Frankfurter Personenlexikon:
Das Nachschlagewerk mit Frankfurter Biographien
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Artikel des Monats Juni 2020:
Ein Hospital für alle kranken Kinder

Er half fast 10.000 Frankfurterinnen und Frankfurtern auf die Welt: Theobald Christ. Der Mediziner hatte sich das Geld für sein Studium als Chorsänger bei Begräbnissen selbst verdient. Im Herbst 1802 ließ sich der 25-Jährige als praktischer Arzt in seiner Heimatstadt Frankfurt nieder, wo er bald zum gefragtesten Geburtshelfer wurde. Eigene Kinder hatte Christ jedoch nicht. In seinem Testament von 1835 bestimmte er deshalb seinen Grundbesitz und sein Vermögen…

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Artikel des Monats Mai 2020:
Konstruktiver Künstler und Kurator

Er sorgte für einen Kunstskandal in Frankfurt: Eberhard Steneberg. Der aus Weimar stammende und früh vom Bauhaus-Kreis geprägte Künstler lebte seit 1951 in der Mainstadt. Für die Städtische Galerie im Karmeliterkloster kuratierte er 1959 die Ausstellung „Beitrag der Russen zur modernen Kunst“, die die Bedeutung der Russischen Avantgarde für die Moderne in den Blick rückte. Das war damals, mitten im Kalten Krieg, ein Wagnis und auch ein Politikum; der…

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Artikel 1 des Monats April 2020:
Der Urenkel vom Verfasser

Er hat den „Struwwelpeter“ vertont: Kurt Hessenberg. Der in Frankfurt geborene und in Leipzig ausgebildete Komponist schuf gleich zu Beginn seiner Karriere eine „Struwwelpeter-Suite“, bestehend aus fünf Tanzburlesken nach den Geschichten aus dem Bilderbuch seines Urgroßvaters, die in der Frankfurter Aufführung des Radio-Sinfonie-Orchesters 1934 auch im Rundfunk zu hören waren. Kurz zuvor war der damals 25-Jährige als Lehrer am Hoch’schen Konservatorium nach Frankfurt…

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