Fehlermeldung

User warning: The following module is missing from the file system: imagcache_actions. For information about how to fix this, see the documentation page. in _drupal_trigger_error_with_delayed_logging() (line 1128 of /var/www/vhosts/frankfurter-personenlexikon.de/httpdocs/includes/bootstrap.inc).

Hauck, Bankiersfamilie

Am 1.1.1796 trat der aus Essingen/Pfalz stammende Kaufmann Friedrich Michael H. (1769-1839), der zuvor in einem bedeutenden Seidenhaus in Lyon tätig gewesen war (1791-95), in ein seit 1753 in Ffm. bestehendes Wechsel-, Kommissions- und Speditionsgeschäft ein, das fortan unter „Gebhard & Hauck“ firmierte. Das Unternehmen handelte weiterhin mit verschiedenen Waren (Seide, Farbstoffe, Wein u. a.), stieg daneben verstärkt in das Bankgeschäft ein und legte bereits 1800 eine Anleihe von 100.000 Gulden des Oberrheinischen Kreises auf. Friedrich Michael H. gehörte der Ständigen Bürgerrepräsentation (1815-25) und der Gesetzgebenden Versammlung (1817-19) der Stadt Ffm. an, und von 1821 bis 1829 stand er als Senior an der Spitze der Handelskammer, um deren handelspolitisches Engagement er sich besonders verdient machte.
Seine Söhne Georg Heinrich Adolph (1812-1884) und Ferdinand Wilhelm Gerhard H. (1813-1888) führten das Geschäft zunächst gemeinsam fort, trennten sich jedoch 1861 und begründeten jeder eine eigene Bank: „Georg Hauck & Sohn“ und „Ferdinand Hauck“ (letztere liquidiert um 1925/26). Insbesondere das Bankhaus Georg Hauck & Sohn war an der Gründung und Entwicklung wichtiger Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet beteiligt, so der (bereits seit 1854 bestehenden) Ffter Bank, der Farbwerke Hoechst und der Metallgesellschaft. Nach dem Tod des Bankiers Otto H. (1863-1934), der mütterlicherseits aus der jüdischen Familie Reiß stammte, wurde unter dessen Sohn und Nachfolger Alexander Maximilian Moritz H. (1893-1946) der Fortbestand des Bankunternehmens in der NS-Zeit gesichert durch die Übernahme des Mehrheitsbesitzes an dem 1804 gegründeten Bankgeschäft J. Ph. Keßler und den Eintritt von dessen bisherigem Eigentümer Adolf Melber als Geschäftsführer bei Georg Hauck & Sohn (1939).
Bald nach dem Zweiten Weltkrieg übernahmen August Oswalt, Anne Marie H., geb. Oswalt (1897-1993), und Michael H. (1927-2018), seit dem Tod von Alexander H. 1946 persönlich haftende Gesellschafter, die Leitung und den Wiederaufbau des Bankgeschäfts. Die Privatbank firmierte seit 1950 als Kommanditgesellschaft (KG), seit 1980 als Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA). Ende 1993 schied Michael H., Sohn von Alexander und Anne Marie H., als letzter Vertreter der Familie aus der Leitung des Bankhauses aus. Zum 1.1.1998 fusionierte Georg Hauck & Sohn mit dem Münchener Bankhaus H. Aufhäuser zur „Hauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA“ mit Sitz in Ffm. (Kaiserstraße 24). 2016 wurde Hauck & Aufhäuser von der chinesischen Beteiligungsgesellschaft Fosun International aus Schanghai (und damit erstmals eine deutsche Bank von einem Mehrheitseigentümer aus China) übernommen.
Historisches Archiv Hauck & Aufhäuser in Ffm.

GND: 14052231X (Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek).
Einträge zu dieser Familie in anderen Datenbanken ansehen


Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 306, verfasst von: Sabine Hock (überarbeitete Onlinefassung für das Frankfurter Personenlexikon von Sabine Hock).

Lexika: Lengemann, Jochen: MdL Hessen 1808-1996. Biographischer Index. Hg. im Auftrag d. Hessischen Landtags. Mitarbeit: Andrea Mitteldorf und Roland Schmidt. Marburg 1996. [Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen 48,7; Politische und Parlamentarische Geschichte des Landes Hessen (vormals Vorgeschichte und Geschichte des Parlamentarismus in Hessen) 14].Lengemann: MdL, S. 169. | Neue Deutsche Biographie. Hg. v. d. Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Bisher 26 Bde. (bis Vocke). Berlin 1953-2016.Franz Lerner in: NDB 8 (1969), S. 77f. | Richel, Arthur: Katalog der Abteilung Fft. [der Ffter Stadtbibliothek]. Bd. 2: Literatur zur Familien- und Personengeschichte. Ffm. 1929.Richel, S. 228f.
Literatur:
                        
