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Hermann, Karl

Hermann, Karl Gregor. Eigentl.: Carl Gregor Grinwalszky (auch: Grünwalszky). Prof. Schauspieler. Diese Angaben konnten anhand von Dokumenten zweifelsfrei bestätigt werden.* 27.2.1846 Kesmark (bis 1918 Ungarn; heute: Kežmarok/Slowakei), Diese Angaben konnten anhand von Dokumenten zweifelsfrei bestätigt werden.† 30.12.1905 Ffm.
Seit 1878 als Charakterschauspieler am Ffter Stadttheater. Besonders begabt für die Darstellung des Dämonischen in Rollen wie Mephisto, Franz Moor oder Jago. 25. Ffter Bühnenjubiläum 1903 als Rabbi Sichel in „Freund Fritz“. Neben seinem Schauspielerberuf wirkte H. als Lehrer für Deklamation und Mimik am Hoch’schen Konservatorium. Er unterrichtete hier nicht nur Schauspieler, sondern führte auch Therapien für Patienten mit Sprachstörungen durch.
Wissenschaftliche Arbeiten zu Sprechtechnik und Stimmbildung. Verfasser von „Technik des Sprechens“ (Handbuch, 1898) und „Anleitung zur Heilung von Stimmstörungen, die durch unrichtiges Sprechen oder Singen verursacht sind“ (1906).
1901 wurde G. als einziger Privatschauspieler vom Kaiser zum Professor ernannt.
Die Tochter Helene Anna Klara Fulda, geb. Grinwalszky gen. H. (1879-1944), war seit 1908 mit dem Bühnenschriftsteller Ludwig Fulda verheiratet.
Nachlass im ISG.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 320f., verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
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Lexika: Ludwig Eisenberg’s Großes Biographisches Lexikon der Deutschen Bühne im XIX. Jahrhundert. Leipzig 1903.Eisenberg, S. 421. | Kosch, Wilhelm: Deutsches Theaterlexikon. Biographisches und bibliographisches Handbuch. Fortgef. v. Ingrid Bigler-Marschall. 7 Bde. Klagenfurt, ab 4 (1998) Bern/München, ab 5 (2004) Zürich, ab 7 (2012) Berlin 1953-2012. Bisher 6 Nachtragsbände (bis Sr). Berlin 2013-18.Kosch: Theater 1 (1953), S. 633f. (unter Grünvalszky).
Literatur:
                        
Neuer Theater-Almanach. Theatergeschichtliches Jahr- und Adressenbuch. Hg. v. d. Genossenschaft deutscher Bühnen-Angehöriger. 25 Jahrgänge. Berlin 1890-1914.Neuer Theater-Almanach 1905, S. 140f.; 1907, S. 167f.
Quellen: ISG, Bestand Nachlässe (S1).Nachlass: ISG, S1/403. | ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/13.315.

GND: 116739479 (Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek).
© 2024 Frankfurter Bürgerstiftung und bei dem Autor/den Autoren
Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Hermann, Karl. Artikel aus der Frankfurter Biographie (1994/96) in: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2565

Stand des Artikels: 28.7.1989