Reiss, Willi

Reiss, Willi. Schlosser. Gewerkschafter. Kommunalpolitiker. * 15.3.1928 Worms, † 11.12.1985 Ffm.
Von 1942 bis 1944 kaufmännische Lehre bei Henschel-Flugmotorenbau in Kassel. Luftwaffenhelfer. Nach der Entlassung aus Kriegsgefangenschaft arbeitete R. von 1947 bis 1952 als Schlosser in einer Kasseler Waggonfabrik. 1952 Jugendsekretär des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) für die Zonengrenzkreise in Hessen. 1960 Landesjugendsekretär des DGB-Hessen in Ffm. Von 1964 bis 1976 hauptamtlicher Vorsitzender des DGB Kreis Ffm.
Seit 1968 Mitglied der Ffter Stadtverordnetenversammlung (SPD). Am 11.2.1971 wurde R. als Nachfolger von Heinrich Kraft zum Stadtverordnetenvorsteher gewählt (bis 1976). Anschließend war er hauptamtlicher Stadtrat für Wirtschaft und Wohnungswesen (bis 1979). In dieser Eigenschaft setzte er sich besonders für die bessere Einbindung der westlichen Ffter Stadtteile und für den Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen zu Fft.s Partnerstädten ein.
Ehrenamtlicher Vorsitzender der Ffter Arbeiterwohlfahrt. R. war Mitglied in den Aufsichtsratsgremien großer Unternehmen, darunter der AOK, der Neuen Heimat, der Ffter Stadtsparkasse und von 1968 bis 1979 der Ffter Flughafen AG.
Von 1979 bis zu seinem Tod war R. Arbeitsdirektor der Ffter Flughafen AG.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 188, verfasst von: Reinhard Frost.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
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Quellen: ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/6.208.

© 2020 Frankfurter Bürgerstiftung und bei dem Autor/den Autoren
Empfohlene Zitierweise: Frost, Reinhard: Reiss, Willi. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), http://frankfurter-personenlexikon.de/node/876

Stand des Artikels: 14.2.1995