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Grimm, Jacob

Mitbegründer der Germanistik.

Grimm, Jacob Ludwig Carl. Prof. Dr. phil. h. c. Jurist. Sprach- und Literaturwissenschaftler. * 4.1.1785 Hanau, † 20.9.1863 Berlin.
Die Brüder Jacob und Wilhelm G. kamen häufig auf Reisen und zu Gast nach Ffm., nachweislich erstmals im Alter von vier und fünf Jahren auf der Durchfahrt bei einem Ausflug mit den Eltern aus ihrer Geburtsstadt Hanau zu einer Truppenrevue im Feldlager des hessischen Landgrafen in Bergen anlässlich der Kaiserwahl 1790. Acht Jahre später, als die inzwischen verwitwete Mutter Dorothea G., geb. Zimmer (1755-1808), ihre beiden ältesten Söhne zum weiteren Schulbesuch nach Kassel schickte, hielten sie auf ihrem Weg mit der Postkutsche zu einem fast eintägigen Aufenthalt in Ffm. (25.9.1798). Der umsichtige Großvater Johann Hermann Zimmer (1709-1798) hatte die alleinreisenden Jungen dem Oberpostmeister Simon Rüppell (1759-1812), Vater des späteren Afrikaforschers Eduard Rüppell, ans Herz gelegt, den sie in der hessen-kasselischen Poststation im Hainer Hof trafen; wie Jacob in einem Brief an die Mutter (30.9.1798) berichtete, vertrieb Rüppell ihnen die Wartezeit bis zur Weiterfahrt mit einem bunten Programm, u. a. dem Besuch einer Tierschau und eines Wachsfigurenkabinetts. Als Jacob G. später (1804) als Student in den Semesterferien auf der Heimreise nach Steinau wieder einmal durch Ffm. kam, sah er sich hier eine Theatervorstellung im Komödienhaus an.
Um diese Zeit, während ihres Studiums in Marburg, wandten sich Jacob und Wilhelm G. unter dem Einfluss ihres Lehrers Friedrich Carl von Savigny und dessen Schwagers Clemens Brentano der Erforschung der deutschen Sprache und Literatur zu. Bei ihren Fft.aufenthalten waren sie nun häufig zu Gast im Haus zum Goldenen Kopf, dem Stammhaus der Familie Brentano in der Großen Sandgasse. So kam Jacob G. auf der Durchreise vor und nach seinem Forschungsaufenthalt mit Savigny in Paris 1805 wieder nach Ffm. Auf der Hinfahrt blieb er nur für eine Nacht im Hause Brentano (29./30.1.1805), während er auf dem Rückweg acht Tage zusammen mit Savigny in Ffm. verbrachte (Sept./Okt. 1805). Im März 1808 reiste Jacob G. eigens nach Ffm., wo er, wahrscheinlich als Gast im Brentano’schen Haus zum Goldenen Kopf, in der Eheangelegenheit zwischen Clemens Brentano und Auguste Bußmann bei deren Familien vermitteln sollte. Als Jacob G. auf seiner zweiten Reise nach Paris Mitte September 1815 – kurz nach seinen Brüdern Wilhelm und Ludwig Emil G. – wieder einmal Station in Ffm. machte, wollte er eigentlich Savigny treffen, den er jedoch verpasst hatte; aber angeblich sah er bei diesem kurzen Ffter Aufenthalt zum einzigen Mal in seinem Leben Goethe, wenn auch nur „auf einen Blick“. (In anderen Quellen heißt es allerdings, dass Jacob G. Goethe nie persönlich gesehen habe.)
Durch die Kontakte zur Familie Brentano hatte sich den Brüdern G. schnell ein eigener Ffter Freundeskreis erschlossen, in dessen Mittelpunkt der spätere Senator Gerhard Thomas stand. Nach der Entlassung der „Göttinger Sieben“ 1837 wurden in Ffm. sofort Spenden für Jacob und Wilhelm G. gesammelt, und Marianne von Willemer, ein Vermächtnis ihres 1838 verstorbenen Mannes vollstreckend, stellte den Brüdern drei Jahre lang den stattlichen Betrag von 600 Gulden zur Verfügung. Aber in Ffm. zu leben konnten sich die Brüder G. nicht vorstellen: „Mir für meine Gemütsart ist Fft. zu voll, unruhig, reich“, hatte Jacob G. bereits 1822 an den befreundeten Pfarrer Heinrich Bang (1774-1851) in Goßfelden geschrieben. Dennoch nutzte auch er gelegentlich die Vorteile der