Moscherosch, Familie

Die ursprünglich im Elsass beheimatete Kaufmanns- und Gelehrtenfamilie war von der Mitte des 17. bis Anfang des 19. Jahrhunderts in Ffm. vertreten.
Philipp Jakob M. (1727-1785) verfasste eine M.ische Genealogie, die er mit sagenhaften Zutaten ausschmückte, um der Familie zu einer adligen Abstammung zu verhelfen. (Die angeblich aragonische Herkunft wurde jedoch von der neueren Familienforschung widerlegt.)
Der Barockdichter Johann Michael M. (1601-1669) hielt sich anlässlich der Kaiserkrönung Leopolds I. 1658 als gräflich-hanauischer Rat in Ffm. auf. 1661, vorübergehend ohne Stellung, war er ebenfalls in Ffm. Johann Michael M. starb in Worms auf der Reise zu seinem in Ffm. lebenden Sohn Ernst Bogislav M. (1637-1702), der Lehrer am Ffter Gymnasium war.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 66, verfasst von: Reinhard Frost.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.

Literatur:
                        
Badische Landesbibliothek Karlsruhe (Hg.): Johann Michael Moscherosch. Barockautor am Oberrhein. Satiriker und Moralist. Karlsruhe 1981.Bad. Landesbibliothek Karlsruhe (Hg.): Johann Michael Moscherosch 1981.
Quellen: ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/2.860.

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Empfohlene Zitierweise: Frost, Reinhard: Moscherosch, Familie. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), http://frankfurter-personenlexikon.de/node/559
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Stand des Artikels: 26.7.1993