Tobias Hirschmüller

Tobias Hirschmüller war seit 2011 zunächst wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt „Edition der Akten der Provisorischen Zentralgewalt von 1848/49“ sowie Stipendiat an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und ist seither Mitarbeiter am dortigen Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte. Das Thema seiner Promotion lautet: „Erzherzog Johann von Österreich als Reichsverweser der Provisorischen Zentralgewalt in der Revolution von 1848/1849“. An der KU ist er seit 2010 zudem Lehrbeauftragter mit den Schwerpunkten bayerische Landesgeschichte sowie deutsche Außenpolitik im 19. und 20. Jahrhundert. Neben der Funktion und Wirkmächtigkeit der Provisorischen Zentralgewalt von 1848/49 auf nationaler und internationaler Ebene zählen zu seinen Forschungsfeldern die Regionalgeschichte der Einigungskriege und des Ersten Weltkrieges, der Bismarckmythos vom Kaiserreich bis in die Gegenwart, die Ideengeschichte des Liberalismus am Beispiel von Theodor Heuss, die deutschsprachige jüdische Presse vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg sowie weibliche Idolfiguren im transatlantischen Kulturraum.
Veröffentlichungen (in Auswahl): „Erinnerungskultur in Kriegsgesellschaften. Bismarck und die beiden Weltkriege im Rheinland und in Westfalen“ (in: Westfälische Forschungen 68, 2018), „Von ‚Großdeutschland‘ zu ‚Gesamtdeutschland‘? Die Erinnerung an die Revolution von 1848/49 und die politische Geographie der deutschen Demokratie in Europa“ [in: Frank Becker/Michael Wala/Darius Harwardt (Hg.): Die Verortung der Bundesrepublik. Ideen und Symbole politischer Geographie nach 1945, 2020], „Populismus – Kontroversen und Perspektiven. Ein wissenschaftliches Gesprächsangebot“ (als Herausgeber zusammen mit Marina Fleck und Thomas Hoffmann, 2020).
Stand: 16.11.2020

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