Messe- und Handelsstadt am Main, etwa bei einem Aufenthalt im Herbst 1831, als er nebenbei eine Einkaufstour unternahm, um einen Schal als Mitbringsel für seine Schwägerin Dortchen (1795-1867) zu erwerben. Zu gezielten Besuchen reisten die Brüder G. in späteren Jahren seltener nach Ffm., zumal inzwischen die alten Freunde – spätestens seit Thomas’ Tod 1838 – hier fehlten. Möglicherweise kamen die beiden Wissenschaftler manchmal noch zu Forschungen in der Stadtbibliothek nach Ffm., wie Jacob G. 1849 brieflich ankündigte. Ansonsten blieb die zentral gelegene Mainstadt ein Durchgangsort für die Brüder, so für Jacob G. im Spätsommer 1843 auf der Reise von und nach Italien. In den Jahren 1846 und 1848 allerdings wurde Ffm. vorübergehend zum wesentlichen Schauplatz in der politischen Biographie der Germanisten Wilhelm und insbesondere Jacob G.
Zu Beginn des Jahres 1846 unterzeichneten die Brüder G. und 16 weitere Gelehrte die Einladung an alle „Männer, die sich der Pflege des deutschen Rechts, deutscher Geschichte und Sprache ergeben“, zu einer Versammlung in Ffm. Vom 24. bis 26. September 1846 tagte diese Erste Germanistenversammlung mit über 200 Teilnehmern im gerade glanzvoll renovierten Kaisersaal des Römers. An der Spitze der Konferenz bedeutender Juristen, Historiker und Sprachforscher stand Jacob G. Er wurde auf Vorschlag Uhlands zum Vorsitzenden bestimmt und bestieg das Rednerpult, das sinnfällig unter dem Porträt Maximilians I., „des letzten Ritters“, in der (damals noch nicht kompletten) Kaisergalerie aufgestellt war. In seiner Eröffnungsrede machte G. deutlich, dass Ffm. nicht zufällig zum Versammlungsort bestimmt worden war: Die Tradition der alten Reichsstadt als Wahl- und Krönungsstätte der deutschen Könige und Kaiser sah er als „glücklichste Vorbedeutung“.
Durch die Ffter Germanistenversammlung wurden der Begriff und das Selbstverständnis der Germanistik im heutigen Sinne geprägt. Vorher bezeichnete man einen Wissenschaftler, der sich mit der Geschichte des deutschen Rechts befasste, als „Germanisten“ (wie einen Historiker des römischen Rechts als „Romanisten“). Erstmals wurde nun der Name „Germanisten“ auf Forscher des Rechts, der Geschichte und der Sprache ausgedehnt. In allen drei Reden, die Jacob G. für die Tagung verfasste, widmete er sich der Identitätsbestimmung der „neuen“ Germanistik. In seiner bereits erwähnten Eröffnung am 24.9.1846 sprach er über „die wechselseitigen Beziehungen und die Verbindung der drei in der Versammlung vertretenen Wissenschaften“. Am folgenden Tag hielt er eine brillante Rede „über den Werth der ungenauen Wissenschaften“, etwa der „Geschichte, Sprachforschung, selbst Poesie“, in Abgrenzung zu den „genauen“ Naturwissenschaften: „Ich darf auch fragen, ob einer unserer Naturforscher Deutschland jemals so aufgebaut hat, wie es Göthe und Schiller thaten?“ Für den letzten Tag plante Jacob G. eine Rede „über den Namen der Germanisten“, die aus Zeitgründen entfallen musste, aber in der Schriftfassung überliefert ist.
Allein durch die neue Selbstbestimmung der Germanistik als der „deutschen“ Wissenschaft barg die Ffter Germanistenversammlung ein ungeheuerliches politisches Potential. Als Vorsitzender musste Jacob G. zwar den rein wissenschaftlichen Charakter der Zusammenkunft betonen. Doch angesichts des Partikularismus im Deutschen Bund konnte es nicht unpolitisch verstanden werden, wenn er als Redner dann coram publico definierte: „[E]in Volk ist der Inbegriff von Menschen, welche dieselbe Sprache reden.