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Wentzcke, Paul

Wentzcke, Friedrich Wilhelm Heinrich Paul. Prof. Dr. phil. Historiker. * 4.9.1879 Koblenz, † 25.11.1960 Ffm., begraben in Berlin-Charlottenburg.
Kindheit in Rastatt und Straßburg. Studium der Geschichte, Germanistik und Geografie in Straßburg und Berlin. 1906 Eintritt in den Archivdienst im Elsass. Von 1912 bis 1935 Direktor des neu gegründeten Stadtarchivs in Düsseldorf, ab 1926 zudem Direktor des dortigen Historischen Museums. Seit 1935 Leiter des Wissenschaftlichen Instituts der Elsass-Lothringer im Reich an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Ffm. Lehrauftrag für Geschichte des Grenz- und Auslanddeutschtums (bis 1944). Nach der Verlegung des Elsass-Lothringen-Instituts nach Straßburg 1940 richtete W. in den verlassenen Räumen auf Betreiben des Generaldirektors der Preußischen Staatsarchive die „Publikationsstelle West” ein, in der wissenschaftliche Zeitschriften des Auslands gesichtet wurden (1941-44). 1945 vorübergehend Leiter des Ffter Stadtarchivs. Seit 1949 Honorarprofessor für Geschichte an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Ffm.
Zahlreiche Veröffentlichungen, vor allem zur Geschichte des rheinischen Grenzlands und der deutschen Freiheits- und Einheitsbewegung im 19. Jahrhundert. Hauptwerke: „Geschichte der deutschen Burschenschaft” (1919), „Der deutschen Einheit Schicksalsland, Elsaß Lothringen” (1921), „Rheinkampf” (2 Bände, 1925), „Ruhrkampf” (2 Bände, 1930/32), „Die unvollendete deutsche Revolution 1848” (1938), „Die deutschen Farben” (1939), „Feldherr des Kaisers, Herzog Karl V. von Lothringen” (1943), „Heinrich von Gagern, Vorkämpfer für deutsche Einheit und Volksvertretung” (1957), „Deutscher Liberalismus im Vormärz” (mit Wolfgang Klötzer, 1959) und „Ideale und Irrtümer des ersten deutschen Parlaments“ (mit Wolfgang Klötzer, 1959).
1929 Leibniz-Medaille der Preußischen Akademie der Wissenschaften.
Nachlass als Depositum der Erwin-von-Steinbach-Stiftung im Archivzentrum der UB Ffm.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 550f., verfasst von: Birgit Weyel.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
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Quellen: ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/79.

GND: 117293865 (Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek).

© 2022 Frankfurter Bürgerstiftung und bei dem Autor/den Autoren
Empfohlene Zitierweise: Weyel, Birgit: Wentzcke, Paul. Artikel aus der Frankfurter Biographie (1994/96) in: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1719

Stand des Artikels: 12.6.1995