Auerbach, Jacob

Auerbach, Jacob (auch: Jakob). Dr. phil. Lehrer und Prediger. Diese Angaben konnten anhand von Dokumenten zweifelsfrei bestätigt werden.* 24.11.1810 Emmendingen/Baden, Diese Angaben konnten anhand von Dokumenten zweifelsfrei bestätigt werden.† 31.10.1887 Ffm.
Verheiratet (seit 1847) mit Sara A., geb. Katz (1819-1889). Vater von Ernst A.
Von 1843 bis 1879 Lehrer am Philanthropin in Ffm. Daneben seit 1848 Lehrer des Hebräischen am Ffter städtischen Gymnasium.
A. setzte sich für eine zeitgenössische Reform der jüdischen religiösen Bräuche ein. Teilnehmer der II. Rabbinerversammlung in Ffm. (1845). Seit 1865 Leiter der Julius und Amalie Flersheim-Stiftung. Mitglied der Freimaurerloge zur aufgehenden Morgenröthe in Ffm., deren Meister zum Stuhl und ab 1883 Ehrenmeister auf Lebenszeit er war, und der jüdischen Loge zum Ffter Adler.
Pädagogische Veröffentlichungen („Biblische Erzählungen für die israelitische Jugend“, „Kleine Schul- und Hausbibel“).
Enge Freundschaft mit dem Schriftsteller Berthold A. (1812-1882), seinem Vetter (vgl. Berthold A.s „Briefe an seinen Freund Jakob A.“, 2 Bde., Ffm. 1884, Neuedition 2014).

Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 33, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
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Lexika: Bibliographie zur Geschichte der Ffter Juden 1781-1945. Hg. v. der Kommission zur Erforschung der Geschichte der Ffter Juden. Bearb. v. Hans-Otto Schembs mit Verwendung der Vorarbeiten von Ernst Loewy u. Rosel Andernacht. Ffm. 1978.Bibliogr. z. Gesch. d. Ffter Juden, S. 374f.
Literatur:
                        
Arnsberg, Paul: Die Geschichte der Ffter Juden seit der Französischen Revolution. Hg. v. Kuratorium für Jüdische Geschichte e. V., Ffm. Bearb. u. vollendet durch Hans-Otto Schembs. 3 Bde. Darmstadt 1983.Arnsberg: Gesch. d. Ffter Juden 1983, Bd. III, S. 30-32.
Quellen: ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/12.978.

GND: 11773389X (Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek).

© 2020 Frankfurter Bürgerstiftung und bei dem Autor/den Autoren
Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Auerbach, Jacob. Artikel aus der Frankfurter Biographie (1994/96) in: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), http://frankfurter-personenlexikon.de/node/683

Stand des Artikels: 18.7.1986