Joachim Rückert

Geboren 1945 in Oberbayern. Schule zunächst in Bayern, seit 1958 in Hannover, dort Abitur 1964. Studium der Jurisprudenz, Geschichte und Philosophie in Berlin, Tübingen und München. Juristische Staatsexamina, Promotion und Habilitation an der Universität München. Von 1984 bis 1992 ordentlicher Professor für Zivilrecht und Rechtsgeschichte an der Universität Hannover. Von 1993 bis 1998 Stiftungslehrstuhl (VW) für Juristische Zeitgeschichte und Zivilrecht, ab 1998 ordentlicher Lehrstuhl für Neuere Rechtsgeschichte, Privatrechtsgeschichte der Neuzeit, Juristische Zeitgeschichte, Zivilrecht und Rechtsphilosophie am Fachbereich Rechtswissenschaft der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Ffm. Seit 2010 im Ruhestand. 2014 Verleihung des Dr. h. c. durch die nationale Universität Tartu (Estland). Seit 2015 Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.
Arbeitsgebiete: Rechts- und Sozialgeschichte mit historischer Rechtsvergleichung und Zeitgeschichte, Privatrechtsgeschichte, Wissenschaftsgeschichte; Rechtsphilosophie und Methodenlehre, insbes. juristische Grundbegriffe in historischer Perspektive; Bürgerliches Recht mit arbeitsrechtlichen Bezügen; interdisziplinäre Fragen mit Germanisten, Philosophen, Historikern und Ökonomen.
Verschiedene Bücher, u. a. „August Ludwig Reyschers Leben und Rechtstheorie. 1802-1880“ (Diss., im Druck 1974), „Idealismus, Jurisprudenz und Politik bei Friedrich Carl von Savigny“ (Habil., im Druck 1982), „Autonomie des Rechts in rechtshistorischer Perspektive“ (1988) und „‚Frei und sozial‘ als Rechtsprinzip“ (2006); über 200 Aufsätze. Herausgeber u. a. der „Savignyana“. Mitherausgeber der „Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte. Germanistische Abteilung“, der „Fundamenta Juridica“, der „Beiträge zur Rechtsgeschichte des 20. Jahrhunderts“ und des Historisch-kritischen Kommentars zum BGB.
Stand: 18.8.2017

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