Frankfurter Personenlexikon:
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Artikel des Monats Juli 2020:
Zwischen den Ideologien

Er sprach für die Politikwissenschaft aus Frankfurt: Iring Fetscher. Nach dem Abitur 1940 hatte sich der in Dresden aufgewachsene Medizinersohn für die Offizierslaufbahn entschieden, war in die Wehrmacht eingetreten und wurde an der Ost- und an der Nordfront eingesetzt. Sein Vater Rainer Fetscher, einst NS-naher Rassehygieniker, der nach seiner Entlassung als Professor 1936 in seiner Arztpraxis Verfolgten und Gegnern des nationalsozialistischen Regimes geholfen hatte, kam…

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Artikel des Monats Juni 2020:
Ein Hospital für alle kranken Kinder

Er half fast 10.000 Frankfurterinnen und Frankfurtern auf die Welt: Theobald Christ. Der Mediziner hatte sich das Geld für sein Studium als Chorsänger bei Begräbnissen selbst verdient. Im Herbst 1802 ließ sich der 25-Jährige als praktischer Arzt in seiner Heimatstadt Frankfurt nieder, wo er bald zum gefragtesten Geburtshelfer wurde. Eigene Kinder hatte Christ jedoch nicht. In seinem Testament von 1835 bestimmte er deshalb seinen Grundbesitz und sein Vermögen…

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Artikel des Monats Mai 2020:
Konstruktiver Künstler und Kurator

Er sorgte für einen Kunstskandal in Frankfurt: Eberhard Steneberg. Der aus Weimar stammende und früh vom Bauhaus-Kreis geprägte Künstler lebte seit 1951 in der Mainstadt. Für die Städtische Galerie im Karmeliterkloster kuratierte er 1959 die Ausstellung „Beitrag der Russen zur modernen Kunst“, die die Bedeutung der Russischen Avantgarde für die Moderne in den Blick rückte. Das war damals, mitten im Kalten Krieg, ein Wagnis und auch ein Politikum; der…

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