Achterberg, Erich: Ffter Bankherren. Ffm. 1956, 2. Aufl. 1971.Achterberg: Ffter Bankherren 1956, 2. Aufl. 1971, S. 73-91. | Majer-Leonhard, Hans (Hg.): Altffter Firmen-Handbuch. Im Auftrag der Genealogischen Gesellschaft zu Ffm. hg. (...). Ffm. 1925, Nachtrag 1927.Altffter Firmen-Handbuch 1925, S. 85. | Dietz, Alexander: Ffter Handelsgeschichte. 4 Bde. Ffm. 1910-25, Neudr. 1970-74.Dietz: Handelsgesch. IV.2, S. 691f. | Geschichte der Handelskammer zu Ffm. 1707-1908. Beiträge zur Ffter Handelsgeschichte. Ffm. 1908.Gesch. d. Handelskammer 1908, S. 1058f. | Unabhängig – persönlich – unternehmerisch. Eine Chronik von Hauck & Aufhäuser Privatbankiers seit 1796. Hg.: Hauck & Aufhäuser Privatbankiers. Text u. Red.: Felix Höpfner. Ffm. [2011].Höpfner: Chronik von Hauck & Aufhäuser 2011. | Mohr, Verita: Spurenlese. Georg Hauck & Sohn 1796-1996. Von der Verflechtung einer Bank, ihrer Partner und einer Familie mit der Stadt Ffm. Ffm. 1996.Mohr: Georg Hauck & Sohn 1996. | Wörner, Birgit: Ffter Bankiers, Kaufleute und Industrielle. Werte, Lebensstil und Lebenspraxis 1870 bis 1930. Wiesbaden/Ffm. [2011]. („Mäzene, Stifter, Stadtkultur“, Schriften der Ffter Bürgerstiftung und der Ernst Max von Grunelius-Stiftung, hg. v. Clemens Greve, Bd. 9).Wörner: Ffter Bankiers, Kaufleute u. Industrielle 2011.
Quellen: Archivnachrichten aus Hessen. Wiesbaden/Darmstadt/Marburg 2001-heute.Balbaschewski, Marc: Das Historische Archiv Hauck & Aufhäuser Privatbankiers in Ffm. und München. In: Archivnachrichten aus Hessen 13/1 (2013), S. 50f. | ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/6.464. | ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/11.294 (Michael Hauck). | ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S3 (mit Kleinschriften, bes. Zeitungsausschnitten, zur Ortsgeschichte).ISG, S3/R 2.778 (Georg Hauck & Sohn). | ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S3 (mit Kleinschriften, bes. Zeitungsausschnitten, zur Ortsgeschichte).ISG, S3/R 29.628 (Hauck & Aufhäuser).
Internet: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. https://de.wikipedia.org/wiki/Hauck_%26_Aufh%C3%A4user
Hinweis: Artikel über das Bankhaus Hauck & Aufhäuser.
Wikipedia, 12.12.2016.

3 herausragende Vertreter der Familie in Ffm.

Hauck, Hans Heinrich

Hans Heinrich Hauck

Hans Heinrich Hauck
Fotografie (möglicherweise 1951).

