Vitali, Christoph

Gründungsdirektor der Kunsthalle Schirn in Ffm. von 1985 bis 1993.

Christoph Vitali

Christoph Vitali
Fotografie von Peter Oszvald (2007).

© Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn.
Vitali, Christoph Johannes. Dr. jur. Kurator. * 28.9.1940 Zürich, † 18.12.2019 Zürich.
V. war einer der erfolgreichsten Kuratoren seiner Zeit. Rund anderthalb Jahrzehnte lang arbeitete er für die Stadt Ffm., zunächst als Verwaltungsdirektor der Städtischen Bühnen, später als Geschäftsführer der Kulturgesellschaft Fft. und damit u. a. als Leiter des Theaters am Turm (TAT). Als Gründungsdirektor der 1986 eröffneten Kunsthalle Schirn gelang es V. innerhalb kürzester Zeit, das Ffter Ausstellungshaus mit einem hervorragenden Programm zu etablieren und international zu positionieren. Ein zentrales Anliegen war ihm dabei die Kunstvermittlung. Er selbst nannte sich einen „Ermöglicher“ für den Kunstverstand und die Kreativität anderer. Nicht nur als „Ausstellungsunternehmer“ (FAZ) hat er das Ffter Kulturleben nachhaltig geprägt.
Der Vater Antonio V. (1909-2008), ein in Zürich und Paris ausgebildeter Bildhauer, der zeitweise als Fotoreporter gearbeitet hatte, begann für seine Kinder, Holzspielsachen in stark vereinfachten Formen zu schnitzen, und machte sich 1944 mit einer Werkstätte zur Spielzeugherstellung in Zürich selbstständig, womit er bald international erfolgreich war. Die Mutter arbeitete als Lehrerin. Drei Geschwister, davon zwei Halbgeschwister vonseiten des Vaters, der in erster Ehe früh verwitwet war. Verheiratet mit Dorothee V., die den Kinderbuchladen Zürich 1970 mitbegründet hatte und bis 2013 als Mitinhaberin führte. Drei Söhne: David V., Altphilologe; Michael V., Musiker; Samuel V., Kunsthistoriker.
V. beschrieb sein Elternhaus als eine „Mischung zwischen Bohème und Bildungsbürgertum“. Nach der Matura ging er für ein Jahr nach Amerika, zum Liberal-Arts-Studium an der Universität Princeton in New Jersey, das amerikanische und englische Literatur, Geschichte, Kunstgeschichte und Politikwissenschaft umfasste. Zurück in Zürich nahm V. 1960 „sehr beiläufig“ ein Jurastudium auf, das er als „sinnvolle Grundlage für viele andere Möglichkeiten“ sah. Zwischendurch (1962/63) besuchte er Vorlesungen zu Literatur und Kunstgeschichte im spanischen Granada. Nach eigenen Angaben entschied er sich letztlich jedoch gegen ein Neigungsstudium, da er fürchtete, seine Leidenschaft für Kunst, Literatur und Geschichte könne ihm durch die Alltagsroutine genommen werden. Nach Fortsetzung des Jurastudiums, Promotion (1968) und kurzer juristischer Tätigkeit in einer Anwaltskanzlei änderte er seine Einstellung. Im Alter von 29 Jahren nahm V. eine Stelle als Adjunkt im Zürcher Kulturreferat an, zu dessen verantwortlichem Leiter er bereits zwei Jahre später aufstieg. Als Kulturreferent von 1971 bis 1979 leitete er die kommunale Kulturpolitik und koordinierte damit den gesamten Kulturbereich der Stadt Zürich, u. a. mit der Verwaltung der Theater, zweier Museen und eines Kommunalen Kinos.
Durch die Vermittlung von Horst Zankl (1944-1987), ehemals Direktor des Zürcher Theaters am Neumarkt und inzwischen Regisseur an den Städtischen Bühnen in Ffm., wurde der Ffter Kulturdezernent Hilmar Hoffmann auf V. aufmerksam und holte ihn 1979 nach Ffm. Als Nachfolger von Ulrich Schwab (* 1941) trat V. zur Spielzeit 1979/80 das Amt als Verwaltungsdirektor der Städtischen Bühnen an, das er innehatte, bis er 1985 zum Geschäftsführer der neuen Kulturgesellschaft Fft. berufen wurde. Dieses eigens für V. geschaffene Modell der Kulturgesellschaft Fft. war ein Zusammenschluss von vier Kulturinstitutionen der Stadt, dem Theater am Turm (TAT), dem Off-TAT, ab 1986 der Schirn Kunsthalle und ab 1988 dem Kulturzentrum Mousonturm, zu einer organisatorischen Einheit.
