haus, 28.1.2016.
| Internetangebot vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI), Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, Langen/Hessen. http://www.pei.de/DE/institut/geschichte/geschichte-node.html
Hinweis: Überblick über die Geschichte des PEI.
Paul-Ehrlich-Institut, 28.1.2016.
| Bibliotheksportal der UB Ffm. (mit Katalogen, digitalen Sammlungen, Online-Publikationen u. a.). https://www.ub.uni-frankfurt.de/wertvoll/ehrlich.html
Hinweis: Artikel über die Bibliothek Paul Ehrlich in der UB Ffm.
UB Ffm., 28.1.2016.
| Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_EhrlichWikipedia, 25.1.2016.

GND: 118529358 (Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek).
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Empfohlene Zitierweise: Kaltwasser, Inge: Ehrlich, Paul. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), http://frankfurter-personenlexikon.de/node/2073

Stand des Artikels: 26.2.2016
Erstmals erschienen in Monatslieferung: 02.2016.