Frankfurter Personenlexikon:
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Artikel des Monats Mai 2022:
Mutige Frau an der Konzernspitze

Sie galt in den späten 1920er Jahren als einzige Frau in Deutschland, die an der Spitze eines großen Industriekonzerns stand: Meta Gadesmann. Ihre Karriere hatte die gelernte Buchhalterin beim Kaufmännischen Verband für weibliche Angestellte begonnen, in dem sie sich, bald in leitender Funktion, für die Gleichstellung und Anerkennung von Frauen in kaufmännischen Berufen engagierte. Im Rahmen ihrer Verbandsarbeit wechselte die 32-Jährige im Dezember 1913 von…

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Artikel des Monats April 2022:
„Lieb, Leid und Zeit und Ewigkeit“

Er kam nie zur Ruhe und immer wieder nach Frankfurt: Clemens Brentano. Als Ort der Kindheit und Jugend wie auch der Familie behielt die Stadt am Main für den 1778 in Ehrenbreitstein geborenen Dichter zeitlebens eine besondere Anziehungskraft. Im Haus zum Goldenen Kopf, dem Frankfurter Familien- und Firmensitz, hatte er eine Kaufmannslehre begonnen und nach dem Tod des Vaters 1797 aufgegeben. Auch mehrere Versuche eines Universitätsstudiums brach er ab. Schon…

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Artikel des Monats März 2022:
Schloß heißt Carno

Sie wurde unter dem Eindruck des Ersten Weltkriegs zur überzeugten Pazifistin: Gertrud Schloß. Die Tochter einer liberalen jüdischen Unternehmerfamilie aus Trier studierte nach dem Abitur 1920 Nationalökonomie, auch für ein Semester in Frankfurt, und promovierte bereits 1923 mit einer Untersuchung über den „Staat in der bolschewistischen Theorie und Praxis“. Nach der Rückkehr in ihre Heimatstadt arbeitete sie als Theater- und Kulturrezensentin sowie später als Redakteurin der…

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