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Schmidt, Alfred

Schmidt, Alfred Heinrich. Prof. Dr. phil. Philosoph. Soziologe. Freimaurer. * 19.5.1931 Berlin, † 28.8.2012 Ffm.
Aus einer Arbeiterfamilie. Sohn des Mechanikers Otto Sch. und dessen Ehefrau Martha.
Sch. verlebte seine Jugend in Rotenburg an der Fulda, wohin die Familie infolge der Kriegswirren aus Berlin verschlagen worden war. Dort besuchte er die Jakob-Grimm-Schule, ein Realgymnasium für Jungen, an dem er im Frühjahr 1952 die Reifeprüfung ablegte. Noch zum Sommersemester desselben Jahres begann er sein Studium an der Philosophischen Fakultät der Universität Ffm., zunächst in den Fächern Geschichte, Anglistik und Latein. Der Besuch einer Lehrveranstaltung bei Max Horkheimer, dessen Diktion und historisch-kritische Reflexionsweise ihn beeindruckte, regte sein wissenschaftliches Interesse an der Philosophie an. Er wählte Philosophie zum Hauptfach, Soziologie als zweites Fach und Englische Philologie als drittes Fach; des Weiteren studierte er Klassische Philologie. Seit dem Fachwechsel wandte sich Sch. „in immer stärkerem Maße Fragen der Philosophie und der theoretischen Soziologie zu“ (lt. eigenen Angaben in einem im Nachlass überlieferten Lebenslauf). Sein Studium wurde vom Sommersemester 1957 bis zum Ende des Wintersemesters 1958/59 durch die Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert. Zudem war Sch. von 1957 bis 1961 als wissenschaftliche Hilfskraft, seit 1961 als wissenschaftlicher Assistent bei Max Horkheimer und Theodor W. Adorno an der Universität tätig. Seit 1959 leitete er auch an der Volkshochschule philosophische Kurse. In dieser Zeit unterhielt Sch. Kontakte zu diversen „politischen und konfessionellen Jugend- und Studentengruppen, von ‚Arbeit und Leben‘, vom Landesjugendamt, von Hessenkollegien und kirchlichen Akademien“ (lt. eigenen Angaben in dem erwähnten Lebenslauf). Aber auch an ausländischen Universitäten, etwa in den Niederlanden, hielt Sch. in jenen Jahren zahlreiche Vorträge und Gastvorlesungen und setzte im Rahmen internationaler Kolloquien Akzente im theoretischen Ringen um einen adäquaten, genuin philosophischen Zugang zum Marx’schen Werk.
Sein Studium schloss Sch. am 13.7.1960 mit der Promotion in Philosophie über das Thema „Der Begriff der Natur in der Marx’schen Konzeption der Gesellschaft“ ab. Die Druckfassung seiner unter Horkheimer und Adorno entstandenen Dissertation erschien unter dem leicht veränderten Titel „Der Begriff der Natur in der Lehre von Marx“ erstmals im Jahre 1962 als 11. Band der von Adorno und Dirks herausgegebenen „Ffter Beiträge zur Soziologie“ und fand internationale Beachtung. Hans-Martin Lohmann hat in seinem Nachruf auf Sch. zu Recht darauf hingewiesen, dass mit diesem Werk „ein neues Kapitel in der Marx-Rezeption aufgeschlagen“ wurde, sofern sie bisher unterschlagene Dimensionen des Marx’schen Werks ins Bewusstsein hebt (Süddeutsche Zeitung, 31.8.2012). Die unterdessen mehrfach übersetzte und raubkopierte Schrift erlebte zu Lebzeiten ihres Verfassers vier Auflagen.
Am 20.4.1965 erhielt Sch. einen Lehrauftrag für „Übungen zur Geschichte der Philosophie, insbesondere zur Aufklärung und ihrer Tradition“ an der Ffter Universität. Unter diesem Titel behandelte er über einige Sommersemester hinweg wesentliche Aspekte des Linkshegelianismus, der Soziologie Auguste Comtes, der Kritik der politischen Ökonomie von Karl Marx, der Philosophie Friedrich Nietzsches und Jean Paul Sartres. Darüber hinaus unterrichtete Sch. auf Empfehlung seines ehemaligen Doktorvaters, Max Horkheimer, im Rahmen der Erwachsenenbildung für die Akademie der Arbeit in der Universität Ffm., wo er Werktätigen die „Grundbegriffe der Philosophie“ nahebrachte. Am 31.7.1970 stieg Sch. zum wissenschaftlichen Mitarbeiter auf.
