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Goethe, Johann Wolfgang (von)

Johann Wolfgang Goethe

Johann Wolfgang Goethe
Kupferstich von Johann Heinrich Lips (1791; im Besitz des FDH).

© Freies Deutsches Hochstift / Frankfurter Goethe-Museum, Ffm. (Inv. Nr. III-03139).
Goethe, Johann Wolfgang (seit 1782: von). Dichter und Zeichner. Jurist und Staatsminister. Naturwissenschaftler. Diese Angaben konnten anhand von Dokumenten zweifelsfrei bestätigt werden.* 28.8.1749 Ffm., † 22.3.1832 Weimar, beigesetzt in der Weimarer Fürstengruft.
Sohn des Kaiserlichen Rats Johann Caspar G. und dessen Ehefrau Catharina Elisabeth, geb. Textor. Der Vater war ein Mann des Barock, gelehrter Jurist, Sammler mit weitgespannten Interessen (wie später der Sohn), im Wesen generös, aber von genau geordneter Lebensführung, unter der der Sohn in der Jugend bisweilen litt. Die Mutter, fast 21 Jahre jünger als ihr Mann, war bei der Heirat 1748 erst 17 Jahre alt. Ihre pietistisch geprägte Frömmigkeit bewahrte ihre heitere Natur vor Plattheit, ihre Neugier erhielt ihr die Lebendigkeit, ihre Freiheit von Vorurteilen war geradezu verblüffend.
„Am 28sten August 1749, mittags mit dem Glockenschlage zwölf, kam ich in Ffm. auf die Welt.“ So der erste Satz von des Dichters Autobiographie „Dichtung und Wahrheit“ (DuW I,1; 1811-15). Die Realität sah ein wenig anders aus: Johann Wolfgang sei, so das Ffter Kirchenbuch vom 29. August, „gestrigen Donnerstags Mittags zwischen 12 und 1 Uhr“ geboren worden; den Namen erhielt er von seinem Paten, Stadtschultheiß Johann Wolfgang Textor, dem Vater der Mutter.
Das Haus, in das das Kind hineingeboren wurde und das zunächst seine Welt bildete, war nicht jenes klar und übersichtlich gegliederte, großzügig ausgestattete Haus mit seinen 20 Zimmern, dessen Rekonstruktion heute am Großen Hirschgraben steht, sondern es waren zwei spätgotische, nachträglich miteinander verbundene Häuser, die die Familie gemeinsam mit der Mutter des Vaters, Cornelia Goethe, geb. Walther, verw. Schelhorn (1668-1754), bewohnte. Aus den erhaltenen Kellern ist zu erschließen, dass das kleinere Haus in nordöstlicher, das größere in südwestlicher Richtung lag. „Die alte, winkelhafte, an vielen Stellen düstere Beschaffenheit des Hauses war übrigens geeignet, Schauer und Furcht in kindlichen Gemütern zu erwecken“, resümierte G. in DuW (I,1). In dieser spätmittelalterlichen Welt, in der „eine turmartige Treppe (...) zu unzusammenhangenden Zimmern (...) führte“, wuchs das Kind heran, zusammen mit der 1750 geborenen und nach der Großmutter genannten Schwester Cornelia, die für die ersten 15 Jahre die wichtigste Vertraute blieb. Der Bruder Hermann Jakob (1752-1759) starb schon mit sechs Jahren, und vier weitere jüngere Geschwister kamen nicht über das Säuglings- oder Kleinkindalter hinaus.
Nach dem Tod seiner Mutter 1754 ließ Johann Caspar G. den lange geplanten, großzügigen Umbau des Hauses ausführen. Die Zeit des Baus „brachte eine Verwirrung in den jungen Köpfen hervor, die sich so leicht nicht wieder in’s Gleiche setzen ließ“. Im Keller durfte der knapp sechsjährige Wolfgang im Mai 1755 den Grundstein, den „L(apis) F(undamentalis)“, legen und dabei den Wunsch äußern, dass dieser Stein „nicht eher als mit dem Ende der Welt verrucket werden möge“ (Labores juveniles). Bis 1756 entstand aus den beiden alten Fachwerkhäusern ein einheitliches Wohnhaus im Stil des bürgerlichen Rokoko, das „G.haus“ in seiner heute bekannten Form: „Das Haus war für eine Privatwohnung geräumig genug, durchaus hell und heiter, die Treppe frei, die Vorsäle lustig, und jene Aussicht über die Gärten aus mehreren Fenstern bequem zu genießen.“ (DuW I,1). Das harmonische Umfeld des Hauses bildete nun den Rahmen für die Entwicklung und die Erziehung des Heranwachsenden.