© Institut für Stadtgeschichte, Ffm. (Sign. ISG_S7P1998_6004).
Hauck, Hans August Heinrich. Bankier. * 31.8.1890 Ffm., † 26.9.1964 Gröbming/Steiermark, begraben in Ffm.
Sohn des Bankiers Heinrich H. (1846-1904) und dessen Ehefrau Anna H., geb. Funck (1852-1918). Enkel von Ferdinand H. (1813-1888), dem Begründer des Bankhauses Ferdinand H.
Abitur am Kaiser-Friedrichs-Gymnasium in Ffm. Besuch von College und Handelsschule in England. Banklehre bei der Vereinsbank in Ffm. Einjährig-freiwilliger Militärdienst beim Garde-Dragoner-Regiment (1. Großherzoglich Hessisches) Nr. 23 in Darmstadt. Seit etwa 1912 Tätigkeit im väterlichen Bankgeschäft Ferdinand Hauck. Von 1914 bis 1918 Kriegsdienst, zuletzt als Leutnant der Reserve im Thüringischen Ulanen-Regiment Nr. 6, mit dreimaliger Verwundung. Rückkehr in den Beruf beim Bankhaus Ferdinand Hauck als dessen Teilhaber bis zur Liquidation der Firma (um 1925). 1926 trat H. in den Vorstand der Ffter Bank ein, dem er – mit einer Unterbrechung durch Kriegsdienst (1939 bis 1943 oder 1944) – bis 1958 angehörte; danach wechselte er in den Aufsichtsrat, als dessen Mitglied er insbesondere im Kreditausschuss bis zu seinem Tod tätig war.
Als reine Verwaltungsbank mit dem Privileg der Mündelsicherheit hatte sich die Ffter Bank um die Mitte der 1920er Jahre, als H. dort eintrat, neue Arbeitsbereiche unter Ausbau des Depot- und Effektengeschäfts sowie im Geldhandel zwischen Kreditinstituten erschlossen. Von 1925 bis 1944 wirkte sie in Verbindung mit der Preußischen Staatsbank (Seehandlung) als Geldausgleichstelle zwischen Berlin und Ffm., also zwischen Nord- und Süddeutschland, wobei H. die Entwicklung dieses Geschäftsgebiets besonders förderte. Aufgrund ihrer Ausrichtung, die eine Vergabe von Krediten an die Industrie ausschloss, geriet die Ffter Bank unter H.s Leitung während der Weltwirtschaftskrise in den Dreißigerjahren nicht in Existenznot.
Unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs orientierte sich die Ffter Bank auf H.s unternehmerische Initiative neu: Sie widmete sich unter Mitwirkung einiger Führungskräfte der ehemaligen Reichs-Kredit-Gesellschaft (insbesondere Hermann Jannsen) künftig dem Kreditgeschäft, entwickelte sich rasch zu einer überregionalen Kreditbank für in- und ausländische Großunternehmen und trug dadurch wesentlich zum Wiederaufbau der Wirtschaft im Rhein-Main-Gebiet bei. Zudem übernahm die Ffter Bank wieder ihre alte Funktion als Geldausgleichsstelle. In diesem Zusammenhang begründete H. 1949 die Ffter Kassenverein AG als Wertpapiersammelbank mit, deren Aufsichtsratsvorsitzender er von 1949 bis April 1964 war. Von 1951 bis 1960 fungierte H. als Vorsitzer im Vorstand der Ffter Wertpapierbörse, dem er bereits seit 1933 angehört hatte; zudem war er zeitweise (1955-57) als Vorsitzender in der Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Wertpapierbörsen tätig.
Seit 1946 Mitglied im Verwaltungsrat der SNG. Seit 1950 Schatzmeister der Vereinigung von Freunden und Förderern der Johann Wolfgang Goethe-Universität Ffm.
Passionierter Jäger und engagierter Naturschützer. Vizepräsident der Zoologischen Gesellschaft Fft. von 1858. Gründer (1951) der „Stiftung Hessischer Jägerhof“ zur Förderung des Jagdwesens und zur Wiederherstellung und Erhaltung jagdhistorischer Baudenkmäler in Hessen, u. a. des Jagdschlosses Kranichstein bei Darmstadt (seit 1952).
1955 Ehrenplakette der Stadt Ffm. 1956 Großes Bundesverdienstkreuz. 1956 Ehrenbürger der Ffter Universität.
Grabstätte auf dem Ffter Hauptfriedhof (Gewann A 430).
Nachlass im ISG.
Hans Heinrich H.-Stiftung, gegründet von H. anlässlich seines 70. Geburtstags 1960, zur Unterstützung von Mitarbeitern und Pensionären der Ffter Bank bzw. der daraus durch Fusion 1970 hervorgegangenen „Berliner Handels- und Ffter Bank“ (BHF-Bank) in außerordentlichen Not- und Härtefällen.

Lexika: Neue Deutsche Biographie. Hg. v. d. Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Bisher 26 Bde. (bis Vocke). Berlin 1953-2016.Franz Lerner in: NDB 8 (1969), S. 78. | Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft. 2 Bde. Berlin 1930/31.Reichshdb. 1930/31, S. 674.
Literatur:
                        
Achterberg, Erich: Ffter Bankherren. Ffm. 1956, 2. Aufl. 1971.Achterberg: Ffter Bankherren 1956, 2. Aufl. 1971, S. 77. | Ansprachen zum 25jährigen Jubiläum des Herrn Hans Heinrich Hauck als Mitglied des Vorstandes der Ffter Bank. Ffm. 1951.FS Hans Heinrich Hauck 1951. | Festschrift zum 70. Geburtstag seines Vorsitzers Herrn Hans Heinrich Hauck am 31. August 1960 überreicht vom Vorstand der Ffter Wertpapierbörse. [Mit einem Aufsatz zur Geschichte der Ffter Wertpapierbörse von Erich Achterberg.] Ffm. 1960.FS Hans Heinrich Hauck 1960. | Zum Gedenken an Hans Heinrich Hauck 1890-1964. Ffm. 1964.Gedenkschrift Hans Heinrich Hauck 1964. | Unabhängig – persönlich – unternehmerisch. Eine Chronik von Hauck & Aufhäuser Privatbankiers seit 1796. Hg.: Hauck & Aufhäuser Privatbankiers. Text u. Red.: Felix Höpfner. Ffm. [2011].Höpfner: Chronik von Hauck & Aufhäuser 2011, S. 24f. | Mohr, Verita: Spurenlese. Georg Hauck & Sohn 1796-1996. Von der Verflechtung einer Bank, ihrer Partner und einer Familie mit der Stadt Ffm. Ffm. 1996.Mohr: Georg Hauck & Sohn 1996, S. 112-114. | Sewig, Claudia: Der Mann, der die Tiere liebte. Bernhard Grzimek. Biografie. Bergisch Gladbach 2009.Sewig: Der Mann, der die Tiere liebte. Bernhard Grzimek 2009, S. 167, 243. | Stemmler, Gunter: Die Vermessung der Ehre. Zur Geschichte der Ehrenbürger, Ehrensenatoren sowie Ehrenmitglieder an deutschen Hochschulen und an der Universität Ffm. Ffm. [u. a.] 2012.Stemmler: Ehrenbürger u. Ehrensenatoren an der Univ. Ffm. 2012, S. 163. | Wer ist’s? Titel auch: Degener’s Wer ist’s? Titel ab 1923: Wer ist wer? Wechselnde Untertitel: Zeitgenossenlexikon. / Unsere Zeitgenossen. / Das deutsche Who’s who. Leipzig, ab 1928 Berlin 1905-93.Wer ist wer? 1962, S. 532.
Quellen: ISG, Bestand Nachlässe (S1).Nachlass: ISG, S1/127. | ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/1.843. | ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/6.464 (Familie Hauck).

