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Cöntgen, Georg Joseph

Cöntgen, Georg Joseph. Maler und Kupferstecher. * 17.5.1752 Mainz, † 28.1.1799 Ffm.
C. heiratete 1776 Elisabetha Mund (1752-1783), die Tochter des Ffter Malers Johann Samuel Mund (1724-1794), und nahm seinen Wohnsitz in Ffm. 1779 konnte er mit Genehmigung des Rats eine „Öffentliche Zeichner-, Maler- und Kupferstecherakademie“ in Ffm. eröffnen. Dieses „C.’sche Zeichnungs-Institut“ wurde von ihm selbst geleitet. Seine Frau und sein Schwiegervater lehrten ebenfalls an dieser Anstalt. Die rege Teilnahme und finanzielle Unterstützung aus Kreisen der Bürgerschaft ließen das Unternehmen gedeihen.
Von C. stammen einige radierte Flugblätter, u. a. „Die Luftfahrt Blanchards“ (1796), „Die Brandstätte der Judengasse vom 16. Juli 1796“ und „Krieg und Frieden vor Fft.s Mauern, die am 22. April 1797 von den Franzosen versuchte Überrumpelung darstellend“.
Nach C.s Tod leitete zunächst der Maler Johann Andreas Benjamin Reges, dann (seit 1832) der Kupferstecher Carl Deucker (1801-1863) die Anstalt, die jedoch erst durch die Stiftung von Stipendien durch Philipp Heinrich Fleck (1813) wieder attraktiv geworden war. Die Akademie ging als „G. J. Cöntgen- und Ph. H. Fleck’sche Stiftung“ 1881 an die Polytechnische Gesellschaft über und wurde 1942 aufgelöst.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 134, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
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Lexika: Gwinner, Philipp Friedrich: Kunst und Künstler in Ffm. vom 13. Jahrhundert bis zur Eröffnung des Städel’schen Kunstinstituts. Ffm. 1862. Ergänzungsbd. Ffm. 1867.Gwinner, S. 332-335; Nachtr. (1867), S. 122. | Schrotzenberger, Robert: Francofurtensia. Aufzeichnungen zur Geschichte von Ffm. 2., vermehrte u. verbesserte Aufl. Ffm. 1884.Schrotzenberger, S. 45.
Literatur:
                        
Bauer, Thomas: In guter Gesellschaft. Die Geschichte der Polytechnischen Gesellschaft in Ffm. Hg. v. d. Polytechnischen Gesellschaft e. V. Ffm./Wiesbaden 2010.Bauer: Polytechn. Ges. 2010, S. 126.
Quellen: ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/8.144.

GND: 12203418X (Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek).

© 2022 Frankfurter Bürgerstiftung und bei dem Autor/den Autoren
Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Cöntgen, Georg Joseph. Artikel aus der Frankfurter Biographie (1994/96) in: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1953

Stand des Artikels: 9.9.1987