Als Leiter der Kulturgesellschaft Fft. (1985-93) arbeitete V. mit einem kleinen, aber engagierten Team um Tom Stromberg (* 1960), Hellmut Seemann (* 1953), Dieter Buroch (* 1951) und Ulrike Gerdenitsch (später verh. Schiedermair) zusammen. Das krisengebeutelte Theater am Turm (TAT) machte V. in dieser Zeit zu einer wichtigen Experimentierbühne, die neue, offene Produktionsformen – jenseits der Traditionen und Grenzen des Stadttheaters – ausprobierte und sich mit der internationalen Avantgarde vernetzte. Er gab Regisseuren wie Peter Brook und Jan Fabre, aber auch jüngeren Künstlern aus Ffm. und der Region wie Heiner Goebbels und Michael Simon eine Chance, ihre Ideen zu verwirklichen; es inszenierten Elke Lang, Ulrich Waller, Elizabeth LeCompte mit der Wooster Group, Jan Lauwers mit der Needcompany, Reza Abdoh sowie die „Gießener Bande“ um Oliver Hardt, René Pollesch und Stefan Pucher. Für Gastspiele von Jérôme Deschamps und Patrice Chéreau öffnete V. 1987 das Bockenheimer Depot noch vor dessen Ausbau zum Theater. Neben dem TAT avancierte ab 1988 der Mousonturm mit Tanztheater und Kabarett zur zweiten großen Avantgarde-Spielstätte in Ffm. Auch das Festival „Theater der Welt“ 1985 in Ffm. wurde von V. mitverantwortet.
Anfang der 1980er Jahre hatte Kulturdezernent Hilmar Hoffmann (SPD) mit Oberbürgermeister Walter Wallmann (CDU) einen Kompromiss geschlossen: Hoffmann stimmte der Rekonstruktion von Fachwerkhäusern an der Ostseite des Römerbergs zu, und im Gegenzug sollte zwischen der neuen „Ostzeile“ am Römerberg und dem Dom eine große Ausstellungshalle für die moderne Kunst entstehen. Das Architektenbüro BJSS (Dietrich Bangert, Bernd Jansen, Stefan Jan Scholz und Axel Schultes) schuf auf dem schmalen, lang gestreckten Grundstück für die neue Kunsthalle ein 140 Meter langes und nur knapp zehn Meter breites Gebäude mit einer Ausstellungsfläche von 2.000 Quadratmetern. Hoffmann berief 1985 V. zum Gründungsdirektor der „Schirn Kunsthalle Fft.“, die am 28.2.1986 eröffnet wurde. Ursprünglich beabsichtigte Hoffmann, dort moderne Kunstwerke aus anderen Ffter Häusern zu zeigen, hauptsächlich aus dem Städel. Doch damit gab V. sich nicht zufrieden; er wollte eine Institution mit eigenen Konzepten und versprach schon bei seinem Amtsantritt „die schönsten und wichtigsten Ausstellungen, derer ich habhaft werden kann“ (zit. nach: art 1993, Nr. 5, S. 36). Gleich die erste von ihm kuratierte Ausstellung wurde ein Erfolg: „Die Maler und das Theater im 20. Jahrhundert“ (1986) vereinte Werke u. a. von Pablo Picasso, Edvard Munch, Fernand Léger und Robert Wilson.
In den nächsten Jahren etablierte V. die Schirn als international beachteten Ausstellungsort – trotz eher ungünstiger Voraussetzungen: Das Haus besaß keine eigene Sammlung, und zudem hatten Experten es für unmöglich gehalten, in dem Gebäude (einem „total verbauten Hallenschlauch“, wie etwa die Stadtillustrierte „Auftritt“ meinte) überhaupt Kunst zu zeigen. Im Jahr 1988 präsentierte V. eine umfassende Retrospektive der Werke des US-Pop-Art-Künstlers Roy Lichtenstein. Der Durchbruch gelang ihm 1989 mit „Wassily Kandinsky – Die erste sowjetische Retrospektive“, die im Westen exklusiv in der Schirn zu sehen war und zuvor nie ausgestellte Werke des in seiner Heimat verfemten Malers enthielt. V.s Idee, die Werke aus 18 sowjetischen Museen und Privatsammlungen durch Leihgaben aus drei großen westlichen Sammlungen zu ergänzen, und letztlich das Angebot, die Kosten für die Versicherung zu übernehmen, hatten seine Kollegen aus Moskau und Sankt Petersburg überzeugt, und er bekam 106 Leihgaben. Mit fast 200.000 Besucherinnen und Besuchern gilt die Schau bis heute als eine der erfolgreichsten Ausstellungen der Schirn.