1972 wurde Sch. auf den – ehedem von Horkheimer, zwischenzeitlich von Jürgen Habermas besetzten – Lehrstuhl für Philosophie und Soziologie berufen, den er bis 1999 innehatte. Gemäß der offiziellen Widmung dieser „Professur für Philosophie und Soziologie“ hielt er in den ersten Jahren seine Lehrveranstaltungen in beiden Fachbereichen ab, beschränkte sich dann aber auf Veranstaltungen am Institut für Philosophie; ähnlich boten die Nachfolger von Horst Baier, der den früheren Lehrstuhl Adornos von 1969 bis 1976 besetzte, Lehrveranstaltungen ausschließlich am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften an. Als einer der maßgeblichen Theoretiker der zweiten Generation der Ffter Schule verfasste Sch. zahlreiche Schriften und kleinere Arbeiten, die nicht zuletzt den geistesgeschichtlichen Hintergrund der Kritischen Theorie beleuchten.
In den Mittelpunkt seines Forschens stellte Sch. seit Anbeginn die Idee eines kritischen Materialismus, die, zumal in den 1970er Jahren, vornehmlich in der Perspektive materialdialektischer Praxisfiguren um das Problem der Benennung grundlegender Bedingungen für die Möglichkeit einer an Feuerbach und Marx orientierten Erkenntnis- und Konstitutionslehre kreiste. Im Zentrum dieses Denkens stand der Begriff der Natur, der von Sch. in wechselnden, antithetischen, antisystematischen Bezügen bestimmt und im jeweiligen historisch-situativen Kontext verortet wurde. Keinesfalls leitete die bloße Aneinanderreihung wechselnder Naturbilder Sch.s Erkenntnisinteresse, sondern – im Zuge einer von Marx inaugurierten realen geschichtsmaterialistischen Analyse – die historischen Bedingungen, unter denen das Naturbild sich jeweils ändert. Den von Adorno in der „Negativen Dialektik“ (1966) eingeleiteten Übergang zum Materialismus vollzog Sch. Einen Schlüssel dazu bot Adornos konstellatives Verfahren, das, im Kern genealogisch, die zentralen „Begriffe um die zu erkennende Sache“ versammelt, um auf diesem Wege „potentiell deren Inneres“ zu bestimmen. (Vgl. Adorno: Negative Dialektik 1966, S. 164f.) Wollte Adorno methodologisch das nicht restlos in Sprache Aufgehende des jeweiligen Erkenntniszentrums namhaft machen, übertrug und modifizierte Sch. dieses Verfahren geschichtsmaterialistisch, indem er es auf Schlüsselbegriffe eigener Fragestellungen anwandte. Natur und Geschichte, Geschichte und Struktur etwa werden von Sch. derart aufeinander bezogen, zu Kraftfeldern arrangiert, dass wesentliche Momente des gesellschaftlich durch Arbeit vermittelten Daseins und Soseins von Natur und Mensch hervortreten. In kritischer Auseinandersetzung mit dem rationalen System Spinozas, mit dem spekulativen System Hegels, mit Goethes pantheisierender Naturbetrachtung, mit Feuerbachs anthropologischem Materialismus, der von Marx durchgeführten Kritik der politischen Ökonomie, der „Philosophie Freuds“ (Max Horkheimer), um nur die wichtigsten Themengebiete zu benennen, erarbeitete Sch. den Begriff eines „Kritischen Materialismus“, der sich als übermechanisch argumentierender Denkzusammenhang von den Materialismen der antiken Vertreter dieser philosophischen Grundrichtung wie – ob seiner realhumanistischen, ethischen und ideologiekritischen Orientierung – von deren modernen Spielarten qualitativ unterscheidet.
Zahlreiche Gastvorträge – oft in Kooperation mit den Goethe-Instituten – führten Sch. in die meisten Länder Europas, in die UdSSR, die Türkei sowie nach den USA. Darüber hinaus widmete er sich dem publizistischen und schriftstellerischen Schaffen, wozu nicht zuletzt seine zahlreichen Übersetzungen aus dem Englischen und Französischen gehören (H. Marcuse, Lefebvre, Merleau-Ponty), mit denen er sich nicht nur einen Namen machte, sondern – wichtiger noch – die spezifisch deutsche Diskussion durch Einbringung bedeutender Texte fremdsprachiger Autoren bereicherte.