Hauck, Michael

Michael Hauck

Michael Hauck
Fotografie von Alix Puhl (in Privatbesitz).

© Alix Puhl, Ffm.
Hauck, Michael Georg. Bankier. Mäzen. * 22.4.1927 Ffm., † 18.1.2018 Ffm.
H. entstammte einer alteingesessenen Ffter Bankiersfamilie, u. a. mit enger Verwandtschaft zur Familie von Metzler.
Sohn von Alexander Maximilian Moritz H. (1893-1946) und dessen Ehefrau Anne Marie, geb. Oswalt (1897-1993). H.s Elternhaus war das heutige Gästehaus der Goethe-Universität in der Ditmarstraße 4 in Bockenheim. Zum Freundeskreis der Familie gehörten der Historiker Ernst Kantorowicz, der Städeldirektor Ernst Holzinger und Ernst Beutler, der Direktor des Freien Deutschen Hochstifts. Die Eltern waren distanziert gegenüber den Nationalsozialisten, zumal der Großvater, Otto H., wegen seiner jüdischen Vorfahren mütterlicherseits 1933 schnell aus seinem Amt als IHK-Präsident gedrängt worden war.
H. absolvierte das Lessing-Gymnasium, wo der Nazi-Gegner Otto Schumann sein Klassenlehrer war. Noch vor dem Abitur wurde er 1943 zur Flak abkommandiert. Im November 1944 wurde er zur Wehrmacht eingezogen. Bei Kriegsende geriet er zunächst in amerikanische Kriegsgefangenschaft; das Lager in Rennes, wohin er verbracht worden war, wurde dann jedoch an die Franzosen übergeben. Dort erkrankte H. lebensgefährlich an Tuberkulose. 1946 kehrte er für kurze Zeit nach Ffm. zurück, wo er den Tod seines an Krebs erkrankten Vaters erlebte. Dank der Unterstützung von Freunden der Familie, insbesondere dem aus Nazideutschland geflohenen Bankier und Wirtschaftswissenschaftler L. Albert Hahn, konnte H. zur Ausheilung der Tuberkulose für zwei Jahre in die Schweiz gehen. 1948 Rückkehr nach Ffm., wo er das Abitur nachholte und formell in den Kreis der persönlich haftenden Gesellschafter des väterlichen Bankhauses Georg Hauck & Sohn aufgenommen wurde. Vor der aktiven Teilnahme am Bankgeschäft jedoch durchlief H. zunächst eine mehrjährige Universitäts- und Bankausbildung in Ffm., den USA (Iowa City und dreimonatiges Bankpraktikum in New York), Hamburg, London und Paris. 1956 trat er als Geschäftsführer in das H.’sche Bankhaus ein.
Seither war H. als Bankier tätig. 1959 kam er in den Vorstand der Ffter Wertpapierbörse. Er war Mitbegründer der Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Anlageberatung (1960), deren Ehrenmitglied er zuletzt war, und des Instituts für Kapitalmarktforschung (1967; heute: Center for Financial Studies der Universität). Am 13.1.1986 wurde H. zum Vorsitzenden im Vorstand der Ffter Wertpapierbörse gewählt. Dieses Amt wurde damals traditionell in den Kreisen der Ffter Privatbankiers vergeben. In seiner Amtszeit wurden die monumentalen Skulpturen von Bulle und Bär (von Reinhard Dachlauer, 1985) vor dem Börsengebäude aufgestellt. H. gilt als Mitinitiator des Deutschen Aktienindex (DAX, 1988). Am 30.6.1989 trat er aus Verärgerung darüber, dass die Dresdner Bank den Leiter des Wertpapierhandels im Bankhaus Hauck abgeworben hatte und er sich daher diesem Segment wieder intensiver widmen musste, vom Vorsitz des Börsenvorstands zurück. Sein Nachfolger wurde sein Großcousin und heutiger Ffter Ehrenbürger Friedrich von Metzler (* 1943). H.s Interesse an der Börse blieb aber erhalten. Noch im Alter äußerte er sich öffentlich kritisch zur Verlagerung der Ffter Börse nach Eschborn und zur Dominanz des Computerhandels.
Im Alter von 67 Jahren schied H. zum Jahresende 1993 aus dem Kreis der persönlich haftenden Gesellschafter des Bankhauses Georg Hauck & Sohn aus und wechselte in den Aufsichtsrat und den Aktionärsausschuss. Seit dem Zusammenschluss mit dem Münchner Bankhaus H. Aufhäuser 1998 firmiert das Haus als „Hauck & Aufhäuser Privatbankiers“. Geschäftlich widmete sich H. im Alter verstärkt der Immobilienverwaltung und war führend beteiligt an der in diesem Segment tätigen Firma „Printz & Schwenk“ in Ffm.