Im Jahr 1991 war das Frühwerk Marc Chagalls zu sehen. Für die Ausstellung „Marc Chagall – Die russischen Jahre 1906-1922“, an der – so V. – sein „Herz wie an wohl keiner“ hing (zit. nach: art 1993, Nr. 5, S. 36), war es ihm gelungen, aus dem Depot der Tretjakow-Galerie in Moskau die sieben legendären Wandgemälde ans Licht zu holen, die Chagall 1920 für das Jüdische Theater in Moskau gefertigt hatte. Die Bilder, jahrzehntelang in Vergessenheit geraten, waren durch Schmutz und Nässe in schlechtem Zustand. Für die Präsentation in Ffm. veranlasste V. deren aufwendige Restaurierung, wodurch ein Monument der Kunstgeschichte gerettet werden konnte. Nach einer Reise nach Moskau mit Nicolas Iljine (* 1944) und Thomas Krens (* 1946) initiierte V. die Ausstellung „Die große Utopie – Die russische Avantgarde 1915-1932“ (1992), mit der er die Reihe zur russischen Moderne krönte.
Unter V. lockte die Schirn mit einem populären Programm auf hohem Niveau bis zu 400.000 Besucherinnen und Besucher pro Jahr an. Allein im Jahr 1991 wurden 411.000 Gäste gezählt, was fast eine Verdreifachung des Publikums gegenüber dem Eröffnungsjahr darstellte. Neben den russischen „Blockbustern“ zeigte V. italienische Renaissance-Meister, Dadaisten, Surrealisten, Vertreter der spanischen und amerikanischen Moderne, erfolgreiche Ausstellungen mit Werken von Paul Klee (1986), Joan Miró (1988), Jean Dubuffet (1990), Edward Hopper (1992), Gabriele Münter (1992), Edvard Munch (1992), Frida Kahlo (1993), die legendäre Installation „The Dinner Party“ von Judy Chicago (1987) auf ihrer Tournee durch Europa und vieles mehr. Die Ausstellungen waren eigene Welten mit aufwendiger Architektur und legten die Basis für den Rang der Schirn. Damit hatte sich die Kunsthalle, auch als begehrter Partner für Wechselausstellungen und im Austausch mit Sankt Petersburg, New York, London, Paris, Madrid, Chicago und Brüssel, innerhalb weniger Jahre zu einem Ausstellungshaus von Weltrang entwickelt. Direktor Jean-Christophe Ammann vom benachbarten Museum für Moderne Kunst (MMK) lobte V.s Geschick, mit dem er der Schirn „eine Identität verliehen“ habe, und der Leiter des Ffter Kunstvereins Peter Weiermair (* 1944) hob den „hohen Inszenierungsaufwand“ der Ausstellungen hervor, mit dem es V. immer wieder gelinge, „das Publikum zu verblüffen“.
V. galt als Mann ohne Starallüren und liebte es zu kuratieren. Von ihm ist die Aussage überliefert: „Ausstellungen einzurichten ist die schönste Aufgabe: Enthusiastisch kann man sich immer wieder neuen Themen hingeben wie einer Frau, aber nicht einer, man kann polygam sein.“ Einmal entdeckte der Journalist Eduard Erne (* 1958) ihn an einem Sonntag in der Schirn, wie er Karten und Kataloge verkaufte. „Soll ich zu Hause sitzen“, sagte V., „wenn wir Tausende von Besuchern haben?“ Er befand: „Man darf sich für nichts zu schade sein, wenn es um die Kunst geht.“ Zur Ausstellung „Die große Utopie“ 1992 erweiterte V. die Öffnungszeiten auf 70 Stunden pro Woche. Sogar den freien Montag, den üblichen Ruhetag der Museen und Galerien, hatte er gestrichen.
