Schröder, Rudolf Alexander. Dr. h. c. mult. Schriftsteller. * 26.1.1878 Bremen, † 22.8.1962 Bad Wiessee.
Sch., der die Münchner Zeitschrift „Die Insel” (1899) sowie als deren Träger den „Insel-Verlag” (1902) mitbegründet und sich unter Besinnung auf seine protestantischen Wurzeln in Opposition zum Nationalsozialismus der Bekennenden Kirche angeschlossen hatte, wurde 1961 auf die Stiftungsgastdozentur für Poetik nach Ffm. berufen.
Zahlreiche Auszeichnungen, u. a. Ehrendoktorwürde der Ffter Universität (1949) und Goetheplakette der Stadt Ffm. (1954).
Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 340,
verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
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Lexika:
Brockhaus Enzyklopädie in 20 Bänden [und fünf Ergänzungsbänden]. 17., völlig neubearb. Aufl. des Großen Brockhaus. Wiesbaden 1966-74/81.Brockhaus 1966-74/81, Bd. 17 (1973), S. 32. |
Brümmer, Franz (Bearb.): Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. 8 Bde. 6. Aufl. Leipzig [1913]. (Reclams Universal-Bibliothek 1986-1990).Brümmer 1913, Bd. 6, S. 315. |
Harenbergs Lexikon der Weltliteratur. Autoren – Werke – Begriffe. Kuratorium: François Bondy, Ivo Frenzel, Joachim Kaiser, Lew Kopelew, Hilde Spiel. 5 Bde. Dortmund 1989.Sabine Lorenz in: Harenbergs Lex. d. Weltliteratur 5, S. 2600. |
Wilpert, Gero von: Deutsches Dichterlexikon. Biographisch-bibliographisches Handwörterbuch zur deutschen Literaturgeschichte. 3., erw. Aufl. Stuttgart 1988. (Kröners Taschenausgabe, Bd. 288).Wilpert: Dt. Dichterlex., S. 727f.
Literatur:
Seng, Joachim: Goethe-Enthusiasmus und Bürgersinn. Das Freie Deutsche Hochstift – Ffter Goethe-Museum 1881-1960. Göttingen 2009.Seng: Freies Deutsches Hochstift 2009, S. 403, 422, 439, 445, 449, 456, 487, 507. |
Wer ist’s? [Titel ab 1935 auch: Degeners Wer ist’s? Mit wechselnden Unter- bzw. Übertiteln, u. a.: Unsere Zeitgenossen. / Zeitgenossenlexikon. / Who’s Who in Germany?] Gründungsherausgeber: Hermann A. L. Degener. 1.-10. Ausgabe. Leipzig u. a. 1905-35. Fortgesetzt u. d. T.: Wer ist wer? Das deutsche Who’s Who. 11.-52. Ausgabe. Berlin u. a. 1951-2015/16.Wer ist wer? 1962, S. 1417.
Quellen:
ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/1.122. |
Vorlesungs- und Personenverzeichnis der Universität [ab 1932: Johann Wolfgang Goethe-Universität; seit 2008: Goethe-Universität] Ffm. Ffm. 1915-2011.Universität Ffm., Vorlesungsverzeichnis SS 1961.
GND: 118610880 (
Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek).
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Empfohlene Zitierweise:
Hock, Sabine: Schröder, Rudolf Alexander. Artikel aus der Frankfurter Biographie (1994/96) in: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1141
Stand des Artikels: 6.9.1995