Als Mitglied einer alteingesessenen Großbürgerfamilie war H. vielfach ehrenamtlich tätig und gesellschaftlich engagiert. Von früh an war es ihm ein Anliegen, die durch die NS-Zeit abgerissenen Kontakte zu jüdischen Ffter Bürgern, die in der Emigration lebten, wieder aufzunehmen. So traf er Fritz Flersheim (1892-1977), den Sohn des Kunstsammlers und Mäzens Martin Flersheim (1856-1935), in New York, hielt Verbindung zu dem erwähnten Bankier Albert Hahn, zu dem ehemaligen Ffter Kunsthändler Mario Uzielli in Liestal in der Schweiz und zu Robert von Hirsch, einem der bedeutendsten Kunstsammler Europas, der seit seiner Emigration aus Ffm. 1933 in Basel lebte. Von 1958 bis 2003 war H. im Verwaltungsausschuss des Freien Deutschen Hochstifts tätig, wo er das Amt eines stellvertretenden Schatzmeisters ausübte. 1959 gehörte H. zu den Wiederbegründern des im Krieg deaktivierten Städelschen Museums-Vereins. Als Wortführer der jungen Generation, der während seines Studiums die lebendige Museumskultur in den USA kennengelernt hatte, setzte er sich bei einem internen Richtungsstreit gegen die älteren Mitglieder im Vorstand erfolgreich für eine gesellschaftlich breite Öffnung des Vereins, der bis dahin eine kleine exklusive Vereinigung von Förderern und Mäzenen gewesen war, ein. H. blieb bis 1989 Mitglied im Vorstand des Städel-Vereins. 1989 gehörte er zu den Gründern der Ffter Bürgerstiftung, deren Kuratorium er seitdem (bis 2005) angehörte. Aus Anlass seines 70. Geburtstags errichtete H. 1997 beim Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft die „Stiftung Michael Hauck“, die insbesondere Wissenschaft, Kunst und Kultur im Raum Ffm. fördert. Über diese Stiftung initiierte H. 2015 gemeinsam mit seinem Schwiegersohn Oliver Puhl (* 1964) die Einrichtung einer Gastprofessur mit dem Schwerpunkt Holocaust-Forschung am Fritz-Bauer-Institut für die Dauer von fünf Jahren. Privat beschäftigte sich H. mit der Sammlung antiker Tierplastik, worüber er mehrfach in Büchern publizierte.
Mit besonderem Interesse widmete H. sich der Geschichte der Ffter Bürgerfamilien. Er selbst war seit 1967 Mitglied der privaten Vereinigung der Bohnenritter, einem kleinen, illustren Zirkel großbürgerlicher Herren, der der privaten Geselligkeit, der Jagd und der gehobenen Tafelkultur dient. Die Runde der Bohnenritter wurde 1898 von H.s Urgroßvater Albert (von) Metzler gegründet; sowohl der Großvater Otto H. als auch der Vater Alexander H. hatten ihr angehört. Dank seiner familiären Wurzeln und dem dadurch ererbten Netzwerk bemühte sich H. auch immer wieder um die historiographische Reflexion des Ffter Bürgertums. Dazu suchte er den Austausch mit professionellen Historikern, denen er kleine Forschungsaufträge erteilte, wodurch insbesondere die Biographien seiner beiden in der Stadtgesellschaft bedeutenden Großväter, Otto H. [vgl. Hansert in: Pohl (Hg.): Bankiers 2008] und Henry Oswalt (vgl. Wörner/Köster: Henry Oswalt 2013) sowie zuletzt die Geschichte der „Vereinigung von Freunden und Förderern der Johann Wolfgang Goethe-Universität Ffm.“ anlässlich ihres 100. Jubiläums (vgl. Maaser: Stifter werden Freunde 2018) aufgearbeitet wurden. Andererseits bemühte H. sich durch Aufzeichnung und Publikation von eigenen Erinnerungen sowie Sammlung von Dokumenten selbst um das Gedächtnis des liberalen weltoffenen Ffter Bürgertums. Insbesondere seinem frühen Förderer Albert Hahn setzte er durch die Herausgabe einer in Buchform erschienenen Dokumentation 2009 ein Denkmal. Kurz vor seinem Tod stellte H. dem Historischen Museum die kunsthistorisch bedeutenden Bilder der vornehmen Ffter Weinhändlerfamilie Gogel aus dem 18. Jahrhundert aus seinem Privatbesitz für eine kleine Sonderausstellung zur Verfügung. Eine Tochter der Familie Gogel – Sophie Gogel (1817-1896), verheiratet mit Georg Hauck (1812-1884) – gehörte zu seinen direkten Vorfahren. Während der Laufzeit dieser Ausstellung starb H. im Alter von 90 Jahren in seinem Haus in Ffm.
Publikationen: „Die Bedeutung der Versicherungswirtschaft für den Kapitalmarkt“ (1988), „Kompost. Veröffentlichungen und Vorträge aus vier Jahrzehnten“ (1997), „Spurenlese. Georg Hauck & Sohn 1796-1996. Von der Verflechtung einer Bank, ihrer Partner und einer Familie mit der Stadt Ffm.“ von Verita Mohr (als Herausgeber und Bildredakteur, 1996), „Enten, Hirsche und Elefanten. Ein Haus für alte Tiere. Antike Tierdarstellungen aus 4 Jahrtausenden“ (2000), „…und alle meine Pferde. Aus meiner Antikensammlung“ (vermutlich 2000), „Igel, Rinder & Bären. Neue Bewohner im Haus für alte Tiere. Antike Tierdarstellungen aus 4 Jahrtausenden“ (2003), „Albert Hahn. Ein verstoßener Sohn Fft.ts. Bankier und Wissenschaftler. Eine Dokumentation“ (als Herausgeber, 2009), „Zuhaus und anderswo“ (2014) und „Ffter Allerlei. Erlebtes und Erlerntes aus neun Jahrzehnten“ (2017).
1992 Bundesverdienstkreuz I. Klasse. 1997 Hessischer Verdienstorden. 1998 Ehrenplakette der Stadt Ffm.

