Hermann von Lips

Geboren 1942 in Irmelshausen im Kreis Bad Königshofen/Unterfranken. Studium der evangelischen Theologie in Neuendettelsau, Tübingen, Heidelberg und Erlangen (1961-67). Von 1971 bis 1973 Vorbereitung der Promotion in Heidelberg, abgeschlossen 1974. Von 1976 bis 1983 Tätigkeit als Pfarrer in Fürth/Bayern. Anschließend Übernahme einer Assistentenstelle für Neues Testament an der Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität in München (1983-93), dort Habilitation im Jahre 1989. Nach verschiedenen Vertretungsprofessuren in Leipzig, Dresden und Halle/Saale hatte Hermann von Lips von 1993 bis 2007 eine Professur für Neues Testament an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg inne. Ab 1997 war er Ephorus (Betreuer) des Evangelischen Konvikts in Halle, dann ab 2009 Vorsitzender des Mitteldeutschen Bibelwerks. Hermann von Lips lebt seit 2012 in Ffm.
Hauptwerke: „Glaube – Gemeinde – Amt. Zum Verständnis der Ordination in den Pastoralbriefen“ (1979), „Weisheitliche Traditionen im Neuen Testament“ (1990), „Der neutestamentliche Kanon. Seine Geschichte und Bedeutung“ (2004), „Timotheus und Titus. Unterwegs für Paulus“ (2008), „‚...und nicht die Perlen vor die Säue’. Gesammelte Studien zum Neuen Testament“ (2012). Herausgeber von „Das Herz wandte sich mir in der Brust um. Literarische Briefe von den Kriegen der Französischen Revolution von August Heinrich Julius Lafontaine“ (mit Ingeborg von Lips-Sültemeyer, 2008). Zahlreiche Veröffentlichungen (Aufsätze, Lexikonartikel) zum Thema der Biblischen Theologie. Mitherausgeber der Berliner Theologischen Zeitschrift (1997-2004).
Stand: 14.1.2021

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