Radenbach, Karl Ludwig

Radenbach, Karl Ludwig (auch: Charles Louis). Prof. Dr. med. Mediziner. Pneumologe. * 28.5.1918 Siegen, † 7.2.1986 Berlin.
Von 1939 bis 1944 Studium der Medizin in Marburg und Ffm. Nach kurzer amerikanischer Kriegsgefangenschaft und einer Volontärarztzeit war R. seit 1946 Assistenzarzt am Städtischen Krankenhaus Sachsenhausen (später: Universitätsklinik). Hier arbeitete er in der Tuberkuloseabteilung von Walter Alwens. 1952 wurde R. Oberarzt der Universitätsklinik für Lungenkrankheiten. 1955 Habilitation. Seit 1961 außerplanmäßiger Professor an der Johann Wolfgang Goethe-Universität. 1964 folgte R. einem Ruf an die Freie Universität Berlin und übernahm die Leitung der Lungenklinik Heckeshorn in Berlin (bis 1983). R. gilt als einer der Pioniere der modernen Tuberkulosetherapie und Pneumologie.
Mitglied der Ffter Medizinischen Gesellschaft. Seit 1966 Vorstandsmitglied der Wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft für die Therapie von Lungenkrankheiten. 1979/80 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Lungenkrankheiten und Tuberkulose.
Zahlreiche Fachveröffentlichungen.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 162, verfasst von: Fritz Koch.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
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Literatur:
                        
Medizin in Ffm. Ein Symposion zum 65. Geburtstag von Gert Preiser. Hg. v. Juliane C. Wilmans. Hildesheim 1994. (Ffter Beiträge zur Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin, Bd. 15).Medizin in Ffm. 1994, S. 126-133.
Quellen: ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/16.157.

GND: 1082258962 (Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek).
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Empfohlene Zitierweise: Koch, Fritz: Radenbach, Karl Ludwig. Artikel aus der Frankfurter Biographie (1994/96) in: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), http://frankfurter-personenlexikon.de/node/816

Stand des Artikels: 31.3.1996