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Cellarius, Johannes

Cellarius, Johannes. Eigentl.: Johann Kellner. Prof. Evangelischer Theologe. Diese Angaben konnten anhand von Dokumenten zweifelsfrei bestätigt werden. * 1496 Kunstadt (heute: Burgkunstadt)/Franken, Diese Angaben konnten anhand von Dokumenten zweifelsfrei bestätigt werden.† 21.4.1542 Dresden.
Am 14.9.1529 als vierter Prädikant nach Ffm. berufen. C. wirkte im Predigeramt an St. Peter und daneben am Katharinenkloster. Wegen seiner lutherischen Einstellung kam es zu Konflikten mit den zwinglianischen Prädikanten, besonders mit Dionysius Melander. Auf Antrag der anderen Prädikanten wurde ihm das Predigeramt an St. Peter vom Rat entzogen. C. arbeitete zunächst am Katharinenkloster weiter, wurde aber 1532 auf Veranlassung der ihm feindlich gesinnten Prediger aus der Stadt verwiesen. In einem Brief an den Rat bat er um freies Geleit und Schonung. Er verließ Ffm. und ging zu Luther nach Wittenberg. Der Warnbrief Luthers an den Rat der Stadt Ffm. war wahrscheinlich eine Folge von C.’ Bericht über die Zustände in Ffm. C. war befreundet mit Jacob Micyllus, dem Rektor des Ffter Gymnasiums, der nach C.’ erzwungenem Wegzug aus Ffm. ebenfalls vorübergehend die Stadt verließ. Nachdem Melander 1535 nach Kassel gegangen war und daraufhin Micyllus als Rektor des Ffter Gymnasiums zurückkehren konnte, berief der Rat 1538 auch C. nochmals nach Ffm. Dieser sagte zunächst zu, änderte dann aber seinen Entschluss und ging 1539 als Superintendent nach Dresden. Möglicherweise war er jedoch 1538 für kurze Zeit noch einmal in Ffm. als Prediger tätig.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 129, verfasst von: Sabine Hock.
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Literatur:
                        
Dechent, Hermann: Kirchengeschichte von Ffm. seit der Reformation. 2 Bde. Leipzig/Ffm. 1913/21.Dechent: Kirchengeschichte I, S. 129f., 136, 153.

GND: 128432241 (Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek).

© 2022 Frankfurter Bürgerstiftung und bei dem Autor/den Autoren
Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Cellarius, Johannes. Artikel aus der Frankfurter Biographie (1994/96) in: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1936

Stand des Artikels: 3.9.1987