Die Begegnung mit der Freimaurerei verdankte Sch. wiederum seinem Lehrer Horkheimer, der ihn zu einem Treffen der „B’nai B’rith“, einer jüdischen Loge, in Ffm. einlud. Im Oktober 1978 wurde Sch. in die Ffter Loge zur Einigkeit aufgenommen. Am 30.10.1980 reichte er unter dem Titel „Der allmächtige Baumeister als Symbol und Begriff“ seine Meisterarbeit ein und wurde genau einen Monat später von den Vereinigten Großlogen von Deutschland in den Meistergrad erhoben. Er war mehrere Jahre Großredner von Deutschland und veröffentlichte etliche Schriften zur Erforschung der Freimaurerei. Am 6.10.1984 bekam Sch. von der Ffter Großloge das silberne Ehrenabzeichen verliehen, „in Würdigung seiner besonderen Verdienste um die Deutsche Freimaurerei“, wie es in der Urkunde heißt. Am 20.10.1985 erhielt er in Berlin die Silberne Paulskirchen-Medaille. Als Freimaurer wirkte Sch. mit leidenschaftlicher Begeisterung bis zuletzt am Aufbau einer sittlichen Weltordnung mit, die nur im Rekurs auf und im Einklang mit den physiologischen Grundlagen des Menschen zu haben ist. Als Denker wusste er sich in letzter Instanz objektiver Wahrheit verpflichtet und strebte insbesondere als Freimaurer nach Wahrhaftigkeit. Keinesfalls wollte er Okkultismus treiben. Um dies zu erreichen, brachte Sch. auch in diesem Bereich seinen enormen historischen Sinn in die Begriffsarbeit ein und trat von Anbeginn, vor allem aber als Großredner von Deutschland für die Anwendung der etablierten Verfahren der wissenschaftlichen Arbeitsweise im Umgang mit spezifisch freimaurerischen Fragestellungen ein.
Im Jahr 1999 wurde Sch. emeritiert. Gleichwohl wirkte er maßgeblich bei der Gründung des Instituts für religionsphilosophische Forschung an der Universität Ffm. mit und wurde dessen offizieller Sprecher. Nicht zuletzt in der über einige Dekaden sich erstreckenden intellektuellen Auseinandersetzung mit religionskritischen, religionsphilosophischen und religionswissenschaftlichen Themen, etwa im Rahmen von Vortragsveranstaltungen und Tagungen der Karl Rahner Akademie in Köln, manifestierte sich die intellektuelle Redlichkeit, mit der sich Sch. religionsphilosophischen Forschungsfragen zuwandte. Für ihn stand außer Zweifel, dass große Philosophie letzte Fragen, insbesondere die nach einem vernünftigen Welturheber, offenhalten muss.
Sch. blieb seiner Hörerschaft auch als Emeritus treu, hielt weiterhin Vorträge, etwa über Herbert Marcuse, Ludwig Feuerbach, Heine, Spinoza, Lessing, Nietzsche, Richard Wagner, verfasste Studien über Goethe, der ihn primär als Naturforscher und Naturphilosoph interessierte, vor allem aber zur Philosophie Schopenhauers, dem Forschungsschwerpunkt im letzten Dezennium seiner geistigen Arbeit. Auch setzte er seine Lehrtätigkeit an der Universität Ffm. unermüdlich fort, wo er etwa über die „Geschichte des Materialismus“, über die „Weltbildsoziologie des 19. Jahrhunderts“, über die deutsche Aufklärung wie über die „Philosophie der deutschen Romantik“ las. Seine letzte Vorlesung hielt Sch. im Sommersemester 2012 unter dem Titel „Einleitung in die Geschichte der Philosophie“.
Mitglied des PEN-Clubs.