Literatur:
                        
Gerchow, Jan/Kölsch, Gerhard: Von Bürgern und Bankiers. Gemälde der Ffter Familien Gogel und Hauck. Ffm. [2017]. (Kabinettstück des HMF 8).Gerchow/Kölsch: Von Bürgern u. Bankiers 2017, S. 29. | Hansert, Andreas: Geschichte des Städelschen Museums-Vereins Ffm. Hg. vom Vorstand des Städelschen Museums-Vereins. Ffm. 1994.Hansert: Städelscher Museums-Verein 1994. | Mohr, Verita: Spurenlese. Georg Hauck & Sohn 1796-1996. Von der Verflechtung einer Bank, ihrer Partner und einer Familie mit der Stadt Ffm. Ffm. 1996.Mohr: Georg Hauck & Sohn 1996, S. 192-194. | Seng, Joachim: Goethe-Enthusiasmus und Bürgersinn. Das Freie Deutsche Hochstift – Ffter Goethe-Museum 1881-1960. Göttingen 2009.Seng: Freies Deutsches Hochstift 2009, S. 349, 569, 573f. | UniReport. Johann Wolfgang Goethe-Universität Ffm. [Späterer Untertitel: Goethe-Universität Ffm.] Bisher 51 Jahrgänge. Ffm. 1968-2018.Jaspers, Ulrike: Ein „Ffter Allerlei“ der besonderen Art. Was den früheren Bankier Michael Hauck mit der Goethe-Universität verbindet. In: UniReport 50 (2017), Nr. 3, 1.6.2017, S. 24 (online abgerufen unter: https://aktuelles.uni-frankfurt.de/menschen/was-den-frueheren-bankier-michael-hauck-mit-der-goethe-universitaet-verbindet, 10.3.2018). | Wer ist’s? Titel auch: Degener’s Wer ist’s? Titel ab 1923: Wer ist wer? Wechselnde Untertitel: Zeitgenossenlexikon. / Unsere Zeitgenossen. / Das deutsche Who’s who. Leipzig, ab 1928 Berlin 1905-93.Wer ist wer? 1992/93, S. 512. | Wörner, Birgit: Ffter Bankiers, Kaufleute und Industrielle. Werte, Lebensstil und Lebenspraxis 1870 bis 1930. Wiesbaden/Ffm. [2011]. („Mäzene, Stifter, Stadtkultur“, Schriften der Ffter Bürgerstiftung und der Ernst Max von Grunelius-Stiftung, hg. v. Clemens Greve, Bd. 9).Wörner: Ffter Bankiers, Kaufleute u. Industrielle 2011, S. 34.
Quellen: ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/11.294. | ISG, Sammlung Manuskripte, 1864-heute; erschlossen über Archivdatenbank.Hansert, Andreas: Die Ffter Bohnenritter seit 1898. Privatdruck in 24 handgefertigten Exemplaren, vorgelegt zum Bohnenessen im Haus von Bohnenkönig Gert Becker, 10.1.2015. ISG, Sammlung Manuskripte, S6a/654. (Einsichtnahme nur mit Genehmigung des Depositars möglich.)

Hauck, Otto

Präsident der Handelskammer bzw. der späteren Industrie- und Handelskammer Ffm. von 1921 bis 1933.
Otto Hauck

Otto Hauck
Ölgemälde von unbekannter Hand (1922; im Besitz des HMF).
Foto: Horst Ziegenfusz.

