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Bittorf, Marie

Bittorf, Maria Olga, gen. Marie. Fürsorgerin. Kommunalpolitikerin und Frauenrechtlerin. * 8.7.1886 Mühlhausen/Thüringen, † 5.9.1974 Ffm.
B. kam um 1900 als Hausangestellte nach Ffm. Hier gründete sie eine Gewerkschaft für Hausangestellte. Als Frau durfte sie erst 1910 in die SPD eintreten, obwohl sie schon vorher politisch engagiert war. Als erste Frau wurde sie für den Dienst in der städtischen Krankenfürsorge der Allgemeinen Ortskrankenkasse (AOK) berufen, wo sie von 1917 bis 1933 tätig war. Nach 1933 musste sich B. auf die ehrenamtliche Arbeit in verschiedenen Fürsorgeorganisationen beschränken. 1946 wurde sie, nun als Verwaltungsobersekretärin, bei der AOK wieder eingestellt.
Befreundet mit Meta Quarck-Hammerschlag.
Von 1919 bis 1933 Stadtverordnete. Von 1920 bis 1925 und 1929 Mitglied im Kommunallandtag des preußischen Regierungsbezirks Wiesbaden und im Provinziallandtag der preußischen Provinz Hessen-Nassau. Von 1946 bis 1956 erneut Stadtverordnete. Mitbegründerin der neuen Arbeiterwohlfahrt. Hauptsächlich sozial- und gesundheitspolitisch engagiert.
Mitbegründerin des Ffter Frauen-Ausschusses, des späteren Ffter Frauen-Verbands.
1952 Bundesverdienstkreuz. 1956 als erste Frau zur Stadtältesten ernannt.
Bestattet in der Grabstätte der Familie Heinrichs-Hammerschlag-Quarck (Patenschaftsgrab der AWO Ffm.) auf dem Ffter Hauptfriedhof (Gewann E 743).
Marie-B.-Anlage in Ginnheim.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 73, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
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Lexika: Bermejo, Michael: Die Opfer der Diktatur. Ffter Stadtverordnete und Magistratsmitglieder als Verfolgte des NS-Staates. Ffm. [Copyright 2006]. (Geschichte der Ffter Stadtverordnetenversammlung, Bd. III; Veröffentlichungen der Ffter Historischen Kommission XXIII).Bermejo: Ffter Stadtverordnete u. Magistratsmitglieder als Verfolgte d. NS-Staates 2006, S. 46-49.
Literatur:
                        
Ffter AWO-Frauen in den Jahren des Neubeginns. Nach dem Ende von Krieg und NS-Regime. Hg. v. d. Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Ffm. Ein Projekt der AWO-Geschichtswerkstatt. [Ffm.] 2006.Günter Arndt in: AWO-Frauen 2006, S. 14-16. | Eckhardt, Dieter/Eckhardt, Hanna: Ich bin radical bis auf die Knochen. Meta Quarck-Hammerschlag. Eine Biographie (...). [Ffm. 2016.]Eckhardt/Eckhardt: Meta Quarck-Hammerschlag 2016, bes. S. 224. | Maly, Karl: Das Regiment der Parteien. Geschichte der Ffter Stadtverordnetenversammlung, Bd. II: 1901-1933. Ffm. 1995. (Veröffentlichungen der Ffter Historischen Kommission, Bd. XVIII/2).Maly: Stvv. II 1995. | Schüller, Elke: Wer stimmt bestimmt? Elisabeth Selbert und die Frauenpolitik der Nachkriegszeit. Wiesbaden 1996.Schüller: Elisabeth Selbert 1996, S. 70.
Quellen: Der Wink für Haus und Werk in Bild und Wort. [Untertitel ab Februar/März 1928: Das Magazin der Hausfrau.] Hg.: Ffter Gasgesellschaft, Ffter Kohlen- und Koks-GmbH, Vereinigte Installationsgeschäfte Ffter Gasgesellschaft und Karl Winterstein GmbH. 36 Nummern. Ffm. 1925-28.Der Wink, Nr. 7, März 1926, S. 4 (mit Porträtfoto). | ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/632.

GND: 1125578181 (Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Bittorf, Marie. Artikel aus der Frankfurter Biographie (1994/96) in: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1639

Stand des Artikels: 14.11.1986