Mannheim, Karl

Mannheim, Karl. Prof. Dr. phil. Soziologe. * 27.3.1893 Budapest, † 9.1.1947 London.
Schüler von Alfred Weber, Emil Lederer und Ernst Cassirer. Von 1930 bis 1933 lehrte M. als ordentlicher Professor für Soziologie an der Ffter Universität. 1933 zwangsentlassen, emigrierte M. nach Großbritannien, wo er seine Lehrtätigkeit an der „London School of Economics“ fortsetzte.
M.s 1925 teilweise und 1984 vollständig erschienene Untersuchung „Konservatismus. Ein Beitrag zur Soziologie des Wissens“ gilt als Standardwerk der Konservatismusforschung.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 13, verfasst von: Reinhard Frost.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
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Lexika: Bergmann, E. (Hg.): Ffter Gelehrten-Handbuch. Ffm. [1930].Bergmann: Ffter Gelehrten-Hdb. 1930, S. 103. | Neue Deutsche Biographie. Hg. v. d. Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Bisher 26 Bde. (bis Vocke). Berlin 1953-2016.Dirk Käsler in: NDB 16 (1990), S. 67-69.
Literatur:
                        
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Quellen: ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/1.390.

GND: 118577190 (Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek).
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© 2019 Frankfurter Bürgerstiftung und bei dem Autor/den Autoren
Empfohlene Zitierweise: Frost, Reinhard: Mannheim, Karl. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), http://frankfurter-personenlexikon.de/node/440

Stand des Artikels: 1.7.1992