Trat 1619 in Oppenheim mit einer lateinischen Nacherzählung von Ovids Metamorphosen in Beziehungen zu
Johann Theodor de Bry und
Matthäus Merian. Seit 1624 Korrektor des Verlags
de Bry in Ffm. Seit 1625 Pfarrer der reformierten Gemeinde in Offenbach. G. ließ jedoch sein Amt zeitweise von Vikaren versehen, um sich voll und ganz der Übersetzer- und Autorentätigkeit für Ffter Verlage (vor allem für
Merian) widmen zu können.
Dichter der Verse zu der
Merianischen Kupferbibel („Biblia Sacra“, 1625-29), zu
Merians Stadtplan von Ffm. (1628) und zu einzelnen Teilen von Daniel Meisners „Thesaurus Philo-Politicus“ (1623-32). Herausgeber einiger Bände der
de Bry’schen Reisen. Übersetzer von modernen Fremdsprachen ins Deutsche oder ins Lateinische. Verfasser der Teile 1 bis 6 und des Beginns von Teil 7 der achtteiligen „Historische(n) Chronica (...) nach Austheylung der vier Monarcheyen“. Das Werk wurde von Johann Philipp Abele (latinisiert: Abelinus) vollendet, weshalb G.s Name lange als Abeles Pseudonym aufgefasst und G.s Existenz verleugnet wurde (vgl. Droysen, 1864). Die Kupferstich-Illustrationen
Matthäus Merians d. Ä. verleihen den meisten Werken G.s besonderen Wert.
Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 273,
.
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).