Der Vater widmete sich intensiv seinen Sammlungen und vor allem der Ausbildung der Kinder, die er nach einem strengen Lehrplan in Privatunterricht organisierte. Für G. begann 1756 der Unterricht im Lateinischen und Griechischen (bei Johann Jacob Gottlieb Scherbius), 1758 im Französischen (bei Maria Magdelaine Gachet) und im Zeichnen (bei Johann Michael Eben), 1760 im Italienischen (bei Domenico Giovinazzi) und im Schönschreiben (bei Schreibmeister Johann Henrich Thym), 1762 im Englischen und schließlich im Hebräischen, so dass der Dreizehnjährige immerhin Unterricht in sechs Sprachen erhielt. Reit- und Fechtunterricht vervollständigten die Erziehung. Der einzige Lehrer, der auf G. einigen Eindruck machte, war der kauzige Rektor Johann Georg Albrecht, der ihm Hebräischstunden gab, die alsbald mehr zur Bibelkunde, besonders des Alten Testaments, wurden (DuW I,4). Der sonntägliche Kirchgang war Pflicht, und zur Kontrolle waren die Predigten für den Vater aufzuzeichnen. Offenbar schon durch das ganz Europa erschütternde Erdbeben von Lissabon 1755 zerbrach jedoch die naive Gläubigkeit des Kindes. Goethe blieb zeitlebens „dezidierter Nichtchrist“ (G. an Lavater).
Am 1.1.1759, im Siebenjährigen Krieg, besetzten die Franzosen Ffm., und der Stadtkommandant François de Théas de Thoranc quartierte sich im G.’schen Haus ein (bis Mai 1761). Er ließ von den Ffter und Darmstädter Malern, die auch der Vater sammelte, rund 400 Bilder malen, wofür das Giebelzimmer als Atelier diente, und G. lernte dabei anschaulich. Der Besuch des französischen Theaters öffnete ihm die Welt der Bühne. Die Sammlungen des Vaters wurden immer wichtiger. Die etwa 2.000 Bände umfassende Bibliothek im Elternhaus war weit gestreut und für den Jungen einstweilen unerschöpflich. Der Radius der Gemäldesammlung war enger; sie umfasste die Maler der Gegenwart und des Ffter Raums, die alle mehr oder minder unter niederländischem Einfluss standen. Dieser Eindruck war so nachhaltig, dass erst die Italienische Reise zur intensiven Begegnung G.s mit der italienischen Malerei führte. Auch die übrigen über 50 Privatsammlungen in der Stadt, wozu G. – dank der gesellschaftlichen Stellung der Familie – größtenteils Zugang hatte, bevorzugten Niederländer. Das bürgerliche Sammeln war bestimmt durch das Fehlen öffentlicher Museen und Bibliotheken. Es gab damals in Ffm. keine allgemein zugängliche Galerie. Die Stadtbibliothek war nur wenige Stunden die Woche geöffnet, und ihre Bestände waren veraltet.
1763 begann G. mit dem Klavierunterricht. Im selben Jahr, am 25.8.1763, hörte er ein Konzert des siebenjährigen Mozart und dessen zwölfjähriger Schwester Nannerl in Ffm.; die Erinnerung („des kleinen Mannes in seiner Frisur und Degen“) ist G. bis ins hohe Alter „ganz deutlich“ (G. zu Eckermann, 3.2.1830). Für G. war Musik ein Bestandteil gesellig-gesellschaftlicher Kultur.
Eine erste Jugendliebe – zu einem „Gretchen“ – ist nur in DuW bezeugt. Über die Identität des Mädchens ist nichts bekannt. In DuW verknüpft der Sechzigjährige die Geschichte seiner ersten Liebe kunstvoll mit einem anderen unvergesslichen Eindruck: Im Frühjahr 1764 erlebte der 14-jährige Goethe in seiner Heimatstadt Wahl und Krönung Josephs II. zum römisch-deutschen König. Seit er noch als Knabe die entsprechenden Schauplätze in der alten Reichsstadt kennengelernt und „mit vieler Begierde“ die Erzählungen älterer Verwandter und Bekannter von den Krönungen 1742 und 1745 vernommen hatte, hoffte er, ein solches Ereignis einmal „mit Augen zu erleben“. Am Krönungstag (3.4.1764) durfte G. mit seiner Familie von einem Fensterplatz in den oberen Stockwerken des Römers den Krönungszug beobachten, und später gelang es dem Jungen sogar, sich während des Krönungsmahls in den Kaisersaal zu schleichen und einen Blick auf den neu gekrönten König Joseph II. und dessen Vater, Kaiser Franz I., zu werfen. Die ausführliche Schilderung des Wahlvorgangs und der Könungszeremonie, des Krönungsmahls im Kaisersaal und der Ausübung der Erzämter mit den Volksbelustigungen auf dem Römerberg gibt Goethe in DuW (I,5). Beide Erlebnisse, erste Liebe und Königskrönung, markierten den Schritt von der Kindheit zur Jugend. Von den Jugendfreunden, u. a. den Brüdern Friedrich Maximilian und Wilhelm Carl Ludwig Moors, zu Heinrich Sebastian Hüsgen und Johann Bernhard Crespel, würde keiner in näherer Beziehung zu G. bleiben.
G. hätte gern an der in Blüte stehenden „Reichs“-Universität Göttingen studiert, doch der Vater zwang ihm das Jurastudium in Leipzig auf. Am 30.9.1765 brach der 16-Jährige von Ffm. nach Leipzig, zur ersten größeren Reise, auf. Am 1.9.1768 kehrte er ohne Studienabschluss und krank in sein Elternhaus zurück. Es kam Anfang Dezember 1768 zu einer lebensgefährlichen Krise, im Januar 1769 zu einem Rückfall, und die Rekonvaleszenz dauerte Wochen. Der literarische Ertrag der ersten Studienjahre war nicht klein, aber noch weitgehend unerheblich. Die Freundschaft mit dem Theologen Ernst Theodor Langer leitete eine pietistische Episode im Leben G.s ein, deren Höhepunkt die Freundschaft mit Susanna Katharina von Klettenberg war. In den „Bekenntnissen einer schönen Seele“ im 6. Buch des Romans „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ setzt G. ihr ein Denkmal.