© Historisches Museum Frankfurt (Sign. B.20147.008).
Hauck, Georg Enoch Otto. Bankier. * 10.4.1863 Ffm., † 25.11.1934 Ffm.
Sohn des Bankiers Alexander H. (1838-1916) und dessen Ehefrau Anna H., geb. Reiß (1839-1925). Enkel von Georg H. (1812-1884), dem Namensgeber des Bankhauses Georg H. & Sohn. Die Großeltern mütterlicherseits entstammten den alteingesessenen jüdischen Familien Reiß und Flersheim und waren in den 1840er Jahren zum evangelischen Glauben konvertiert.
H. erfuhr, der Familientradition entsprechend, eine Ausbildung in verschiedenen Bankhäusern in Genf, London, Paris, New York und Berlin, bevor er 1887 als Teilhaber in das väterliche Bankgeschäft in Ffm. eintrat. 1891 heiratete er Mathilde Bertha Metzler (1870-1920), Tochter des Bankiers und Stadtrats Albert (seit 1901: von) Metzler. Am Schaumainkai 47 ließ das Paar sich eine repräsentative Villa erbauen, die zu einem Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens in der Stadt wurde.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts setzte sich mit der Industrialisierung die Unternehmensform der Aktiengesellschaft, auch im Finanzsektor, durch. Nach einer anfänglichen Reserve der Ffter Banken gegenüber der Aktie stieg das Bankhaus H. in die Industriefinanzierung ein, als es 1888 gemeinsam mit dem Bankhaus J. J. Weiller Söhne den Auftrag erhielt, die Aktien der Farbwerke Hoechst an die Börse zu bringen. Dem Aufsichtsrat der Hoechst AG gehörten daher zunächst H.s Vater (als stellvertretender Vorsitzender 1906-07), dann H. selbst (1912-32) an. Wenige Jahre später beteiligte sich das Bankhaus H. als einer der Kommanditisten auch an der Firma Brown, Boveri & Cie. (BBC). H.s zunehmende Vernetzung im deutschen Industrie- und Bankenwesen drückt sich in einer Vielzahl von Aufsichtsratsmandaten aus, die er im Lauf seines Lebens übernahm, u. a. bei der Ffter Hypothekenbank (seit 1905, als Vorsitzender 1920-28), der Ffter Bank (seit 1906, als stellvertretender Vorsitzender 1920-25, dann als Vorsitzender 1925-28), der Deutschen Bank, der Metallgesellschaft (bis 1934), den Adlerwerken (1915-25), mehreren Versicherungsgesellschaften und seit 1926 bei der IG Farbenindustrie AG (bis 1933).
Daneben übte H. zahlreiche Ämter in Institutionen und Gremien zur wirtschaftlichen Organisation und Selbstverwaltung aus. So war er Mitglied im Gesamtvorstand der Ffter Börse (1900-33), zeitweilig stellvertretender Vorsitzender der Abteilung Wertpapierbörse und seit 1904 Mitglied des Ehrengerichts für die Wertpapierbörse, seit 1924 als dessen Vorsitzender; er gehörte dem Deutschen Industrie- und Handelstag (seit 1913 als Mitglied in dessen Ausschuss für Banken-, Kredit- und Geldwesen), dem Ffter Bezirksausschuss der Reichsbank (als Beigeordneter) und dem Börsenausschuss beim Reichsamt des Innern bzw. seit 1913 im Reichswirtschaftsministerium (als stellvertretendes Mitglied) an. Bei der Ffter Handelskammer, deren Mitglied er seit 1904 war, avancierte H. zunächst (1915) zum Vizepräsidenten, schließlich (1921) zum Präsidenten; hundert Jahre zuvor hatte schon sein Urgroßvater Friedrich Michael H. (1768-1839) als Senior an deren Spitze gestanden (1821-29). In dieser Funktion vertrat H. die Interessen des Wirtschaftsstandorts und Finanzplatzes Ffm., u. a. durch Interventionen direkt beim preußischen Ministerpräsidenten. Ausgehend vom Verlust der staatlichen Unabhängigkeit Fft.s 1866 sah er die Stadt vielfach strukturell benachteiligt, etwa durch ungünstige Zuschnitte von Kammerbezirken und Verwaltungsterritorien. Unter seiner Leitung gelang der organisatorische Zusammenschluss aller Handelskammern des Rhein-Main-Gebiets zu einer einheitlichen Interessenvertretung der privaten Wirtschaft gegenüber den staatlichen und kommunalen Institutionen. In Anerkennung seiner Verdienste um das Wirtschaftsleben wurde H. am 27.10.1927 die Bronzene Ehrenplakette der nunmehrigen Industrie- und Handelskammer (IHK) Ffm. verliehen.
H.s 70. Geburtstag am 10.4.1933 fiel in die beginnende NS-Zeit. Wenige Wochen zuvor hatte die Mitgliederversammlung der IHK beschlossen, ihren Präsidenten zu diesem Anlass mit der Goldenen Medaille zu ehren. Im Vorfeld der Ereignisse um den Boykott jüdischer Geschäfte und Betriebe jedoch legten sämtliche Mitglieder des IHK-Präsidiums am 31.3.1933 ihr Amt nieder. Die zugedachte Auszeichnung wurde H., der sich jetzt zudem als „Halbjude“ angefeindet sah, vermutlich nur in aller Stille verliehen. Eineinhalb Jahre nach diesem unwürdigen Abschied erlag H. einem Krebsleiden.
H. und sein Vater waren Gründungsstifter (mit einem Betrag von 100.000 Mark) und Kuratoriumsmitglieder der Ffter Universität. H. gehörte zu den „Bohnenrittern“, einer rein privaten, höchst exklusiven Herrenrunde aus dem führenden Großbürgertum der Stadt, die sich der Jagd und dem kultivierten Diner widmete.
Jugendporträt (von Otto Scholderer, 1887) in Familienbesitz. Bronzebüste (von Richard Scheibe), ursprünglich aufgestellt in der Industrie- und Handelskammer Ffm. und nach der NS-Machtübernahme 1933 an den Porträtierten zurückgesandt, heute in der Eingangshalle des Bankhauses H. & Aufhäuser in Ffm.

