Reimann, Hans

Reimann, Albert Johannes, gen. Hans. Schriftsteller. Kabarettist. * 18.11.1889 Leipzig, † 13.6.1969 Großhansdorf bei Hamburg.
Parodist des sächsischen Charakters. Von 1924 bis 1928 und 1929/30 in Ffm. Leiter des Kabaretts „Astoriabühne“.
R. verfasste in Ffm. gemeinsam mit Toni Impekoven das Lustspiel „Das Ekel“ (1924) und schrieb den heiteren Stadtführer „Fft. Was nicht im ‚Baedeker’ steht“ (1930), der einen anschaulichen Querschnitt durch das Ffter gesellschaftliche Leben der „Goldenen Zwanziger“ vermittelt.
Herausgeber der satirischen Zeitschrift „Das Stachelschwein“.
„Mein blaues Wunder“ (Lebenserinnerungen, 1959).

Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 182, verfasst von: Reinhard Frost.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
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Lexika: Neue Deutsche Biographie. Hg. v. d. Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Bisher 27 Bde. (bis Wettiner). Berlin 1953-2020.Christel Hartinger in: NDB 21 (2003), S. 335f.
Literatur:
                        
Lorei, Madlen/Kirn, Richard: Fft. und die goldenen zwanziger Jahre. Ffm. 1966, Neuaufl. 1981.Lorei/Kirn: Fft. u. die goldenen zwanziger Jahre 1966, S. 42. | Reimann, Hans: Mein blaues Wunder. Lebensmosaik eines Humoristen. München [<i>Copyright</i> 1959].Reimann: Mein blaues Wunder 1959. | Zuckmayer, Carl: Geheimreport. Hg. v. Gunther Nickel und Johanna Schrön. Göttingen 2002. (Zuckmayer-Schriften, im Auftr. d. Carl-Zuckmayer-Gesellschaft hg. v. Gunther Nickel, Erwin Rotermund und Hans Wagener).Zuckmayer: Geheimreport 2002, S. 57-63 (m. Komm. auf S. 241-243 u. 246).
Quellen: ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/5.464.
Internet: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Reimann_%28Autor%29Wikipedia, 13.9.2012.

GND: 118744089 (Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek).

© 2020 Frankfurter Bürgerstiftung und bei dem Autor/den Autoren
Empfohlene Zitierweise: Frost, Reinhard: Reimann, Hans. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), http://frankfurter-personenlexikon.de/node/863

Stand des Artikels: 30.1.1995