Ende März 1770 reiste G. zur Fortsetzung des Studiums nach Straßburg, wo er „erst der wahrhaft junge G. geworden ist“ (Erich Schmidt). Er hörte neben juristischen auch historische und medizinische Vorlesungen. Der Kreis um den Aktuarius Johann Daniel Salzmann (u. a. Johann Heinrich Jung-Stilling) nahm ihn auf, aber entscheidend war die Begegnung mit Johann Gottfried Herder (September 1770 bis April 1771). Anziehung und Abstoßung bestimmten das Verhältnis. Die Liebe zu Friederike Brion in Sesenheim, die er verließ, war Glückserlebnis und erste schwere Schulderfahrung. Im Juni 1771 lernte er Jakob Michael Reinhold Lenz kennen; die Freundschaft zerbricht 1776. Am 6.8.1771 wurde G. zum Licentiaten der Rechte promoviert; die staatsrechtliche Dissertation (verschollen) scheiterte. Am 14.8.1771 kehrte er nach Ffm. zurück; er beantragte an seinem 22. Geburtstag die Aufnahme in das Bürgerrecht und die Zulassung als Advokat und wurde am 3.9.1771 vereidigt. Insgesamt wurde er – vom Vater unterstützt – in 28 Prozessen tätig.
Seit den frühen 1770er Jahren entwickelte sich die literarische Bewegung des „Sturm und Drang“ mit G. als Zentralfigur. Am 14.10.1771 hielt G. im Elternhaus die Rede „Zum Schäkespears Tag“, eine Art Manifest des frühen „Sturm und Drang“. Innerhalb von sechs Wochen schrieb G. die erste Fassung des „Götz“ („Urgötz“), die „Geschichte Gottfriedens von Berlichingen mit der eisernen Hand dramatisiert“, nieder und schickte sie an Herder. Ende des Jahres lernte er den Darmstädter Schriftsteller Johann Heinrich Merck kennen, der 1772, u. a. mit G.s späterem Schwager Johann Georg Schlosser, einen Jahrgang der seit 1736 bestehenden „Ffter gelehrten Anzeigen“ herausgab. Darin veröffentlichte G. zahlreiche Beiträge; da sie anonym erschienen, ist die genaue Zahl nicht mehr zu ermitteln. Bis Mitte Mai 1772 besuchte G. mehrfach den empfindsamen Darmstädter Kreis um die „Große Landgräfin“ Karoline von Hessen-Darmstadt und erhielt den Namen „Wanderer“: „Wanderers Sturmlied“ u. a. Hymnen entstanden. Die Hinrichtung der „Kindsmörderin“ Susanna Margaretha Brandt an der Hauptwache am 14.1.1772 gab G., der die Prozessakten gekannt haben dürfte, die Vorlage für die Gretchen-Tragödie des „Faust“, mit dem er sich bereits seit der Straßburger Zeit beschäftigte.
Mitte Mai 1772 ging G. als Praktikant an das Reichskammergericht in Wetzlar. Er verliebte sich in die bereits verlobte Charlotte Buff und floh; am 19.9.1772 war er wieder in Ffm. Anfang 1773 vertrat er in zwei Flugschriften die Idee religiöser Toleranz, einen im konfessionell gemischten Ffm. naheliegenden Gedanken. Wieder innerhalb nur weniger Wochen schrieb G. im Februar und März desselben Jahres die zweite Fassung des „Götz von Berlichingen“, und im Juni 1773 veröffentlichte er mit Merck das Werk im Selbstverlag. Das Drama des reichsunmittelbaren Ritters, der zwar „dem Kaiser allen schuldigen Respekt“ erweist, aber sich dem stärkeren Nachbarn nicht unterwerfen will, war im 18. Jahrhundert durchaus aktuell, was dem Reichsstädter und Juristen natürlich bewusst war. Die Herkunft des Autors prägte somit dieses Jugendwerk, das zum ersten literarischen Erfolg G.s wurde: Schlagartig war der Verfasser in Deutschland bekannt.
Am 1.11.1773 heiratete G.s Schwester Cornelia den Juristen Johann Georg Schlosser und folgte ihm nach Emmendingen. Sie starb jung, 1777, nach der Geburt ihrer zweiten Tochter Catharina Elisabeth Julie (1777-1793).
Außer dem „Urgötz“ und dem „Urfaust“ sind während der Ffter Zeit auch eine Reihe von Gedichten entstanden; im Göttinger Musenalmanach auf das Jahr 1774 erschienen erste Veröffentlichungen. Im Februar 1774 begann G. im Ffter Elternhaus mit der Niederschrift des Briefromans „Die Leiden des jungen Werthers“, in dem er seine Wetzlarer Erlebnisse verarbeitete. Die „schwarzen“ Augen bekam die Hauptfigur der Lotte allerdings von Maximiliane Brentano, der Tochter der Romanschriftstellerin Sophie von La Roche. Maximiliane, die G. bereits im September 1772 kennengelernt hatte, lebte seit ihrer Heirat mit dem Kaufmann Peter Anton Brentano am 9.1.1774 in Ffm. Im Nürnberger Hof, dem Haus der Brentanos in der Altstadt, war G. bald kein gern gesehener Gast mehr. In seinem neuen Werk verschmolz der Dichter dann Charlotte Buff und Maximiliane Brentano, den „Engel, der mit den simpelsten und werthesten Eigenschaften alle Herzen an sich zieht“, zur Figur der Lotte. Der im April abgeschlossene Briefroman erschien zur Herbstmesse in Leipzig und machte den Autor zur europäischen Berühmtheit.
