Frankfurter Personenlexikon:
Das Nachschlagewerk mit Frankfurter Biographien
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Artikel des Monats Juli 2019:
Architekt der linken Avantgarde

Er wurde von Ernst May nach Frankfurt geholt, um komfortable „Wohnungen für das Existenzminimum“ zu bauen: Mart Stam. Gerade hatte sich der knapp 28-jährige Architekt aus den Niederlanden mit der Gestaltung eines Reihenhauses an der am 23. Juli 1927 eröffneten Werkbund-Ausstellung in Stuttgart-Weißenhof beteiligt. Dafür hatte er den ersten Freischwingerstuhl aus Stahlrohr entworfen und damit einen Designklassiker der Moderne geschaffen. Wohl auf…

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Artikel des Monats Juni 2019:
Glänzender Universitätskurator

Er wollte Frankfurt „zu einem Zentrum deutscher Universitätskultur“ machen: Kurt Riezler. Zum Sommersemester 1928 wurde der 46-jährige frühere Diplomat und nunmehrige Privatgelehrte zum „Geschäftsführenden Vorsitzenden des Kuratoriums der Frankfurter Universität“ berufen. In seiner kurzen Ära erlebte die noch junge Frankfurter Hochschule eine Glanzzeit. So engagierte sich Riezler für die Besetzung zahlreicher Professuren mit herausragenden Gelehrten, darunter…

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Artikel des Monats Mai 2019:
Sein Traum einer Stadt

Er war nirgendwo ganz zuhause und in Frankfurt ein bisschen daheim: Joseph Roth. Bei seinen häufigen Aufenthalten in der Mainstadt wohnte der Schriftsteller meist im Hotel „Englischer Hof“ gegenüber vom Hauptbahnhof. Im März 1923 lieferte er sein erstes Feuilleton aus Frankfurt, damals für den Berliner Börsen-Courier, worin er konstatierte: „Frankfurt besteht aus einer Stadt und einem Traum.“ Der Traum war für ihn die Altstadt, von der er regelrecht schwärmte. Noch im…

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