Riedel, Josef

Riedel, Josef. Bauingenieur. Kommunalpolitiker. * 17.2.1908 Zottwitz/Schlesien, † 21.11.1990 Ffm.
Nach der Vertreibung aus Schlesien war R. zunächst als Bauingenieur in Langensalza/Thüringen tätig. Dort von 1946 bis 1949 als CDU-Kreitagsabgeordneter politisch aktiv. 1949 als angeblicher Saboteur der Bodenreform beruflich und politisch geächtet. Übersiedlung nach Ffm.
Von 1952 bis 1972 gehörte R. als Mitglied der CDU-Fraktion der Ffter Stadtverordnetenversammlung an. Er wirkte hauptsächlich im Bauausschuss, dessen Vorsitzender er über Jahre war, im Verkehrsausschuss und im Sonderausschuss für die Bebauung des Dom-Römer-Bereichs. Während er dem Wiederaufbau der Alten Oper kritisch gegenüberstand, war R. einer der wenigen Stadtverordneten, die von vornherein für die Rekonstruktion der Ostzeile auf dem Römerberg plädierten.
1973 Römerplakette in Gold und Ernennung zum Stadtältesten.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 196, verfasst von: Reinhard Frost.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
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Quellen: ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/4.324.

GND: 1032097469 (Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek).
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Empfohlene Zitierweise: Frost, Reinhard: Riedel, Josef. Artikel aus der Frankfurter Biographie (1994/96) in: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), http://frankfurter-personenlexikon.de/node/889

Stand des Artikels: 27.2.1995