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Breidenbach, Wolf

Breidenbach, Wolf. Fürstlich Isenburgischer Rat. Bankier. Diese Angaben konnten anhand von Dokumenten zweifelsfrei bestätigt werden.* 10.1.1751 (Schauenburg-)Breitenbach bei Kassel, Diese Angaben konnten anhand von Dokumenten zweifelsfrei bestätigt werden.† 27.2.1829 Offenbach/Main.
Das genannte Geburtsdatum B.s (10.1.1751) stammt von seinem Grabstein auf dem Alten Friedhof in Offenbach/Main. Nach anderen Angaben soll B. bereits im August 1750 geboren worden sein.
Talmudschüler in Ffm. Durch sein hervorragendes Schachspiel lernte B. hohe Adlige kennen und wurde Hausfaktor eines Adligen. Er gründete dann ein Bank- und Juwelengeschäft in Offenbach. Freund und Förderer Wolf Heidenheims. 1791 Hoffaktor des Fürsten von Isenburg-Birstein. Hoffaktor an den Höfen von Hessen-Darmstadt und Hessen-Kassel. Als Hof- und Kammeragent (seit 1799) und späterer Fürstlich Isenburgischer Rat (seit 1812) war B. seit 1803 führend im Finanzwesen in Isenburg-Birstein.
Vorkämpfer der Judenemanzipation. B. engagierte sich für die Aufhebung der Judenabgaben, besonders des Leibzolls, in Deutschland. Er erreichte er mit Hilfe von Denkschriften und Eingaben 1803 die Abschaffung des Leibzolls in den isenburgischen Gebieten, 1804 die Aufhebung des Leibzolls für Juden in Ffm.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 99, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
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Lexika: Herlitz, Georg/Kirschner, Bruno: Jüdisches Lexikon. Ein enzyklopädisches Handbuch des jüdischen Wissens. 4 Bde. Berlin 1927-30.JL 1 (1927), Sp. 1154f. | Neue Deutsche Biographie. Hg. v. d. Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Bisher 27 Bde. (bis Wettiner). Berlin 1953-2020.Heinrich Schnee in: NDB 2 (1955), S. 571f.
Literatur:
                        
Arnsberg, Paul: Die Geschichte der Ffter Juden seit der Französischen Revolution. Hg. v. Kuratorium für Jüdische Geschichte e. V., Ffm. Bearb. u. vollendet durch Hans-Otto Schembs. 3 Bde. Darmstadt 1983.Arnsberg: Gesch. d. Ffter Juden 1983, Bd. I, S. 87, 88, 212; Bd. II, S. 581. | Arnsberg, Paul: Die jüdischen Gemeinden in Hessen. Anfang – Untergang – Neubeginn. Hg. v. Landesverband der Jüdischen Gemeinden in Hessen Ffm. 3 Bde. Ffm. 1971-73.Arnsberg: Jüd. Gemeinden in Hessen 1971-73, Bd. II, S. 162.
Internet: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. https://de.wikipedia.org/wiki/Wolf_BreidenbachWikipedia, 26.9.2022.

GND: 135583756 (Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek).

© 2022 Frankfurter Bürgerstiftung und bei dem Autor/den Autoren
Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Breidenbach, Wolf. Artikel aus der Frankfurter Biographie (1994/96) in: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1860

Stand des Artikels: 13.5.1987