Wichtige Publikationen: „Der Begriff der Natur in der Lehre von Marx“ (1962, 4. überarb. u. verbesserte Aufl. 1993), „Geschichte und Struktur. Fragen einer marxistischen Historik“ (1971), „Emanzipatorische Sinnlichkeit. Ludwig Feuerbachs anthropologischer Materialismus“ (1973, 3. Aufl. 1985), „Zur Idee der Kritischen Theorie“ (1974), „Was ist Materialismus?“ (mit Werner Post, 1975), „Die Kritische Theorie als Geschichtsphilosophie“ (1976), „Drei Studien über Materialismus. Schopenhauer. Horkheimer. Glücksproblem“ (1977), „Der Stachel Freud. Beiträge und Dokumente zur Kulturismus-Kritik“ (mit Bernhard Görlich und Alfred Lorenzer, 1980), „Kritische Theorie, Humanismus, Aufklärung. Philosophische Arbeiten 1969-1979“ (1981), „Goethes herrlich leuchtende Natur. Philosophische Studie zur deutschen Spätaufklärung“ (1984), „Aufklärung und Mythos im Werk von Max Horkheimer“ (Aufsatz, 1986), „Die Wahrheit im Gewande der Lüge. Schopenhauers Religionsphilosophie“ (1986), „Giordano Bruno als Wegbereiter eines spekulativen Materialismus“ (Nachwort zu Giordano Brunos „Über die Ursache das Prinzip und das Eine“, 1986), „Idee und Weltwille. Schopenhauer als Kritiker Hegels“ (1988), „Schicksale des bürgerlichen Bewußtseins“ (Rede anlässlich der Verleihung des Theodor-W.-Adorno-Preises der Stadt Ffm. an Leo Löwenthal, 1989), „Heidegger und die Ffter Schule. Herbert Marcuses Heidegger-Marxismus“ (Aufsatz, 1990), „Herbert Marcuse – Versuch einer Vergegenwärtigung seiner sozialphilosophischen und politischen Ideen“ (Aufsatz, 1992), „Walter Benjamin und die Ffter Schule“ (Aufsatz, 1994), „Mythos und Aufklärung im Gesamtkunstwerk Richard Wagners“ (Beitrag im Ffter Vortragszyklus zu Richard Wagners Ring des Nibelungen, 1995), „Tugend und Weltlauf. Vorträge und Aufsätze über die Philosophie Schopenhauers (1960-2003)“ (2004) und „Übergang zur verwalteten Welt. Max Horkheimer/Theodor W. Adorno: Dialektik der Aufklärung (1947)“ (Aufsatz, 2006).
1989 Goetheplakette der Stadt Ffm. 1998 Bundesverdienstkreuz am Bande. 2001 Ernennung zum Ehrenmitglied der Schopenhauer-Gesellschaft.
Großformatige Fotografie Sch.s während eines Universitätsseminars, aufgenommen von Barbara Klemm, in der Bildergalerie der 1986 eröffneten U-Bahn-Station Bockenheimer Warte.
Ehrengrabstätte auf dem Ffter Hauptfriedhof (Gewann A 15).
Der schriftliche Nachlass und die Privatbibliothek des Philosophen (ca. 100.000 Seiten Briefe, Werkmanuskripte, Arbeitsmaterialien, Dokumente u. a. sowie 8.000 Bücher) befinden sich im Archivzentrum der UB Ffm. (Signatur Na 62). Die im Nachlass enthaltenen Masonica (Schriften zur Freimaurerei) sind laut Testament in den Buchbestand der Ffter Loge zur Einigkeit eingegangen.

Artikel aus: Frankfurter Personenlexikon, verfasst von Michael Jeske.

Literatur:
                        
Özbeck, Sinan: Alfred Schmidt’in ardindan. In: felsfelogos, Cinsel Anzinliklar, Jg. 46 (2012/13), S. 7-9.Özbeck: Alfred Schmidt’in ardindan 2012/13. | Quatuor Coronati. [Früherer Titel: Quatuor-Coronati-Hefte.] Jahrbuch für Freimaurerforschung. Hg. v. der Freimaurerischen Forschungsgesellschaft e. V. und der Forschungsloge Quatuor Coronati, Bayreuth No. 808 der Vereinigten Großlogen von Deutschland, Bruderschaft der Freimaurer. Bisher 51 Jahrgänge. Bayreuth 1975-2014.Philosoph, Freimaurer, Aufklärer. Aufklärung als Zukunftsmodell. Zum Gedächtnis an Alfred Schmidt. In: Quatuor Coronati 50 (2013). | Schefold, Bertram (Hg.): Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler in Ffm. Marburg 1989, erw. Neuaufl. 