In den Jahren 1774 und 1775 ergaben sich briefliche Kontakte zu Johann Kaspar Lavater, Gottfried August Bürger, Friedrich Gottlieb Klopstock und nahezu allen Stürmern und Drängern. Die meisten besuchten G. in Ffm. Im Juli und August 1774 reiste G. mit Johann Bernhard Basedow und Lavater an Lahn und Rhein; in Düsseldorf lernte er die Brüder Friedrich Heinrich und Johann Georg Jacobi und Wilhelm Heinse kennen. Im Oktober 1774 besuchten Klopstock und später Heinrich Christian Boie Ffm.; diesem las G. erste Faust-Szenen vor. Im Dezember kam der weimarische Prinzenerzieher Karl Ludwig von Knebel zu G. und vermittelte die Bekanntschaft mit Carl August von Sachsen-Weimar.
So reich G.s Ffter Zeit an inneren und äußeren Eindrücken war, so glanzvoll sich sein Genie entwickelte, unter dem gleichen Dach, gleichsam Wand an Wand, vollzog sich der Verfall eines begabten jungen Mannes bis zur völligen Demenz. G. erwähnt in DuW nur einmal „ein(en) junge[n] Mann von vielen Fähigkeiten, der aber durch Anstrengung und Dünkel blödsinnig geworden war“ (DuW I,4), ohne dessen Namen zu nennen. Es war Johann David Clauer. 1732 geboren und seit 1750 Vollwaise, war er Mündel des Vaters, hatte in Göttingen Jura studiert und 1755 promoviert, als sein geistiger Verfall schon begonnen hatte. Anfänglich leistete Clauer noch Schreiberdienste, brauchte aber bald ständige Bewachung. Er blieb noch über 1775 hinaus im Hause, zumal es für vermögende Geisteskranke wie ihn damals keine Anstalt gab.
Im Januar 1775 lernte G. Lili Schönemann, Tochter eines Ffter reformierten Bankiers, kennen, und gegen Ostern verlobte er sich mit ihr. Das intensive gesellschaftliche Leben, in das Lili ihn zog, irritierte erst den Vater, den als strengen Lutheraner die „anderen Religionsgebräuche“ (DuW I,17) der reformierten Schönemanns störten, dann aber auch den Sohn. Der Besuch der Grafen Christian und Friedrich Leopold zu Stolberg im Mai 1775 veranlasste ihn zur gemeinsamen Reise über Emmendingen (dort letztes Zusammentreffen mit der Schwester) in die Schweiz. Diese „Geniereise“ brach G. in Zürich ab und kehrte im Juli 1775 nach Ffm. und zu Lili zurück. Er begann mit der Niederschrift des „Egmont“. Aber das Verhältnis zu Lili wurde immer quälender; wichtigste Zeugnisse für diese Zeit sind G.s Briefe an Auguste Gräfin zu Stolberg, die Schwester der Dichterbrüder, die er persönlich nie kennenlernte. Im September 1775 wurde G. von Carl August, inzwischen Herzog, auf dessen Reise nach Darmstadt zur Hochzeit mit der Prinzessin Luise von Hessen besucht; der Herzog lud ihn zu einem Besuch in Weimar ein und wiederholte seine Einladung im Oktober. G. löste die Verlobung mit Lili Schönemann. Als der Hofmarschall von Kalb, mit dem er reisen sollte, nicht kam, brach G. auf Drängen des Vaters Ende Oktober 1775 zu einer Italienreise auf. In Heidelberg erreichte ihn eine Nachricht aus Weimar; er kehrte um und traf am 7.11.1775 in Weimar ein. Aus dem Besuch wurde ein Aufenthalt bis zum Lebensende. Er wäre in Ffm. „erstickt“, schrieb G. 1781 seiner Mutter, wenn er nicht nach Weimar geflüchtet wäre.
G. besuchte seine Vaterstadt noch mehrfach (1779, 1792, 1793, 1797, 1814 und 1815). Im September 1779 brach G. mit Herzog Carl August in die Schweiz auf. Vom 18. bis 22.9.1779 logierten sie auf der Durchreise im Haus am Großen Hirschgraben in Ffm. Die Mutter fand den Sohn „verändert (...), er sieht gesunder aus und ist in allem Betracht männlicher geworden“. Auf der Rückfahrt kamen die Reisenden vom 25.12.1779 bis zum 10.1.1780 noch einmal nach Ffm., von wo aus sie freilich Besuche in Darmstadt und Homburg unternahmen. Es war die letzte Begegnung mit dem Vater, dem es vergönnt war, noch den Beginn der Karriere des von ihm so nachdrücklich geförderten Sohnes zu erleben. G.s Vater starb am 25.5.1782.