Im Hinblick auf die drohenden Kürzungen im Kulturhaushalt der Stadt Ffm. schrieb V. einen Leserbrief, in dem er die Notwendigkeit großer Ausstellungen als Medium der Kunstvermittlung hervorhob, um einen Überblick über das Œuvre eines Künstlers oder Themas zu geben, dessen Teile sonst über zahlreiche öffentliche und private, zugängliche und unzugängliche Sammlungen verstreut sind. Vom ersten vollen Betriebsjahr 1987 bis 1993 waren die Ausgaben für die Kunsthalle Schirn zwar um 20 Prozent, von 4 auf 4,8 Millionen Mark, gestiegen, aber im gleichen Zeitraum konnte V. die Einnahmen von 1,2 auf 4,3 Millionen Mark steigern, also fast vervierfachen. Doch auch das Wissen um diese Zahlen änderte an der Radikalkur bei den Kulturausgaben nichts.
Als Klaus Gallwitz (* 1930), der Direktor am Städel, vorzeitig aus dem Amt ausschied, schlug V. der Stadt vor, darüber nachzudenken, „ob es nicht sinnvoll wäre, die Schirn mit dem Städel organisatorisch und personell zu verbinden“ (zit. nach: art 1993, Nr. 5, S. 36). Die Leitung hätten sich nach dem Plan des Schirn-Chefs ein Sammlungsdirektor und ein Leiter des Ausstellungswesens teilen sollen; die letztere Position hätte sich V. für sich selbst vorstellen können. Die Stadt Ffm. reagierte nicht, und so verlor sie nach Gallwitz gleich den zweiten Ausstellungsmacher. V.s bis Ende 1994 laufender Vertrag wurde auf seinen Wunsch hin von der Kulturdezernentin Linda Reisch (* 1950) vorzeitig gelöst. Noch bis Ende 1993 stand er der Kulturgesellschaft Fft. vor, die damals weiterhin als gemeinsames Dach für TAT, Mousonturm und Schirn diente, und erfüllte seine Ffter Verpflichtungen, um einen reibungslosen Übergang zu ermöglichen.
Bereits zu Jahresbeginn 1993 hatte V. die Leitung des künftig von einer Stiftung betriebenen Hauses der Kunst (HdK) in München übernommen, das er nach dreijähriger Sanierung mit der Ausstellung „Elan Vital oder Das Auge des Eros“ am 19.5.1993 neu eröffnete. Mit mehr als 90 Ausstellungen in zehn Jahren verlieh er dem HdK, in stetiger kritischer Auseinandersetzung mit dessen NS-Vergangenheit, neue Inspiration und Internationalität. Dass er als Direktor des HdK unschön abgesetzt wurde, führte zu einem kleinen Skandal. Im Januar 2002 beschied der für Kunst zuständige bayerische Staatsminister Hans Zehetmair (* 1936) dem Museumschef, dass dessen auslaufender Vertrag nicht über den März 2003 verlängert werde. V. habe mit seinen Ausstellungen „rote Zahlen“ geschrieben und den Etat überzogen, sagte der CSU-Politiker und rief mit dieser fragwürdigen Entscheidung heftige Proteste hervor. Die FAZ schrieb: „V., Götterliebling und öffentliches Hätschelkind zuerst der Ffter, seit 1994 der Münchner Gesellschaft, ist zum Opfer seines eigenen, bisweilen schier abenteuerlichen Erfolgs geworden.“
Von 2003 bis 2007 leitete V. die Fondation Beyeler in Riehen bei Basel und damit erstmals, anders als in Ffm. und München, ein Kunstmuseum mit eigener Sammlung. Als Nachfolger von Ernst Beyeler (1921-2010), der ihn selbst an sein Haus verpflichtet hatte, war V. als Direktor sowohl für die Sammlung als auch für die Ausstellungen zuständig. Zudem vertrat er seit 2003 die Stadt Zürich im Verwaltungsrat des Zürcher Schauspielhauses. Im Jahr 2008 war V. für kurze Zeit Interimsdirektor (Intendant) der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn, bevor er wieder in die Schweiz zurückkehrte.
Ein Versuch von Hilmar Hoffmann, V. Ende der 1990er Jahre noch einmal nach Ffm. zu holen, da Hoffmann ihn als Wunschkandidaten für das Kulturdezernat im Sinn hatte, scheiterte wohl an dessen Schweizer Staatsbürgerschaft. Zu Besuchen kam V. immer wieder gerne nach Ffm. zurück, u. a. zur Verleihung der Goetheplakette der Stadt Ffm. am 25.2.1998 und als Projektleiter des Auftritts der Schweiz als Gastland bei der 50. Ffter Buchmesse 1998.