2004.Allgemein zur Lehrstuhlgeschichte der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät und der daraus hervorgegangenen Fachbereiche an der Ffter Universität: Schefold: Wirtschafts- u. Sozialwissenschaftler 2004, S. 649-694. | Schneider, Gregor-Sönke: Keine Kritische Theorie ohne Leo Löwenthal. Die Zeitschrift für Sozialforschung (1932-1941/42). Ffm. 2014. (Philosophie in Geschichte und Gegenwart, Bd. 5).Jeske, Michael: In memoriam. Alfred Schmidts Idee eines Forums für materialistische Forschung. In: Schneider: Keine Kritische Theorie ohne Leo Löwenthal 2014, S. IX-XII. | Schopenhauer-Jahrbuch. Hg. im Auftr. d. Schopenhauer-Gesellschaft. Bisher 94 Jahrgänge. Ffm., seit 1992 Würzburg 1912-2013.Jeske, Michael: Kritischer Materialismus und „materiale“ Metaphysik. In: Schopenhauer-Jb. 95 (2014), S. 117-131. | Schopenhauer-Jahrbuch. Hg. im Auftr. d. Schopenhauer-Gesellschaft. Bisher 94 Jahrgänge. Ffm., seit 1992 Würzburg 1912-2013.Jordan, Wolfgang: Einflüsse Schopenhauers und Nietzsches auf die Kritische Theorie. In: Schopenhauer-Jb. 95 (2014), S. 132-145. | Schopenhauer-Jahrbuch. Hg. im Auftr. d. Schopenhauer-Gesellschaft. Bisher 94 Jahrgänge. Ffm., seit 1992 Würzburg 1912-2013.Koßler, Matthias: Alfred Schmidts materialistische Schopenhauer-Interpretation. In: Schopenhauer-Jb. 95 (2014), S. 147-156. | Schubbe, Daniel/Koßler, Matthias (Hg.): Schopenhauer-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung. Stuttgart 2014.Jeske, Michael: Kritische Theorie. In: Schubbe/Koßler (Hg.): Schopenhauer-Handbuch 2014, S. 336-342. | Zeitschrift für Internationale Freimaurer-Forschung (IF). Hg. (...) in Zusammenarb. m. der Wissenschaftlichen Kommission zur Erforschung der Freimaurerei und dem Institut für Ideengeschichte. Bisher 17 Jahrgänge. Wien u. a., dann (seit 2001) Ffm. u. a., schließlich (seit 2006) Innsbruck u. a. 1999-2015.Jeske, Michael: Kritischer Theoretiker, realer Humanist, Aufklärer und Freimaurer. Zum Tode von Alfred Schmidt. In: Zs. f. Internat. Freimaurer-Forschung 15 (2013), H. 29 (1/2013), S. 9-16.
Quellen: Ffter Allgemeine Zeitung. Ffm. 1949-heute.Jäger, Lorenz: Aufgeklärter Humanismus. Ein Philioph zwischen Marx und der Freimaurerei. [Artikel zum 80. Geburtstag von Alfred Schmidt.] In: FAZ, 16.5.2011. | Ffter Rundschau. Ffm. 1945-heute.Nachruf von Christian Schlüter in: FR, 1.9.2012. | Ffter Rundschau. Ffm. 1945-heute.Notiz über Abgabe des Nachlasses an die UB Ffm.: FR, 21.11.2012. | ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/7.440. | Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, vorm. Stadt- und Universitätsbibliothek, Ffm.Gutachten von Max Horkheimer zu Alfred Schmidts Dissertation. In: UB Ffm., Archivzentrum, Nachlass Max Horkheimer, Sign. Na 1, 651. | Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, vorm. Stadt- und Universitätsbibliothek, Ffm.„Lebenslauf“, verfasst von Alfred Schmidt zu Anfang der 1970er Jahre. In: UB Ffm., Archivzentrum, Nachlass Alfred Schmidt, Bestandssignatur Na 62 (unerschlossen).
Internet: Bibliotheksportal der UB Ffm. (mit Katalogen, digitalen Sammlungen, Online-Publikationen u. a.). http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/horkheimer/content/titleinfo/5668669 - http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/horkheimer/image/view/6594903?w=1104 -
Hinweis: Nachlass Max Horkheimer, Sign. Na 1, 651; darin: Gutachten von Horkheimer zu Schmidts Dissertation.
UB Ffm., 15.3.2015.
| Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. http://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Schmidt_%28Philosoph%29Wikipedia, 3.9.2015.

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Empfohlene Zitierweise: Jeske, Michael: Schmidt, Alfred. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), http://frankfurter-personenlexikon.de/node/4444

Stand des Artikels: 12.9.2015
Erstmals erschienen in Monatslieferung: 09.2015.