Schönberger, Alois

Schönberger, Alois. Katholischer Pfarrer. * 18.7.1910 Weroth/Westerwald, † 30.4.1994 Ffm.
Studium an der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Georgen in Ffm. 1934 Priesterweihe in Limburg. 1935 Sekretär des Diözesan-Caritasverbandes in Limburg. Von 1935 bis 1939 Kaplan in Ffm.-Niederrad. Wegen seiner unbeugsamen Haltung gegenüber dem Nationalsozialismus erregte Sch., der auch Familien von kommunistischen und sozialdemokratischen Inhaftierten half, die Aufmerksamkeit der Gestapo. Daraufhin wurde er 1939 zur katholischen Auslandsdeutschen-Seelsorge nach Belgrad versetzt. Von 1944 bis 1951 Kaplan an der Frauenfriedenskirche und Pfarrkurat für St. Elisabeth in Ffm.-Bockenheim. Von 1952 bis zu seiner Pensionierung 1975 Pfarrer der Gemeinde St. Elisabeth in Ffm.-Bockenheim, der er auch im Ruhestand, zeitweise noch als Pfarrverwalter, verbunden blieb. Verdient um den Wiederaufbau dieser Gemeinde und ihrer im Krieg zerstörten Kirche.
Seit 1946 in der kirchlichen Rundfunkarbeit für Radio Fft. bzw. den HR tätig. Von 1966 bis 1985 Vertreter der katholischen Kirche im Rundfunkrat des HR, zeitweise als Vorsitzender des Programmausschusses.
1981 Bundesverdienstkreuz am Bande. 1993 Johanna-Kirchner-Medaille der Stadt Ffm.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 324, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
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Quellen: ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/5.197.

© 2021 Frankfurter Bürgerstiftung und bei dem Autor/den Autoren
Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Schönberger, Alois. Artikel aus der Frankfurter Biographie (1994/96) in: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1120

Stand des Artikels: 29.8.1995