Im August 1792 reiste G. im Ersten Koalitionskrieg zwischen Österreich, Preußen und kleineren deutschen Staaten auf der einen und dem revolutionären Frankreich auf der anderen Seite zur „Campagne in Frankreich“, und er machte vom 12. bis 20. des Monats eine Zwischenstation in Ffm.: „Hier im traulichen Familienkreis, in dem unveränderten altbekannten Lokal, riefen sich jene Knabenerinnerungen lebhaft hervor.“ An seine Geliebte Christiane Vulpius schrieb er, „daß mirs recht wohl gegangen“. Auf der Rückreise berührte G. Ffm. nicht, das von den Franzosen zeitweilig besetzt war. Das Angebot einer Ratsherrenstelle in Ffm., das ihm die Mutter übermittelte, lehnte er ab.
Auf dem Weg zur Belagerung von Mainz kam G. am 17.5.1793 wieder nach Ffm., wo er den Kunstsammler Johann Friedrich Städel, den Arzt Samuel Thomas Soemmerring (der aus Mainz nach Ffm. geflohen war) sowie den Kaufmann und Schriftsteller Johann Isaak von Gerning traf. Die Mutter schrieb: „Zehn kurze Tage war er nur bei mir und seinen Freunden – wir lebten herrlich und vergnügt.“ Am 27.5.1793 ritt G. weiter nach Mainz. Etwa am 8.8.1793 traf er wieder in Ffm. ein und blieb noch einmal zehn Tage. Mit Gerning besuchte er die Sammlungen von Johann Georg Grambs und Städel und hörte Mozarts „Zauberflöte“. Er besprach sich mehrfach mit Soemmerring und schickte seine „Lehre von den farbigen Schatten“ an Georg Christoph Lichtenberg. Aber sein „herumschweifendes Leben und die politische Stimmung“ trieben ihn „nach Hause“. Am 19.8.1793 reiste er ab. Es war der letzte Besuch in seinem Elternhaus am Großen Hirschgraben.
Als G. auf der dritten Reise in die Schweiz 1797 wieder nach Ffm. kam, hatte die Mutter das Haus und die Sammlungen verkauft und war in eine Wohnung an der Hauptwache gezogen. Zu diesem Zwischenaufenthalt in Ffm. vom 3. bis 25.8.1797 nahm G. Christiane Vulpius und den Sohn August mit. Der Dichter betrachtete die Stadt gleichsam als Außenstehender, machte Aufzeichnungen und las lokalhistorische Werke, auch wenn später aus der geplanten Reisebeschreibung nichts wurde. Mit Soemmerring war er fast täglich zusammen. Er besuchte auch Verwandte und Jugendfreunde. In der Oper beeindruckten ihn die Bühnenbilder von Giorgio Fuentes derart, dass er – ohne Erfolg – den Künstler für Weimar zu gewinnen suchte. Auch in seine Briefe flossen die Eindrücke ein: „Ihre [d. i. der Ffter Bürger] Zeit ist nur zwischen Erwerben und Verzehren geteilt.“ Gegenüber Schiller monierte er den Hang zur „Zerstreuung“, „gegen poetische Production“ bestehe „eine Art von Scheu“. Am 22.8.1797 besuchte ihn Friedrich Hölderlin, der als Hauslehrer bei der Familie des Ffter Bankiers Gontard in Diensten stand; G. beurteilte ihn als etwas inferioren Schüler Schillers. Gegen Schluss des Aufenthalts „schematisierte“ er eine Sammlung von 200 „französischen satirischen Kupferstichen“ für einen „artigen Aufsatz“ in den „Horen“, den er aber nicht schreibt. Am 25.8.1797 verließ G. Ffm. Es war das letzte Zusammentreffen mit seiner Mutter.
Erst 1814 reiste G. wieder an Rhein und Main. Er wollte nach Wiesbaden ins Bad, wo Zelter ihn schon erwartete. In Ffm. blieb er auf der Hinreise nur eine Nacht (vom 28./29.7.1814), die er im Haus von Sophie und Fritz Schlosser verbrachte. Auf der Rückreise logierte er vom 12. bis 24.9.1814 in Ffm., wieder bei Schlossers. Am 15.9.1814 besuchte G. zum ersten Mal die Gerbermühle, den Sommersitz des Bankiers Johann Jacob Willemer, der mit dem Schauspielerkind Marianne Jung zusammenlebte. Nach der Rückkehr von einem mehr als zweiwöchigen Aufenthalt in Heidelberg (24.9. bis 9.10.1814), wo er die Gemäldesammlung der Brüder Melchior und Sulpiz Boisserée besichtigte, fand G. seinen „würdigen Freund“ Willemer und Marianne „in forma verheirathet“ vor. G., der erneut für einige Tage (11. bis 20.10.1814) bei Schlossers in Ffm. wohnte, besuchte die neue „Frau Geheimräthinn Willemer“ häufig. Am 18.10.1814 betrachtete er mit Willemer und Marianne in deren Gartenhäuschen auf dem Mühlberg die Gedenk-Illumination zum Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig. In vielen Briefen beschwor er immer wieder die Stimmung jenes Abends heraus, als Marianne und er sich heimliche Zeichen ihrer Liebe zueinander gaben.