Lexika: Heine, Jens Ulrich: Verstand und Schicksal. Die Männer der I. G. Farbenindustrie A. G. (1925-1945) in 161 Kurzbiographien. Weinheim/New York/Basel/Cambridge 1990.Heine: IG Farben, S. 204-206. | Neue Deutsche Biographie. Hg. v. d. Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Bisher 26 Bde. (bis Vocke). Berlin 1953-2016.Franz Lerner in: NDB 8 (1969), S. 78. | Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft. 2 Bde. Berlin 1930/31.Reichshdb. 1930/31, S. 675. | Richel, Arthur: Katalog der Abteilung Fft. [der Ffter Stadtbibliothek]. Bd. 2: Literatur zur Familien- und Personengeschichte. Ffm. 1929.Richel, S. 229.
Literatur:
                        
Achterberg, Erich: Ffter Bankherren. Ffm. 1956, 2. Aufl. 1971.Achterberg: Ffter Bankherren 1956, 2. Aufl. 1971, S. 83-87. | Majer-Leonhard, Hans (Hg.): Altffter Firmen-Handbuch. Im Auftrag der Genealogischen Gesellschaft zu Ffm. hg. (...). Ffm. 1925, Nachtrag 1927.Altffter Firmen-Handbuch 1925, S. 85. | Mohr, Verita: Spurenlese. Georg Hauck & Sohn 1796-1996. Von der Verflechtung einer Bank, ihrer Partner und einer Familie mit der Stadt Ffm. Ffm. 1996.Mohr: Georg Hauck & Sohn 1996, S. 134-140. | Plumpe, Werner/Rebentisch, Dieter (Hg.): „Dem Flor der hiesigen Handlung“. 200 Jahre Industrie- und Handelskammer Ffm. Ffm. 2008.Plumpe/Rebentisch: IHK 2008, S. 188-190, 198, 201. | Pohl, Hans (Hg.): Deutsche Bankiers des 20. Jahrhunderts. Hg. im Auftrag des Wissenschaftlichen Beirats des Instituts für bankhistorische Forschung e.V. Schriftleitung: Thorsten Beckers. Stuttgart 2008.Andreas Hansert in: Pohl (Hg.): Bankiers 2008, S. 181-194. | Wörner, Birgit: Ffter Bankiers, Kaufleute und Industrielle. Werte, Lebensstil und Lebenspraxis 1870 bis 1930. Wiesbaden/Ffm. [2011]. („Mäzene, Stifter, Stadtkultur“, Schriften der Ffter Bürgerstiftung und der Ernst Max von Grunelius-Stiftung, hg. v. Clemens Greve, Bd. 9).Wörner: Ffter Bankiers, Kaufleute u. Industrielle 2011, bes. S. 32f., 206-209.
Quellen: ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/1.766. | ISG, Sammlung Manuskripte, 1864-heute; erschlossen über Archivdatenbank.Hansert, Andreas: Die Ffter Bohnenritter seit 1898. Privatdruck in 24 handgefertigten Exemplaren, vorgelegt zum Bohnenessen im Haus von Bohnenkönig Gert Becker, 10.1.2015. ISG, Sammlung Manuskripte, S6a/654. (Einsichtnahme nur mit Genehmigung des Depositars möglich.)
Internet: Internetauftritt der Hauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA, Ffm. Hauck & Aufhäuser, 25.8.2016. | Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. https://de.wikipedia.org/wiki/Hauck_%26_Aufhäuser
Hinweis: Artikel über das Bankhaus Hauck & Aufhäuser.
Wikipedia, 23.8.2016.


© 2018 Frankfurter Bürgerstiftung und bei dem Autor/den Autoren
Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Hauck, Bankiersfamilie. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), http://frankfurter-personenlexikon.de/node/2507
Die Autorenangabe bezieht sich auf den Artikel über die Familie. Die Angaben zu Autoren der hier ebenfalls dargestellten Personenartikel finden Sie, indem Sie auf die Namen der einzelnen Personen klicken.

Stand des Artikels: 10.3.2018
Erstmals erschienen in Monatslieferung: 12.2016.