Rosbaud, Hans

Rosbaud, Hans. Prof. Dirigent. * 22.7.1895 Graz, † 29.12.1962 Lugano.
Musikstudium (Komposition und Klavier) am Hoch’schen Konservatorium. 1921 Direktor des Mainzer Konservatoriums und Dirigent des Mainzer Sinfonieorchesters. Von 1928 bis 1937 Leiter der Musikabteilung und Erster Kapellmeister am Ffter Rundfunk. In dieser Zeit auch Dirigent der Ffter Museumskonzerte. In Ffm. setzte sich R. nachdrücklich für die Förderung der musikalischen Moderne ein und dirigierte u. a. zahlreiche Werke von Bartók, Hindemith und Schönberg. Er gilt als der erste große „Radiodirigent“. Später als Chefdirigent in Münster, Straßburg, München, zuletzt in Baden-Baden (als Dirigent des Sinfonieorchesters des Südwestfunks) und Zürich. Verdient um den Neubeginn der Donaueschinger Musiktage.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 212, verfasst von: Reinhard Frost.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Array
(
    [de] => Array
        (
            [0] => Array
                (
                    [value] => literfasst
                )

        )

)

Literatur:
                        
Archiv für Fft.s Geschichte und Kunst. Bisher 78 Bde. Ffm. 1839-2019.Lutz Becht in: AFGK 71 (2008), S. 101. | Wer ist’s? Titel auch: Degener’s Wer ist’s? Titel ab 1923: Wer ist wer? Wechselnde Untertitel: Zeitgenossenlexikon. / Unsere Zeitgenossen. / Das deutsche Who’s who. Leipzig, ab 1928 Berlin 1905-93.Wer ist wer? 1958, S. 1060.
Quellen: ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/1.724.

GND: 119329751 (Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek).

© 2020 Frankfurter Bürgerstiftung und bei dem Autor/den Autoren
Empfohlene Zitierweise: Frost, Reinhard: Rosbaud, Hans. Artikel aus der Frankfurter Biographie (1994/96) in: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), http://frankfurter-personenlexikon.de/node/933

Stand des Artikels: 4.4.1995