“ An oberster Stelle der Tagesordnung stand zudem ein brennend aktuelles Thema, die schleswig-holsteinische Frage, die in den Vorträgen der ersten öffentlichen Sitzung wissenschaftlich erörtert wurde – meist mit eindeutiger Tendenz gegen Dänemark, dessen erhobener Anspruch auf Schleswig als unrechtmäßig anzusehen sei. Insgesamt ließ die Ffter Versammlung keinen Zweifel daran, dass die Germanistik die deutsche Einheit wissenschaftlich begründen wollte. Die zeitgenössische Presse bezeichnete die Tagung demgemäß als ein „Nationalereigniß“. Tatsächlich war sie ein Vorspiel für die erste Deutsche Nationalversammlung, die kaum zwei Jahre später in Ffm. zusammentreten sollte.
Im Frühjahr 1848, angesichts der revolutionären Ereignisse in den deutschen Staaten, kamen 574 Männer zu einem „Vorparlament“ nach Ffm., darunter Jacob G., der – in Begleitung seines Neffen Herman G. (1828-1901) – in den letzten Märztagen 1848 anreiste. Am 3.4.1848 beschloss das Vorparlament in der Paulskirche die freien Wahlen zu einer konstituierenden Deutschen Nationalversammlung. Jacob G. wurde als Abgeordneter des 29. Wahlbezirks Essen, Altenessen, Steele, Borbeck, Werden, Kettwig und Mülheim/Ruhr im damaligen Rheinpreußen nachgewählt und traf deshalb erst fünf Tage nach Eröffnung der Deutschen Nationalversammlung wieder in Ffm. ein. Ab der sechsten Sitzung am 25.5.1848 nahm er an den Verhandlungen des ersten freigewählten deutschen Parlaments in der Paulskirche teil. Im Plenum kam ihm der ehrenvolle Platz in der ersten Reihe mitten vor dem Rednerpult zu. Er schloss sich bewusst keiner Partei an, sondern hatte immer das gemeinsame Ziel vor Augen: die deutsche Einheit in Freiheit. „Ich bin für ein freies, einiges Vaterland unter einem mächtigen König, und gegen alle republikanischen Gelüste“, hatte er seinen politischen Standpunkt anlässlich seiner Wahl umrissen (in: Allgemeine Politische Nachrichten, 25.5.1848). Mit vier größeren Reden trat G. in der Paulskirche hervor. In seiner ersten Rede „Über Geschäftsordnung“ (9. Sitzung vom 29.5.1848) kritisierte er – angesichts der schier endlosen Debatten über die Organisation des Versammlungsablaufs – „die große, entschiedene Anlage“ der Deutschen „zum Pedantischen“. Des Weiteren sprach er zur Schleswig-Holstein-Frage (15. Sitzung vom 9.6.1848) und „Über Adel und Orden“ (52. Sitzung vom 1.8.1848). Seine wichtigste Rede hielt G. in der Debatte über die Grundrechte. Für deren Artikel I hatte er den Vorschlag eingebracht: „Das deutsche Volk ist ein Volk von Freien, und deutscher Boden duldet keine Knechtschaft. Fremde Unfreie, die auf ihm verweilen, macht er frei.“ Sein Antrag wurde jedoch am 20.7.1848 mit 205 gegen 192 Stimmen abgelehnt.
Während seiner Abgeordnetenzeit in Ffm. wohnte G. in einem Landhaus in der Bockenheimer Landstraße 12 (am heutigen Rothschildpark; abgebrochen 1877), das dem Kaufmann Johann Peter Josef Belli (1782-1859) und dessen schriftstellernder Frau Maria Belli-Gontard gehörte. Obwohl oder gerade weil G. neben der Parlamentsarbeit noch Zeit fand, sein wichtiges Werk „Geschichte der deutschen Sprache“ (2 Bde., 1848) zu vollenden, war ihm das Drumherum bei seinem Aufenthalt in der überfüllten und hektischen Stadt bald lästig. Die Sitzungen in der Paulskirche dehnten sich allmählich über Gebühr aus, oft bis nach halb vier Uhr, so dass er danach kein oder zumindest kein preiswertes Mittagessen mehr bekam. Andererseits fand er die Fürsorge seiner Vermieter auch unangenehm, wie er seinem Neffen Herman klagte: „Herr und Me Belli fahren fort mich mit ihrer höflichkeit zu quälen; neulich war ich unwol und hatte die thür verschlossen um meine kopfweh zu verschlafen, da war ihr bange geworden und sie hatte aus freien stücken nach dem doctor geschickt, da werde ich nun aufgeweckt und der verschreibt mir rhabarber, die mir auch den nächsten tag verdarb und doch nichts half.“ (Jacob G. an Herman G., 11.8.1848.) Nirgendwo, selbst im Garten seines Quartiers, konnte er ungestört sein, weil ihm überall seine (vornehmlich weiblichen) Verehrer auflauerten. So blieb ihm zunächst nur die Flucht zu langen Spaziergängen vor die Tore.