Es heißt, das einzige Bild, das V. je besessen habe, sei ein Poster von Picassos „Guernica“ gewesen, das er als Zwölfjähriger auf Holz hatte aufziehen lassen und seitdem, über 40 Jahre lang, an jeden neuen Wohnort mitnahm. In seinem Arbeitszimmer und in seiner Wohnung hing sonst kein einziges Bild. V. konnte nicht verstehen, dass „jemand Kunst für sich alleine haben will“ (zit. nach: Der Spiegel 28/1997, S. 165). Laut seiner Vorstellung sollte Kunst für alle jederzeit zugänglich sein.
1991 Officier des Arts et Lettres des französischen Ordens der Künste und der Literatur. 1992 Verdienstorden der Italienischen Republik in der Klasse als „Cavaliere Ufficiale“. 1994 Hessischer Verdienstorden. 1997 Bundesverdienstkreuz. 1998 Goetheplakette der Stadt Ffm.

Artikel aus: Frankfurter Personenlexikon, verfasst von Claudia Olbrych.

Literatur:
                        
art. Das Kunstmagazin. Bisher 42 Jahrgänge. Hamburg 1979-2020.Wolff, Renate: Er lässt die Puppen tanzen. In: art 1993, Nr. 5, S. 34-39. | Bayerl, Sabine/Braun, Karlheinz/Schiedermair, Ulrike [Hg.]: Das TAT. Das legendäre Ffter Theaterlabor. Leipzig 2016.Bayerl/Braun/Schiedermair [Hg.]: TAT 2016. | Gerlach, Laura J.: Der Schirnerfolg. Die „Schirn Kunsthalle Fft.“ als Modell innovativen Kunstmarketings. Konzepte – Strategien – Wirkungen. Bielefeld 2007.Gerlach: Der Schirnerfolg 2007. | Hoffmann, Hilmar: Ihr naht Euch wieder, schwankende Gestalten. Erinnerungen. Hamburg 1999. Neufassung u. d. T.: Erinnerungen. „Ihr naht Euch wieder, schwankende Gestalten“. Ffm. 2003. (Suhrkamp Taschenbuch 3284).Hoffmann, Hilmar: Erinnerungen 1999, S. 190-196, 428. | Jahrbuch z’Rieche. [Jahrbuch der Gemeinde Riehen.] Hg.: Stiftung z’Rieche. Bisher 60 Jahrgänge. Riehen u. a. 1961-2020.Heitz, Dominik: Christoph Vitali – neuer Direktor der Fondation Beyeler. In: Jb. z’Rieche 2002 (https://www.zrieche.ch/jahrbuch/christoph-vitali-neuer-direktor-der-fondation-beyeler/, abgerufen am 8.9.2021).
Quellen: Allgemeine Zeitung. Mainz 1947-heute.Huther, Christian: Fft. in der Krise. In: Allgemeine Zeitung Mainz, 16.10.1992. | Auftritt. Die Ffter Stadtillustrierte. Ffm. 1982-90.Miska, Peter-Jörg: Christoph Vitali, Kulturmanager. Die Notlösung. In: Auftritt 1984, H. 2, S. 18f. | Der Spiegel. Hamburg 1947-heute.„Begehrter Partner“. In: Der Spiegel 11/1992, 9.3.1992, S. 286. | Der Spiegel. Hamburg 1947-heute.Musall, Bettina: Kniefall für eine irre Liebe. In: Der Spiegel 28/1997, 7.7.1997, S. 164f. | Der Spiegel. Hamburg 1947-heute.Mohr, Reinhard: Ladenschluß im Kunstlabor. In: Der Spiegel 25/1998, 15.6.1998, S. 164-167. | Der Spiegel. Hamburg 1947-heute.Schlammschlacht um Vitali? In: Der Spiegel 4/2002, 20.1.2002, S. 149. | Ffter Allgemeine Zeitung. Ffm. 1949-heute.Hierholzer, Michael: Es geht an die Substanz. In: FAZ, 16.10.1992. | Ffter Allgemeine Zeitung. Ffm. 1949-heute.Vitali, Christoph: Die „Schirn“ lebt nicht über ihre Verhältnisse. In: FAZ, 12.2.1993. | Ffter Allgemeine Zeitung. Ffm. 1949-heute.Hierholzer, Michael: Kopfschütteln über Radikalkur bei den Kulturausgaben. In: