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Gerold, Karl

Gerold, Karl. Psd.: Paul Schuhmann (auch: Schumann) u. a. Schlosser. Journalist und Schriftsteller. Verleger. * 29.8.1906 Giengen/Württemberg, † 28.2.1973 Ffm., beigesetzt in Basel.
Nach Rückkehr aus der Emigration im Herbst 1945 wurde G. 1946 von amerikanischen Presseoffizieren als Lizenzträger der neu gegründeten und bereits seit dem 1.8.1945 erscheinenden Frankfurter Rundschau eingesetzt. Zunächst Feuilleton-, dann politischer Redakteur, seit 1947 Chefredakteur dieser Zeitung. Seit 1957 alleiniger Verleger, Herausgeber und Chefredakteur der FR, deren Leitung er bis zu seinem Tod innehatte.
Mitglied im PEN-Club und in zahlreichen Journalistenorganisationen.
Neben journalistischen Arbeiten veröffentlichte G. Gedichtbände („Es lohnt sich noch...“, 1935; „Gedichte“, 1943; „Die graue Gruft“, 1945; „Aus dunklen Jahren“, 1946, und „Ein Leben lang“, 2 Bde., 1970), Theaterstücke und einen Roman („Die Schmuggler von Plivio“, 1937).
1966 Ehrenplakette der Stadt Ffm. 1967 Großes Bundesverdienstkreuz (zurückgegeben wegen Verleihung dieses Ordens an Francos Informationsminister Iribarne 1969). 1970 Wilhelm-Leuschner-Medaille des Landes Hessen. 1971 Goethe-Plakette des Landes Hessen.
Karl-G.-Platz in Sachsenhausen.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 247, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
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Lexika: Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933 / International Biographical Dictionary of Central European Emigrés 1933-1945. 3 Bde. München/New York/London/Paris 1980-83.Emigrantenlex. I, S. 219. | Kürschners Deutscher Literatur-Kalender. Hg. v. Joseph Kürschner u. a. Berlin/Leipzig 1905-1973.Kürschner: Lit. 1973, S. 272. | Hessische Landesregierung: Im Dienste der Demokratie. Die Trägerinnen und Träger der Wilhelm-Leuschner-Medaille. Hg. v. d. Hessischen Staatskanzlei. Wiesbaden 2004.Trägerinnen u. Träger d. Wilhelm-Leuschner-Medaille 2004, S. 70f.
Literatur:
                        
Beier, Gerhard: Arbeiterbewegung in Hessen. Zur Geschichte der hessischen Arbeiterbewegung durch 150 Jahre (1834-1984). Ffm. 1984. (Die Hessen-Bibliothek im Insel Verlag).Beier: Arbeiterbewegung 1984, S. 427. | Es lohnt sich noch. Karl Gerold zum 100. Geburtstag. Hg.: Karl-Gerold-Stiftung. Ffm. 2006.Karl Gerold zum 100. Geburtstag 2006. | Wer ist’s? Titel auch: Degener’s Wer ist’s? Titel ab 1923: Wer ist wer? Wechselnde Untertitel: Zeitgenossenlexikon. / Unsere Zeitgenossen. / Das deutsche Who’s who. Leipzig, ab 1928 Berlin 1905-93.Wer ist wer? 1962, S. 418.
Quellen: Ffter Rundschau. Ffm. 1945-heute.Gerold, Karl: „Mörder von oben“. Originalton vom 11.5.1966. In: FR Geschichte 3 (2012): Die 60er Jahre in Fft., S. 31. | Ffter Rundschau. Ffm. 1945-heute.Gerold, Karl: Entwerteter Orden. Originalton vom 13.2.1969. In: FR Geschichte 3 (2012): Die 60er Jahre in Fft., S. 33. | ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/753.

GND: 10738468X (Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Gerold, Karl. Artikel aus der Frankfurter Biographie (1994/96) in: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2371

Stand des Artikels: 22.8.1988