Infolge der Zuspitzung in der schleswig-holsteinischen Frage nach dem Waffenstillstand von Malmö (26.8.1848) verliefen auch die Sitzungen in der Paulskirche immer unerfreulicher. Nach erbitterten Debatten stimmte die Nationalversammlung im Sinne der alten politischen Mächte am 16.9.1848 dem Waffenstillstand und damit der Abtretung Schleswigs an Dänemark zu. Unter dem Eindruck dieses Eingeständnisses politischer Ohnmacht des Parlaments fasste G. am folgenden Tag, einem freien Sonntag, seinen Entschluss. Er wollte sofort einen dreiwöchigen Urlaub nehmen und seine Familie besuchen, um danach nicht mehr nach Ffm. zurückzukehren: “[I]ch kanns nicht aushalten über den winter noch hier zuzubringen, weil ich im grunde doch zu unbequem und unter den vielen menschen vereinsamt lebe“, vertraute er dem Bruder an. (Jacob G. an Wilhelm G., 17.9.1848.) Noch bevor G. jedoch den beabsichtigten Urlaub antreten konnte, überschlugen sich die Ereignisse. Am 18.9.1848, während der nächsten Plenumssitzung nach der Annahme des Waffenstillstands von Malmö, wollte eine wütende Menge die Paulskirche stürmen, was zwar verhindert werden konnte. Aber es kam zu blutigen Straßenkämpfen, in deren Verlauf auch die beiden Abgeordneten Auerswald und Lichnowsky umgebracht wurden. Am folgenden Tag, nachdem der Aufstand durch das Militär niedergeschlagen war, unterrichtete Jacob G. gleich den Bruder, dass sich seine Abreise noch „um einige tage“ verschiebe, weil die Tore gesperrt seien. Doch der Septemberaufstand bestärkte ihn endgültig in seinem „entschluß aus dieser Paulskirche (...) für immer zu scheiden“ (Jacob G. an Wilhelm G., 19.9.1848). Wahrscheinlich am 21.9.1848 reiste G. ab. Von Berlin aus, wo die Brüder seit 1841 lebten, erklärte er, „obwohl bewegten Herzens“, aus persönlichen Gründen seinen Austritt aus dem Parlament, wobei er betonte: „Niemand wünscht sehnlicher als ich, daß es der Nationalversammlung gelinge, ihren hohen Beruf zu erfüllen.“ (Austrittsgesuch vom 2.10.1848.) Nach diesem politischen Zwischenspiel widmeten sich Jacob und Wilhelm G. in Berlin wieder ganz ihrer Wissenschaft, insbesondere der Herausgabe des „Deutschen Wörterbuchs“, dessen erster Band 1852 erschien.
Brüder-G.-Straße und Brüder-G.-Schule, eine Realschule, im Ostend.

Artikel aus: Frankfurter Personenlexikon, verfasst von Sabine Hock.

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Literatur:
                        
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Internet: Hessische Biografie, ein Kooperationsprojekt des Instituts für Personengeschichte in Bensheim und des Hessischen Landesamts für geschichtliche Landeskunde in Marburg zur Erstellung einer umfassenden personengeschichtlichen Dokumentation des Landes Hessen. http://www.lagis-hessen.de/pnd/1114152374Hess. Biografie, 13.10.2016. | Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. https://de.wikipedia.org/wiki/Jacob_GrimmWikipedia, 13.10.2016.

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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Grimm, Jacob. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), http://frankfurter-personenlexikon.de/node/3478

Stand des Artikels: 14.10.2016
Erstmals erschienen in Monatslieferung: 10.2016.