Frankfurter Personenlexikon:
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Artikel des Monats Mai 2020:
Konstruktiver Künstler und Kurator

Er sorgte für einen Kunstskandal in Frankfurt: Eberhard Steneberg. Der aus Weimar stammende und früh vom Bauhaus-Kreis geprägte Künstler lebte seit 1951 in der Mainstadt. Für die Städtische Galerie im Karmeliterkloster kuratierte er 1959 die Ausstellung „Beitrag der Russen zur modernen Kunst“, die die Bedeutung der Russischen Avantgarde für die Moderne in den Blick rückte. Das war damals, mitten im Kalten Krieg, ein Wagnis und auch ein Politikum; der…

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Artikel 1 des Monats April 2020:
Der Urenkel vom Verfasser

Er hat den „Struwwelpeter“ vertont: Kurt Hessenberg. Der in Frankfurt geborene und in Leipzig ausgebildete Komponist schuf gleich zu Beginn seiner Karriere eine „Struwwelpeter-Suite“, bestehend aus fünf Tanzburlesken nach den Geschichten aus dem Bilderbuch seines Urgroßvaters, die in der Frankfurter Aufführung des Radio-Sinfonie-Orchesters 1934 auch im Rundfunk zu hören waren. Kurz zuvor war der damals 25-Jährige als Lehrer am Hoch’schen Konservatorium nach Frankfurt…

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Artikel des Monats März 2020:
Starfotografinnen der Goldenen Zwanziger

Sie fotografierten die Frankfurter Gesichter eines Vierteljahrhunderts: Nini und Carry Hess. 1913 gründeten die damals 29 und knapp 24 Jahre alten Schwestern ihre „Werkstätte für die Lichtbildkunst“ in der Frankfurter Börsenstraße. Schnell stieg die Firma zu einem gefragten Atelier für Porträt-, Theater- und Tanzfotografie auf. Schriftsteller, Künstler und Theaterleute, aber auch Politiker, Wissenschaftler und Sportler ließen sich von…

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