FAZ, 2.5.1993. | Ffter Allgemeine Zeitung. Ffm. 1949-heute.Schostack, Renate: Mann ohne Leihgaben. In: FAZ, 19.1.2002. | Ffter Allgemeine Zeitung. Ffm. 1949-heute.ack [d. i. Renate Schostack]: Vitali zu Beyeler. In: FAZ, 8.4.2002. | Ffter Allgemeine Zeitung. Ffm. 1949-heute.Helmolt, Christa von: Beschaffer kostbarster Leihgaben. In: FAZ, 11.3.2004. | Ffter Neue Presse. Ffm. 1946-heute.kn [d. i. Gerhard Kneier]: Vitali neuer Verwaltungschef. In: FNP, 16.12.1978. | Ffter Neue Presse. Ffm. 1946-heute.Hartmann, Rainer: Die Insel-Situation des Ffter Theaters aufbrechen. In: FNP, 1.9.1979. | Ffter Neue Presse. Ffm. 1946-heute.CIS [d. i. Claudio Isani]: Chef der Schirn geht nach München. In: FNP, 15.10.1992. | Ffter Neue Presse. Ffm. 1946-heute.Hofer, Richard: Ex-Schirn-Chef Vitali eröffnet Haus der Kunst. In: FNP, 18.5.1994. | Ffter Neue Presse. Ffm. 1946-heute.dpa: Christoph Vitali wird neuer Leiter der Fondation Beyeler. In: FNP, 6.4.2002. | Ffter Rundschau. Ffm. 1945-heute.fe: Städtische Bühnen: Direktorenwechsel. In: FR, 16.12.1978. | Ffter Rundschau. Ffm. 1945-heute.Petermann, Werner/Genrich, Stefan: Vitali geht nach München. In: FR, 15.10.1992. | Ffter Rundschau. Ffm. 1945-heute.Wolff, Thomas: Ein Plädoyer für die Erhaltung der Schirn. In: FR, 26.2.1998. | Ffter Rundschau. Ffm. 1945-heute.Was wird aus der Schirn? In: FR, 16.3.1998. | Ffter Rundschau. Ffm. 1945-heute.Suchsland, Rüdiger: Kleinkariert. In: FR, 22.1.2002. | Ffter Rundschau. Ffm. 1945-heute.Piekenbrock, Marietta: Alabasterbrüste und Live-Performance. In: FR, 26.3.2002. | Ffter Rundschau. Ffm. 1945-heute.Göpfert, Claus-Jürgen: Der große Vermittler. Nachruf in: FR, 30.12.2019. | ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/10.299.
Internet: Faust-Kultur, Online-Autorenportal, gemeinnütziges Projekt in der Trägerschaft der Faust Kultur Stiftung, Ffm. http://archiv.faustkultur.de/4141-0-Zum-Tod-von-Christoph-Vitali.html#.YTkdwt9CSUk
Hinweis: Artikel von Eduard Erne: Zum Tod von Christoph Vitali, 31.12.2019.
Faust-Kultur, 8.9.2021.
| Museum für Gestaltung Zürich, eGuide, Hg.: Christian Brändle, Projektleitung: Petra Schmid, Projektleitung Entwicklung: Catherine Heeb, alle Museum für Gestaltung Zürich, Zürich. https://www.eguide.ch/de/objekt/fuchs-6/
Hinweis: Artikel von Renate Menzi: Spielfigur, Fuchs 6, 1944 / Antonio Vitali.
Museum für Gestaltung Zürich, 8.9.2021.
| Theaterlexikon der Schweiz online, ein Projekt des Instituts für Theaterwissenschaft der Universität Bern. http://tls.theaterwissenschaft.ch/wiki/Christoph_Vitali
Hinweis: Artikel von Ute Kröger (in der Buchausgabe von 2005: Bd. 3, S. 2014f.).
Theaterlex. d. Schweiz, 9.9.2021.
| Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. https://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_VitaliWikipedia, 9.9.2021.

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Empfohlene Zitierweise: Olbrych, Claudia: Vitali, Christoph. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/11619

Stand des Artikels: 9.9.2021
Erstmals erschienen in Monatslieferung: 09.2021.