Reichensperger, August

Reichensperger, August. Politiker. * 22.3.1808 Koblenz, † 16.7.1895 Köln.
Jurastudium. Seit 1832 im Staatsdienst. 1848 Kammerpräsident in Köln. Mitbegründer des Kölner Dombauvereins. Dezidierter Vertreter des rheinischen Katholizismus gegen das Preußentum.
1848/49 Mitglied der Ffter Nationalversammlung. Vizepräsident der katholischen Abgeordneten in der Paulskirche (unter dem Vorsitz von Josef Maria von Radowitz). Befürworter der Wahl des Erzherzogs Johann von Österreich zum Reichsverweser. Gegner der „kleindeutschen“ Lösung und des preußischen Erbkaisertums.
1852 Mitbegründer der katholischen Zentrumspartei, deren langjähriger Vorsitzender er war. Später Mitglied des Reichstags und des Preußischen Abgeordnetenhauses.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 179, verfasst von: Reinhard Frost.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
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Lexika: Allgemeine Deutsche Biographie. Hg. durch die Historische Commission bei der Königlichen Akademie der Wissenschaften. 56 Bde. München/Leipzig 1875-1912.G. Kaufmann in: ADB 53 (1907), S. 276-281.
Quellen: ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/4.712.

GND: 118788191 (Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek).
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Empfohlene Zitierweise: Frost, Reinhard: Reichensperger, August. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), http://frankfurter-personenlexikon.de/node/853

Stand des Artikels: 26.1.1995