Im nächsten Jahr wiederholte G. die Reise. Wieder blieb er auf der Hinfahrt nur eine Nacht (26./27.5.1815) in Ffm. Vom 12.8. bis zum 18.9.1815 aber logierte er bei Willemers, meist auf der Gerbermühle, zeitweise im Stadthaus zum Roten Männchen. Sulpiz Boisserée war sein ständiger Begleiter. Wie schon 1814 suspendierte G. für eine Weile sein klassizistisches Dogma und öffnete sich der „altdeutschen“ Kunst. Er besuchte die Kunstsammlungen Städels und der Brentanos. Auf vielen Spaziergängen ließ er die Stadt auf sich wirken. In den ersten drei Heften der Zeitschrift „Über Kunst und Alterthum“ (seit 1816) berichtete er über die Eindrücke an Rhein und Main.
Die erneute Begegnung mit Marianne führte zu leidenschaftlicher gegenseitiger Neigung, die sich in Gedichten für den „West-östlichen Divan“ niederschlug, an dem G. seit Frühjahr 1814 arbeitete. Im Jahr 1815 entstanden über 140 Gedichte, vor allem zu dem „Buch Suleika“ und dem „Schenkenbuch“; auch Marianne steuerte Gedichte zu dem 1819 erschienenen Werk bei, blieb aber ungenannt. G.s 66. Geburtstag am 28.8.1815 wurde auf der Gerbermühle festlich begangen. Am 18.9.1815 reiste G. weiter, nach Darmstadt, Heidelberg, Mannheim und Karlsruhe. Zwischen dem 23. und 26.9.1815 kam es in Heidelberg zu einem letzten Treffen mit Marianne. In diesen Tagen entstanden G.s großes Gedicht „Wiederfinden“ und angeblich Mariannes Lied an den Westwind („Ach! um deine feuchten Schwingen...“). An diesem Gedicht wird Herman Grimm in den 1850er Jahren Marianne als Mitautorin des „Divan“ erkennen; Grimm veröffentlicht seine Entdeckung aber erst 1869, neun Jahre nach Mariannes Tod. Der Briefwechsel zwischen G. und Marianne, der bis zu G.s Tod anhielt, ist das Zeugnis einer besonderen Form der Treue, dabei poetisch und lebensnah zugleich; er erscheint erstmals 1877. Durch die Ffter Freundin bleibt der alte G. bis zu seinem Tod mit seiner Geburtsstadt verbunden, wobei Marianne fortan die Rolle von G.s Mutter einnimmt und ihn mit Informationen und vor allem mit Wein und Leckereien aus der alten Heimat versorgt. Kurz vor seinem Tod, am 29. Februar 1832, versiegelt G. das Paket mit ihren Briefen und schickt sie als „Zeugen allerschönster Zeit“ an Marianne nach Ffm. zurück.
1816 fuhr G. erneut gen Westen los. Zwei Stunden hinter Weimar brach jedoch die Achse seines Wagens. G. kehrte nach Weimar um. Er sah Ffm. und Marianne nicht wieder.
Im November 1817 beantragte G. seine Entlassung aus dem Ffter Bürgerrecht, nachdem durch die Bundesakte von 1815 die alte Regelung aufgehoben worden war, wonach der Ausscheidende einen nicht unerheblichen Teil seines Vermögens an die Stadt zu zahlen hatte. Sein Antrag wurde im Dezember 1817 vom Rat und der zuständigen Einkommensteuerkommission bewilligt. Damit schied Goethe aus dem Bürgerverband aus, und sein Eintrag im Bürgerbuch wurde am 2.3.1818 endgültig gelöscht.
G.s 70. Geburtstag 1819 wurde in Ffm. mit einem Festbankett von 180 Männern im großen Saal des Gasthofs zum Weidenbusch gefeiert; der von Ffter Bürgern gestiftete goldene Lorbeerkranz, der die zur Feier aufgestellte Büste geschmückt hatte, wurde danach mit einem Huldigungsschreiben nach Weimar geschickt. Eine Anfrage über Marianne von Willemer, ob G. bereit sei, aus dem gegebenen Anlass die Ehrenbürgerwürde anzunehmen, soll er abgelehnt haben: Dazu sei es zu spät.
