Müller-Ruzika, Carl

Müller-Ruzika, Carl. Kunsthändler. Schriftsteller. * 13.1.1885 Ffm., † 7.11.1970 Ffm.
Nach der Ausbildung als Bühnenmaler leitete M.-R. vor und während des Ersten Weltkriegs das Atelier der Städtischen Bühnen. Später als Kunsthändler tätig, wobei er sich auf das Kunstgewerbe des Mittelalters sowie das Silber der Renaissance und des Barocks spezialisierte. Sein Geschäft im Großen Hirschgraben (direkt neben dem Goethehaus) galt bis zur Zerstörung 1944 als eine der Zentralen des deutschen Kunsthandels; der Hirschgraben wurde in Fachkreisen zeitweilig als „Rue Müller“ betitelt. Als Senior des deutschen Kunsthandels, Ffter Lokalpoet und Bonvivant verkörperte M.-R. nach dem Zweiten Weltkrieg „ein Stück Alt-Fft.“.
Autor von Mundartstücken, u. a. „Anno dazumal“, „Die Madonna unterm Parapluie“ und „Nur kein Skandal“, sowie einer Neubearbeitung von Carl Malss’ „Der alte Bürgerkapitän“.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 73, verfasst von: Reinhard Frost.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Array
(
    [de] => Array
        (
            [0] => Array
                (
                    [value] => literfasst
                )

        )

)

Quellen: ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/6.732.

GND: 126751404 (Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek).
Einträge zu dieser Person in anderen Datenbanken ansehen

Die hier genannten Verweise wurden mit Hilfe des frei verfügbaren Datendienstes http://beacon.findbuch.de (Thomas Berger) erstellt.


© 2019 Frankfurter Bürgerstiftung und bei dem Autor/den Autoren
Empfohlene Zitierweise: Frost, Reinhard: Müller-Ruzika, Carl. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), http://frankfurter-personenlexikon.de/node/581

Stand des Artikels: 15.9.1993