Benjamin Kuntz

Geboren 1985 in Vechta. Studium der Gesundheitswissenschaften in Bielefeld, abgeschlossen mit der Promotion (Doctor of Public Health). Benjamin Kuntz ist seit 2011 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Berliner Robert Koch-Institut (RKI), seit 2023 Leiter des Museums im RKI. Von 2021 bis 2022 leitete er zudem die Geschäftsstelle des Projekts „GeDenkOrt.Charité – Wissenschaft in Verantwortung“ an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Er ist u. a. Mitglied der Berliner Gesellschaft für Geschichte der Medizin und arbeitet seit 2018 verstärkt zu medizinhistorischen Themen. In der bei Hentrich & Hentrich verlegten Buchreihe „Jüdische Miniaturen“ hat er mehrere Biographien über jüdische Medizinerinnen und Mediziner veröffentlicht.
Hauptwerke (mit Bezug zur Medizingeschichte): „Gustav Tugendreich. Kinderarzt – Sozialhygieniker – Pionier im Öffentlichen Gesundheitsdienst“ (2019), „Lucie Adelsberger. Ärztin – Wissenschaftlerin – Chronistin von Auschwitz“ (2020), „Georg Peritz. Internist – Nervenarzt – Pionier der Neuropädiatrie“ (gemeinsam mit Hans Michael Straßburg, 2020), „Kurt Huldschinsky. ‚Licht statt Lebertran’ – Mit Höhensonne gegen Rachitis“ (2021), „Lydia Rabinowitsch-Kempner. Bakteriologin, Tuberkuloseforscherin, Berlins erste Professorin“ (gemeinsam mit Katharina Graffmann-Weschke, 2022), „Virusforschung an der Charité. Zur Geschichte des Instituts für Virologie in Berlin-Mitte von den Anfängen bis 2016“ (gemeinsam mit Detlev H. Krüger, 2023), „Walter Blumenfeld. Pionier der Psychotechnik in Deutschland und Peru“ (gemeinsam mit Andreas Jüttemann, 2023), „Ffter Charakterköpfe. Die Scherenschnitte der Rose Hölscher in 39 Biographien“ (gemeinsam mit Harro Jenss, 2023).
Stand: 9.11.2023

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