Stief, Helmut

Stief, Helmut Max. Stenograf. Diese Angaben konnten anhand von Dokumenten zweifelsfrei bestätigt werden.* 15.5.1906 Siegen, Diese Angaben konnten anhand von Dokumenten zweifelsfrei bestätigt werden.† 2.10.1977 Ffm.
In den Zwanzigerjahren Verhandlungs-, Presse- und Parlamentsstenograf im Preußischen Landtag. Nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst Pressechef des Thüringischen Landtags, dann bis 1948 dessen Direktor. Als „Klassenfeind“ zu einer mehrjährigen Gefängnishaft in Bautzen verurteilt. Hier entwickelte S. innerhalb von achteinhalb Jahren ein neues, vereinfachtes Kurzschriftalphabet der deutschen Sprache. Die später nach ihm „Stiefografie“ benannte Kurzschrift fand Verbreitung in Deutschland und in der Schweiz. Nach seiner Haftentlassung lebte S. seit 1957 in Ffm. Von 1957 bis 1971 war er hier Fachlehrer für Kurzschrift und Maschinenschreiben an der Klingerschule.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 437, verfasst von: Birgit Weyel.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
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Quellen: ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/5.258.
Internet: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. https://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Stief - https://de.wikipedia.org/wiki/Stiefografie - Wikipedia, 30.7.2021.

GND: 108133737 (Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek).
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Die hier genannten Verweise wurden mit Hilfe des frei verfügbaren Datendienstes http://beacon.findbuch.de (Thomas Berger) erstellt.


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Empfohlene Zitierweise: Weyel, Birgit: Stief, Helmut. Artikel aus der Frankfurter Biographie (1994/96) in: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1347

Stand des Artikels: 15.8.1995