Geboren 1942 in Braunschweig. Aufgewachsen in Wolfenbüttel, Hamburg und Buenos Aires. Studium der Soziologie in München und Berlin. Stipendiatin am Max-Planck-Institut zur Erforschung der Lebensbedingungen der wissenschaftlich-technischen Welt in Starnberg (Habermas). Promotion an der LMU München über „Bürgerinitiativen im politischen System“ (1978). Habilitation an der TU Berlin mit einer Arbeit über „Mehr Licht, mehr Luft! Gesundheitskonzepte im Städtebau seit 1750“ (1988, 2020). Von 1988 bis 2007 Professorin für Soziologie mit dem Schwerpunkt Stadt-, Regional- und Gemeindeforschung sowie Sozialpolitik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Ffm. Veröffentlichungen zur Theorie und Geschichte der Stadtplanung („Stadt und Raum. Soziologische Analysen“, als Mitautorin, 1991); feministische Forschung zu Stadt, Planung und Architektur („Wege zur nicht-sexistischen Stadt“, 1994) und soziologische Hochhausforschung („Hochhäuser in Deutschland“, als Herausgeberin, 2000). 1991 Gründung von FOPA (Feministische Organisation von Planerinnen und Architektinnen) Rhein-Main. Mitglied im Vorstand des Ffter Instituts für Frauenforschung FIF (bis 1999) und im Beirat der Stiftung Maecenia für Frauen in Wissenschaft und Kunst in Ffm. (2000-26).
Aufsätze mit Bezug auf Ffm.: „Stadtgesellschaft. Was ein Begriff über die Wirklichkeit unserer Städte aussagt!“ (2013), „‚Mainhatten‘ und Manhattan. Ffter Hochhäuser und der Einfluss aus Amerika“ (2015), „Erinnerungspolitik auf dem Boden der Stadt“ (2019); Aufsätze zur Geschichte Fft.s: „Vom ‚Gassesitzen‘, ‚Spazierengucken‘ und der Geselligkeit. Modernisierung des städtischen Raums und Wandel des Geschlechterverhältnisses“ (2002), „Die Frankfurter Hexenprozesse – ein vergessenes ‚Ruhmesblatt‘ der Stadt?“ (2015, 2017), „Reichtum in Schönheit verwandeln – zur Soziologie von Bankiersvillen in Hamburg, Frankfurt und Berlin“ (2016), „Was verbindet uns heute mit der Romantik?“ (2022) sowie über den Aufklärer Johann Michael von Loen (2025).
Stand: 20.7.2026