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Kötter, Paul

Kötter, Paul. Opernsänger. Regisseur. * 31.10.1898 (Wuppertal-)Barmen, † 17.9.1974 Ffm.
Seit 1935 Opernsänger an den Städtischen Bühnen in Ffm. Ursprünglich Bariton, war K. schon während seiner Ausbildung übergewechselt zum Heldentenor, lyrischen Tenor und Kavaliertenor. Erste Rolle in Ffm.: Baron Kronthal im „Wildschütz“. Weitere Rollen: Lohengrin, Parsifal, Stoltzing in „Die Meistersinger von Nürnberg“, Florestan in „Fidelio“, Don Carlos, Turiddu in „Cavalleria Rusticana“, Othello, Radames in „Aida“, Kaiser in „Frau ohne Schatten“, Manrico in „Troubadour“ u. a. Operettentenor, u. a. als Danilo in der „Lustigen Witwe“ und als Eisenstein in der „Fledermaus“. Konzertsänger. Nach 1945 Regisseur (u. a. der Inszenierungen von „Land des Lächelns“ und „Die Fledermaus“ im Börsensaal), Mitarbeiter der Intendanz, dann Personal- und Besucherbetreuer der Städtischen Bühnen. Sein letzter Auftritt war in der stummen Rolle des Sir Edgar in „Der junge Lord“ (1967).
Vorsitzender der Prüfungskommission für Opernsänger der Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger.
1966 Großes Goldenes Ehrenzeichen der Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 412f., verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
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Lexika: Kutsch, K. J./Riemens, Leo: Großes Sängerlexikon. 2 Bde. u. 2 Ergänzungsbde. Bern 1987 u. 1991/94. 2., unveränderte Auflage der bis 1991 erschienenen 3 Bde. Bern 1993. 3., erw. Aufl. 5 Bde. u. 2 Ergänzungsbde. Bern/München 1997 u. 2000/02. 4., erw. u. aktualisierte Aufl. 7 Bde. München u. a. 2003.Kutsch/Riemens: Gr. Sängerlex., 3. Aufl., Bd. 3 (1997), S. 1864; Bd. 6 (2000), S. 426f.
Literatur:
                        
Deutsches Bühnen-Jahrbuch. Theatergeschichtliches Jahr- und Adressbuch. [Untertitel ab 1977: Das große Adressbuch für Bühne, Film, Funk und Fernsehen.] Hg. v. d. Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger. Bisher Jg. 26-129. Berlin, später Hamburg 1915-2021.Dt. Bühnen-Jb. 1976, S. 610f.
Quellen: ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/5.378.

GND: 133016854 (Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek).
© 2024 Frankfurter Bürgerstiftung und bei dem Autor/den Autoren
Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Kötter, Paul. Artikel aus der Frankfurter Biographie (1994/96) in: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2955

Stand des Artikels: 11.7.1990