Oelsner, Ludwig

Oelsner, Ludwig. Prof. Dr. phil. Pädagoge. Historiker. * 22.12.1831 Bernstadt/Schlesien, † 24.3.1910 Ffm.
Geschichtsstudium in Breslau und Berlin, vor allem bei Leopold Ranke. 1853 Promotion. 1858 kam O. nach Ffm. als Lehrer am Philanthropin. Seit 1868 an der Handelsschule, trat er 1877 als Lehrkraft in das von der Polytechnischen Gesellschaft neugegründete Wöhler-Realgymnasium ein, wo er bis zu seiner Pensionierung 1899 tätig war. 1884 erhielt er den Professorentitel.
Mitglied im Vorstand der „Freiherrlich Carl von Rothschild’schen Öffentlichen Bibliothek“.
Neben seiner Lehrtätigkeit verfasste O. eine Reihe von Schriften zu historischen und volkswirtschaftlichen Themen, darunter „Schlesische Urkunden zur Geschichte der Juden im Mittelalter“ (1864), „Jahrbücher des fränkischen Reiches unter König Pippin“ (1871) und „Volkswirtschaftskunde“ (1903). Für die Polytechnische Gesellschaft, der er lange Jahre als ehrenamtlicher Bibliothekar diente, schrieb er eine Chronik.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 104, verfasst von: Reinhard Frost.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
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Quellen: ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/2.700.

GND: 117105228 (Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek).

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Empfohlene Zitierweise: Frost, Reinhard: Oelsner, Ludwig. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), http://frankfurter-personenlexikon.de/node/654

Stand des Artikels: 13.3.1994