Rehn, Heinrich

Rehn, Heinrich. Dr. med. Kinderarzt. * 20.5.1831 Hanau, † 12.1.1918 Ffm.
Sohn eines Militärarztes. Bruder von Ludwig R.
Medizinstudium in Würzburg und Marburg. 1855 Promotion. Danach praktizierte R. in Wien, Kassel, Melsungen und Hanau. Lazarettarzt in den Kriegen von 1866 und 1870/71. 1871 Zusatzausbildung zum Kinderarzt in Würzburg, Prag und Wien. 1872 ließ sich R. als erster spezieller Kinderarzt in Ffm. nieder und gründete „R.s Poliklinik für Kinderkrankheiten“ in der Schulstraße in Sachsenhausen.
Daneben nahm R. regen Anteil am kulturellen Leben in Ffm. So war er zeitweilig Vorsitzender des Freien Deutschen Hochstifts.
Zahlreiche Fachveröffentlichungen zur Kinderheilkunde (mit besonderem Schwerpunkt auf Knochen- und Bluterkrankungen).
Ehrenmitglied der SNG.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 177, verfasst von: Reinhard Frost.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
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Lexika: Kallmorgen, Wilhelm: 700 Jahre Heilkunde in Ffm. Ffm. 1936.Kallmorgen, S. 378f.
Literatur:
                        
Böhme, Günther (Hg.): Die Ffter Gelehrtenrepublik. Leben, Wirkung und Bedeutung Ffter Wissenschaftler. Idstein 1999.Winkelmann, Otto: Heinrich und Ludwig Rehn – zwei Ffter Ärzte. In: Böhme (Hg.): Gelehrtenrepublik 1999, S. 25-40. | Seng, Joachim: Goethe-Enthusiasmus und Bürgersinn. Das Freie Deutsche Hochstift – Ffter Goethe-Museum 1881-1960. Göttingen 2009.Seng: Freies Deutsches Hochstift 2009, S. 177, 209.
Quellen: ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/3.087.

GND: 104079045 (Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek).

© 2020 Frankfurter Bürgerstiftung und bei dem Autor/den Autoren
Empfohlene Zitierweise: Frost, Reinhard: Rehn, Heinrich. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), http://frankfurter-personenlexikon.de/node/848

Stand des Artikels: 23.1.1995