Fehlermeldung

Deprecated function: The each() function is deprecated. This message will be suppressed on further calls in FieldCollectionItemEntity->fetchHostDetails() (Zeile 378 von /var/www/vhosts/bec2659.online-server.cloud/frankfurter-personenlexikon.de/sites/all/modules/field_collection/field_collection.module).

Braun, Max

Braun, Wilhelm Max. Schlosser. Industrieller. * 25.10.1890 Schillgallen/Ostpreußen, † 6.11.1951 Ffm.
Gründete 1921 in Ffm. die Firma „Max Braun“, eine elektrotechnische Spezialfabrik, die ihren Sitz zuerst in der Jordanstraße, dann in der Kiesstraße in Bockenheim hatte. Zunächst wurde dort ein von B. entwickeltes Gerät zur Verbindung von Treibriemen, die für die Kraftübertragung gebraucht wurden, produziert. Bald begann B. – als einer der ersten Fabrikanten – mit der Herstellung von Bauelementen für Radioempfänger, Lautsprecher und Plattenspieler („B.-Radio“). Einen von ihm entwickelten Sockel für die empfindlichen Radioröhren ließ er sich patentieren. 1928 bezog die Fabrik in der Idsteiner Straße im Gallusviertel das erste eigene Werk. Das erste eigene Radiogerät („Phonosuper“) kam auf den Markt. Daneben beschäftigte sich B. mit der Konstruktion von Kunststoffspritzmaschinen. 1936 brachte B. das erste tragbare Radiogerät überhaupt heraus. Während des Zweiten Weltkriegs arbeitete B. für die Rüstungsindustrie. Daneben produzierte er Dynamotaschenlampen und entwickelte den Trockenrasierer, wofür er ein spezielles Scherblattsystem erfunden hatte. Nach 1945 entstand ein neues Werk der Firma B. in der Rüsselsheimer Straße im Gallusviertel. Noch wenige Monate vor seinem Tod 1950 konnte B. ein wesentlich verbessertes Modell seines Trockenrasierers auf der Ffter Frühjahrsmesse vorstellen.
Die Söhne, der Industriedesigner Erwin Peter B. (1921-1992) und der Techniker Artur B. (1925-2013), verkauften das seit den 1950er Jahren in Königstein/Taunus ansässige Unternehmen 1967 an „The Gillette Company“.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 97f., verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Array
(
    [de] => Array
        (
            [0] => Array
                (
                    [value] => literfasst
                )

        )

)

Literatur:
                        
Hessische Familienkunde. Hg. v. d. Arbeitsgemeinschaft der familienkundlichen Gesellschaften in Hessen. Bisher 44 Bde. Bensheim/Neustadt/Aisch, später (2009) Reichelsheim, dann (ab 2010) Insingen 1948-2021.Hess. Familienkunde 44 (2021), H. 1, Sp. 43.
Quellen: Ffter Rundschau. Ffm. 1945-heute.Dietz, Peter: Ohne jeden Schnickschnack. Firma Braun wurde vor 90 Jahren in Fft. gegründet / Funktionales Design geprägt. In: FR, 1.2.2011. | ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/10.901.

GND: 136392938 (Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek).
Einträge zu dieser Person in anderen Datenbanken ansehen

© 2022 Frankfurter Bürgerstiftung und bei dem Autor/den Autoren
Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Braun, Max. Artikel aus der Frankfurter Biographie (1994/96) in: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1856

Stand des Artikels: 6.5.1987