Dennoch bedachten Ffter Freunde G. bis zuletzt mit Geschenken an seinem Geburtstag, zuletzt 1831, als ihm 18 Ffter Bürger, darunter Franz und Georg Brentano, Georg Johann Friedrich von Guaita, Friedrich Alexander Bernus, Joachim Andreas Grunelius und Johann Jacob Willemer, 48 Flaschen Rheinwein zusandten. G. dankte den „Achtzehn Frankfurter Festfreunden“ mit dem Gedicht „Heitern Weinbergs Lustgewimmel“, in dem G. in den Schlussstrophen mit Blick auf seine Entwicklung in Ffm. dankbar Rückschau hält: „Grosses, redliches Bemühen/ Emsig still sich fördern mag;/ Jahre kommen, Jahre fliehen/ Freudig tritt es auf zum Tag.// Künste so und Wissenschaften/ Wurden ruhig-ernst genährt,/ Bis die ewig Musterhaften/ Endlich aller Welt gehört.“
Frühe Bildnisse von G. (in Auswahl): Porträt der Familie G. im Schäferkostüm (Ölgemälde von Johann Conrad Seekatz, 1762) im Besitz der Klassik Stiftung Weimar, als Kopie (von Hermann Junker, 1894) im Besitz des Freien Deutschen Hochstifts; Jugendbildnis im blauen Frack (Ölgemälde von unbekannter Hand, um 1765) nach Familienüberlieferung aus dem Nachlass der Jugendfreundin Charitas Meixner im Besitz des Freien Deutschen Hochstifts; Ölporträt (Miniatur, Johann Daniel Bager zugeschrieben, um 1773) im Besitz der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien, als Kopie (von Hermann Junker, 1895) im Besitz des Freien Deutschen Hochstifts sowie Nachstich (von Johann Gottfried Saiter) für Lavaters „Physiognomische Fragmente“ (3. Bd., 1777); Porträtmedaillon (Gipsrelief von Johann Peter Melchior, 1775, zweite Fassung 1785) im Besitz der Klassik Stiftung Weimar (Museen); Ölgemälde G.s mit einer Silhouette (von Georg Melchior Kraus, 1775) im Besitz der Klassik Stiftung Weimar, als Kopie (von Johann Ehrenfried Schumann, 1778; zum Geschenk von Herzogin Anna Amalia von Sachsen-Weimar an Goethes Mutter) im Besitz des Freien Deutschen Hochstifts; Radierungen (von Georg Friedrich Schmoll, 1774/75) für Lavaters „Physiognomische Fragmente“ (3. Bd., 1777) sowie verschiedene Schattenrisse, u. a. im Besitz des Freien Deutschen Hochstifts und der Klassik Stiftung Weimar. G. zur Zeit seiner letzten Aufenthalte in Ffm. 1814/15 zeigt ein Ölporträt (von Carl Joseph Raabe, 1814/15), in erster Fassung (entstanden als Geschenk für die Brüder Boisserée, 1814/15) im Besitz des Wallraf-Richartz-Museums in Köln, in einer weiteren Fassung (entstanden als Geschenk für den Schriftsteller Friedrich Christoph Förster, 1815) im Besitz des Freien Deutschen Hochstifts.
Gemälde „G. in der Campagna di Roma“ (von Wilhelm Tischbein, 1786-88) im Städel. Weitere Porträts im Besitz des Freien Deutschen Hochstifts, u. a. die repräsentativen Ölporträts von Gerhard von Kügelgen (1810; auf Bestellung G.s als Dank für seinen Ffter Freund und Rechtsvertreter Fritz Schlosser) und von Joseph Schmeller (1824 oder 1826/27; seit etwa 1850 als erstes Ausstellungsstück im G.haus, vom Freien Deutschen Hochstift beim Kauf des Hauses 1863 mit dem Inventar des bestehenden „Dichterzimmers“ übernommen). Eine Kreidezeichnung G.s (von Johann Heinrich Lips, 1791) aus dem Besitz des FDH dient der Ffter Universität als Vorlage für ihr Logo.
G.s 100. Geburtstag 1849 wurde (u. a. mit einem zentralen Festakt am Denkmal) nicht entfernt so aufwendig gefeiert wie zehn Jahre später derjenige Schillers. Am Rande dieses großen kulturpolitischen Fests von 1859 wurde das Freie Deutsche Hochstift ins Leben gerufen. Sein Gründer, Otto Volger, erwarb 1863 das Elternhaus des Dichters, bewahrte es vor weiteren entstellenden Umbauten und öffnete es als Dichtergedenkstätte für die Öffentlichkeit. Das Hochstift entwickelte sich zur wichtigsten Gedenk- und Sammelstätte G.s in Ffm.
G.haus (in der Form nach dem Umbau von 1755-56; zerstört 1944, wiederaufgebaut 1951) und G.-Museum des Freien Deutschen Hochstifts im Großen Hirschgraben 23. Willemerhäuschen, das Gartenhaus, in dem G. und Marianne den Abend des 18.10.1814 verbrachten, im Hühnerweg 74 auf dem Sachsenhäuser Mühlberg (zerstört 1944, wiederaufgebaut 1964). Gerbermühle, ehemaliger Sommersitz der Familie Willemer, wo G. einige Wochen im August und September 1815 verlebte, nördlich von Oberrad am Main (als Gasthaus genutzt seit 1904, zerstört 1944, in veränderter Form wiederaufgebaut in den 1970er Jahren, grundlegend um- und ausgebaut 2007); dort Gedenktafel (gestiftet anlässlich der Tagung des Bunds rheinischer Dichter 1928; wieder angebracht im Innern der Gerbermühle 2014). G.tempel (um 1830) im Park des früheren Landguts Engelbach-Bansa (heute der Seniorenwohnanlage „SchlossResidence“) auf dem Sachsenhäuser Mühlberg.
Verschiedene G.archivalien, u. a. die Zweitschrift von G.s Taufeintrag (1749), G.s eigenhändiges Gesuch um Zulassung zur Advokatur (1771), sein Bürgerbucheintrag (1771) sowie die Kriminalakte der Kindsmörderin Susanna Margaretha Brandt (1771-72), im Besitz des ISG. „Labores juveniles“ (1757-59), ein Schulheft mit Schönschreib- und Sprachübungen von G.s Hand, das als dessen frühestes Schriftzeugnis gilt, sowie weitere Autographen und eine umfassende Sammlung von Werkausgaben im Besitz der UB Ffm. Zudem besitzt das Freie Deutsche Hochstift eine Reihe von Handschriften (darunter den Briefwechsel G. – Willemer) sowie fast alle Erstausgaben von G.s Werken und eine umfassende Sammlung von Werkausgaben.
