Scharff, Julius

Scharff, Bernhard Julius, gen. Jule. Kaufmann. Diese Angaben konnten anhand von Dokumenten zweifelsfrei bestätigt werden.* 3.1.1859 Ffm., Diese Angaben konnten anhand von Dokumenten zweifelsfrei bestätigt werden.† 17.6.1936 Pforzheim.
Sohn von Constantin Alexander Sch. und dessen Ehefrau Marianne Amalie, gen. Victoire, geb. Majer(-Gontard) (1817-1864).
Schulzeit in Ffm. Kaufmännische Ausbildung. Eintritt in die Chemische Fabrik Griesheim Elektron, dort seit 1883 Prokurist. Seit 1888 Vorstandsmitglied der Chemischen Fabrik Griesheim. In der Nachfolge der bis dahin von seinem Vater mitgeführten und nun liquidierten Seidenwarenhandlung „Alexander Gontard & Sohn” gründete (1892) und leitete Sch. dann zusammen mit seinem Bruder Gottfried Friedrich (1845-1918) die Firma „Gebrüder Sch.” in der Schillerstraße. Seit 1893 Mitglied im Aufsichtsrat der Chemischen Fabrik Griesheim Elektron, später als dessen stellvertretender Vorsitzender. Von 1926 bis 1936 Mitglied im Aufsichtsrat der IG Farbenindustrie AG.
Verheiratet mit Caroline Constanze Victorie, gen. Line, geb. Fellner (1860-1946), einer Tochter des letzten Bürgermeisters der Freien Stadt Ffm. Vater des in Berlin und Halle, seit 1932 in München tätigen Ägyptologen Prof. Dr. phil. Constantin Alexander, gen. Lexel, Sch. (1892-1950).

Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 260f., verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Array
(
    [de] => Array
        (
            [0] => Array
                (
                    [value] => literfasst
                )

        )

)

Lexika: Heine, Jens Ulrich: Verstand und Schicksal. Die Männer der I. G. Farbenindustrie A. G. (1925-1945) in 161 Kurzbiographien. Weinheim/New York/Basel/Cambridge 1990.Heine: IG Farben, S. 236f.
Literatur:
                        
Archiv für Fft.s Geschichte und Kunst. Bisher 78 Bde. Ffm. 1839-2019.Über den Bruder Gottfried Friedrich Scharff (1845-1918): Schmidt-Scharff, Wolfgang: Die Philipp Heinrich Fleck’sche Stiftung. In: AFGK IV,2 (1929), S. 147-181, hier S. 178f. | Geschichte der Handelskammer zu Ffm. 1707-1908. Beiträge zur Ffter Handelsgeschichte. Hg. v. der Handelskammer zu Ffm. Ffm. 1908.Über den Bruder Gottfried Friedrich Scharff (1845-1918): Gesch. d. Handelskammer 1908, S. 1074.
Quellen: ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/4.788.

GND: 1237424283 (Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek).
Einträge zu dieser Person in anderen Datenbanken ansehen

    Die hier genannten Verweise wurden mit Hilfe des frei verfügbaren Datendienstes http://beacon.findbuch.de (Thomas Berger) erstellt.


    © 2021 Frankfurter Bürgerstiftung und bei dem Autor/den Autoren
    Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Scharff, Julius. Artikel aus der Frankfurter Biographie (1994/96) in: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), http://frankfurter-personenlexikon.de/node/1016

    Stand des Artikels: 22.2.1995