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Breitenfeld, Richard

Breitenfeld, Richard. Opernsänger. Diese Angaben konnten anhand von Dokumenten zweifelsfrei bestätigt werden.* 12.10.1871 Richenburg/Böhmen (heute: Předhradí/Tschechien), † 16.12.1942 KZ Theresienstadt.
Seit 1902 Bariton am Ffter Opernhaus. Beliebter lyrischer und Heldenbariton. Auch nach seiner Pensionierung 1926 erhielt B. noch bis 1932 regelmäßig Gastverträge an der Ffter Oper. Erst nach seinem 30. Bühnenjubiläum in Ffm. trat er am 18.12.1932 endgültig in den Ruhestand. Auch als Musikpädagoge und Konzertsänger tätig. Zahlreiche Gastspiele, u. a. in Bayreuth. Am 1.9.1942 nach Theresienstadt deportiert.
Auf der Gedenktafel (von Clemens M. Strugalla, 2005) der Städtischen Bühnen für ihre Angehörigen, die der Verfolgung durch das nationalsozialistische Regime zum Opfer fielen, ist auch der Name von Richard B. genannt.
Richard-B.-Straße auf dem Riedberg.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 100, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
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Lexika: Ludwig Eisenberg’s Großes Biographisches Lexikon der Deutschen Bühne im XIX. Jahrhundert. Leipzig 1903.Eisenberg, S. 125f. | Kosch, Wilhelm: Deutsches Theaterlexikon. Biographisches und bibliographisches Handbuch. Fortgef. v. Ingrid Bigler-Marschall. 7 Bde. Klagenfurt, ab 4 (1998) Bern/München, ab 5 (2004) Zürich, ab 7 (2012) Berlin 1953-2012. Bisher 6 Nachtragsbände (bis Sr). Berlin 2013-18.Kosch: Theater 1 (1953), S. 204. | Martini, Joachim Carlos: Musik als Form geistigen Widerstandes. Jüdische Musikerinnen und Musiker 1933-1945. Das Beispiel Ffm. 2 Bde. Ffm. 2010.Martini, Bd. 1, S. 207, 259.
Literatur:
                        
Arnsberg, Paul: Die Geschichte der Ffter Juden seit der Französischen Revolution. Hg. v. Kuratorium für Jüdische Geschichte e. V., Ffm. Bearb. u. vollendet durch Hans-Otto Schembs. 3 Bde. Darmstadt 1983.Arnsberg: Gesch. d. Ffter Juden 1983, Bd. III, S. 61. | Schültke, Bettina: Theater oder Propaganda? Die Städtischen Bühnen Ffm. 1933-1945. Ffm. 1997. (Studien zur Ffter Geschichte 40).Schültke: Städt. Bühnen 1997, S. 81, 102f. | Heer, Hannes/Fritz, Sven/Drummer, Heike/Zwilling, Jutta: Verstummte Stimmen. Die Vertreibung der „Juden“ und „politisch Untragbaren“ aus den hessischen Theatern 1933 bis 1945. Berlin 2011. (Schriften der Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen 27).Verstummte Stimmen 2011, S. 368f.
Quellen: ISG, Personalakten der Stadtverwaltung (Best. A.11.02), ab ca. 1900.ISG, PA 3.687, 9.738-9.739. | ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/959.

GND: 116481161 (Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek).

© 2022 Frankfurter Bürgerstiftung und bei dem Autor/den Autoren
Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Breitenfeld, Richard. Artikel aus der Frankfurter Biographie (1994/96) in: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1865

Stand des Artikels: 15.5.1987