G.platz und G.straße in der Innenstadt. G.ruhe (erstmals angelegt 1861, neu gestaltet, u. a. mit einem Kunstwerk von Ian Hamilton Finlay, 2000) mit G.turm, einem hölzernen Aussichtsturm (1931, abgebrannt 2017), am Rand des Stadtwalds in Sachsenhausen. Der Ffter Universität wurde im G.jahr 1932 der Name „Johann Wolfgang G.-Universität“ verliehen. G.-Gymnasium im Westend. Seit 1983 besteht ein G.-Institut in Ffm. G.plakette der Stadt Ffm. „für kulturelle Verdienste“.
Die Stadt Ffm. stiftete 1927 den G.preis, der zunächst alljährlich, seit 1950 alle drei Jahre vergeben wird. Erster Preisträger war Stefan George. Zum 200. Geburtstag G.s 1949 erhielt Thomas Mann, der 1932 mit einer Ansprache das Ffter Goethe-Museum eröffnet hatte, den Preis; zum ersten Mal seit 1933 besuchte er wieder Deutschland. Der G.preis wurde von 1927 bis 1943 im G.haus (bis zu dessen Zerstörung) und seit 1945 an verschiedenen Orten verliehen; seit 1948 findet die Verleihung in der wiederaufgebauten Paulskirche statt.
Der Plan eines Denkmals (von Christian Daniel Rauch, 1824) noch zu G.s Lebzeiten, dessen Finanzierung Simon Moritz von Bethmann übernehmen wollte, scheiterte durch dessen Tod 1826. Erst 1840 wurde ein G.standbild (von Pompeo Marchesi, 1838) in der Vorhalle der Stadtbibliothek aufgestellt (zerstört 1944; verkleinerte Marmorstatuette in der UB Ffm.). 1844 wurde schließlich das Denkmal (von Ludwig Schwanthaler) auf der Stadtallee, dem heutigen G.platz, enthüllt. Standbild (von Gustav Herold, um 1875/80) auf der Loggia des Opernhauses (nach Kriegszerstörung und Wiederaufbau als Alte Oper eingeweiht an G.s Geburtstag 1981); zudem ist die Fassadeninschrift „Dem Wahren Schönen Guten“ ein G.zitat, das auf Anregung von Theodor Creizenach dort angebracht wurde. Porträtmedaillon G.s am 1906 eingeweihten Hauptgebäude („Jügelhaus“) der Universität auf dem Campus Bockenheim. Erwähnung G.s als Initiator der SNG auf der Stiftertafel und G.büste (von Ernst Freese, 1908) im 1907 eröffneten Neubau des Senckenbergmuseums. Marshallbrunnen (von Toni Stadler, 1962) mit Darstellung der drei Grazien Aglaia, Hegemone und Euphrosine aus G.s „Faust II“ in der Taunusanlage gegenüber der Alten Oper. Bronzeplastik „Prometheus“ (von Ossip Zadkine, 1954/65) unter Bezug auf die antike Tradition und G.s Ode im Foyer der UB Ffm. Architekturplastik „Ein Haus für G.“ (von Eduardo Chillida, 1986) in der Taunusanlage. Kunstkonzept „G. – Fft. – Geld“ (mit Kunstwerken zu G.s „Faust II“, und zwar Mosaiken und Gemälden von Horst Gläsker, einem Gemäldezyklus von Siegfried Rischar, einer Marmorstatue von Willi Schmidt sowie Bronzeskulpturen von Karl-Henning Seemann, 1987) in der Haupverwaltung Hessen der Deutschen Bundesbank in der Tanusanlage 5. Steinskulptur „Metamorphose“ (von Herbert Deiss, 1999) als Auseinandersetzung mit G., dessen schriftstellerischem Werk („Faust II“) und geologischen Forschungen am südlichen Mainufer zwischen Sachsenhausen und Oberrad. Edelstahlskulptur „Olymp von Weimar“ (von Andreu Alfaro, 1999) seit 2008 an der Stelle in der Gallusanlage, wo das G.denkmal von 1977 bis zu seiner Rückkehr auf den G.platz 2008 stand.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 261-268, verfasst von: Jürgen Behrens (überarbeitete Onlinefassung für das Frankfurter Personenlexikon von Doris Hopp/Joachim Seng/Sabine Hock).

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Internet: Internetpräsenz von Ffter Goethehaus und Goethe-Museum, Freies Deutsches Hochstift, Ffm. Ffter Goethehaus, 23.11.2012. | Internetpräsenz der Klassik Stiftung Weimar, u. a. mit der Herzogin Anna Amalia Bibliothek, dem Goethe- und Schiller-Archiv, dem Goethe-Nationalmuseum sowie weiteren Museen, Schlössern und Gärten in Weimar und Umgebung.
Hinweis: Unter Benutzung des Onlinekatalogs der Museen (http://ora-web.swkk.de/swk-db/gkm/index.html).
Klassik Stiftung Weimar, 23.11.2012.


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Empfohlene Zitierweise: Behrens, Jürgen/Hopp, Doris/Seng, Joachim/Hock, Sabine: Goethe, Johann Wolfgang (von). In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), http://frankfurter-personenlexikon.de/node/2398

Stand des Artikels: 13.10.2017
Erstmals erschienen in Monatslieferung: 07.2014.