Glauburg, Conrad von († 1369)

Glauburg, Conrad von. Stadtpolitiker. † 3.8.1369 Ffm.
Sohn von Hantzelow von G. (* nach 1298) und dessen Ehefrau Hedwig, geb. von Hohenhaus. Vater von Conrad von G.
1333 erstmals erwähnt. Tätigte große Finanzgeschäfte, darunter eine Anleihe an den Erzbischof von Mainz (Urkunde vom 27.7.1343). Wohnte in der Nähe des Fahrtors (1354).
1341 Schöffe. 1361 Älterer Bürgermeister. G. war einer der Ratsherren, die einen Anteil der Bußgelder vom Kaiser erhielten, die die Aufständischen von 1364 zu zahlen hatten (Urkunde vom 6.1.1366).
Seine Witwe Metze von G., geb. Brun zu Braunfels († 1384), die er 1362 in zweiter Ehe geheiratet hatte, führte erstmals ein „Damensiegel“, das nur in der Familie von G. zu finden ist.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 253, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Glauburg, Conrad von († 1369). Artikel aus der Frankfurter Biographie (1994/96) in: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), http://frankfurter-personenlexikon.de/node/2642

Stand des Artikels: 8.9.1988