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Erhard, Ludwig

Bundeswirtschaftsminister von 1949 bis 1963. Bundeskanzler von 1963 bis 1966. „Vater der sozialen Marktwirtschaft“.

Ludwig Erhard
Ludwig Erhard auf dem Deutschen Sparkassentag am 6./7.11.1963 in Ffm.
Fotografie von Klaus Meier-Ude (1963).
© Institut für Stadtgeschichte, Ffm. (Sign. S7Z Nr. 1963-377).
Ludwig Erhard (Mi.) auf der Ffter Frühjahrsmesse 1958

Ludwig Erhard (Mitte) bei einem Rundgang auf der Ffter Frühjahrsmesse 1958
Fotografie von Kurt Weiner (1958).

© Institut für Stadtgeschichte, Ffm. (Sign. S7FR Nr. 3386).
Erhard, Ludwig Friedrich Wilhelm. Prof. Dr. rer. pol. Dr. h. c. mult. Wirtschaftspolitiker. * 4.2.1897 Fürth, † 5.5.1977 Bonn, begraben auf dem Bergfriedhof in Gmund/Tegernsee.
E., die Symbolfigur des deutschen Wirtschaftswunders, verbrachte in Ffm. zwei zentrale Abschnitte seines Lebens: die Jahre der Promotion (1922-25) und die Zeit der Währungsreform mit seinen zeichenhaften Deregulierungen als Start der sozialen Marktwirtschaft (1947-49).
E. war das dritte von vier Kindern des Textilwarenhändlers Wilhelm Philipp E. (1858-1936) und dessen Ehefrau Augusta Friederica Anna, geb. Haßold (1859-1935), die 1888 geheiratet hatten. Geschwister: Max E. (1889-1915), gefallen im Ersten Weltkrieg; Rose E. (später verh. Guth, 1893-1981); Wilhelm E. (1899-1951); zwei weitere Geschwister, Paul († 1891) und Emma († 1894), waren früh verstorben. Verheiratet (seit 11.12.1923) mit Luise E., geb. Lotter, verw. Schuster (1893-1975). Luise E. brachte aus der 1914 geschlossenen Ehe mit Friedrich Schuster, der im selben Jahr gefallen war, eine Tochter mit, Eleonore Schuster (1915-?); E. hat sie nicht adoptiert. Ludwig und Luise E. hatten eine gemeinsame Tochter, Elisabeth E. (später verh. Klotz, 1926-1996.)
Nach der Volksschule (1903-07) besuchte E. die Realschule, die er am 12.7.1913 mit dem „Zeugnis (…) für den einjährigen-freiwilligen Dienst“ verließ. Vom 15.9.1913 bis zum 15.9.1915 absolvierte er eine Lehre zum Einzelhandelskaufmann in Nürnberg bei Georg Eisenbach, wo er dann bis Ende Februar 1916 als „Lagerist und Verkäufer“ arbeitete. Er trat am 4.4.1916 den Kriegsdienst beim 22. Kgl. Bayerischen Feldartillerieregiment an, wurde am 28.9.1918 durch eine Handgranate am Rücken verwundet und schied aus dem Dienst am 13.6.1919 aus.
E. schloss zusammen mit seiner späteren Frau Luise ein Studium über fünf Semester an der Handelshochschule in Nürnberg erfolgreich ab und studierte dann ein Semester mit ihr in Erlangen, bevor er sich allein am 4.11.1922 in Ffm. für eine Promotion einschrieb. Sie erfolgte aufgrund einer Ausnahmeregelung, deren gefordertes „achtsemestriges Studium“ er nachweisen konnte, ebenso wie den Besuch „allgemeinbildender Vorlesungen“, nämlich „Chem. Technologie“, „Germanische Mythologie u. deutscher Volksglaube“, „Deutsche Geschichte I. Hälfte des 19. Jhrts.“ und „Einführung in die Philosophie“; zusätzlich wurde von der Promotionsordnung als „Gesamtnote der Doktorprüfung“ ein „gut“ verlangt. Er reichte seine Dissertation am 3.3.1924 ein. Der Zweitgutachter Fritz Schmidt benotete sie am 27.6.1924 mit „hinreichend“. Durch eine Postkarte aus Celerina mit Poststempel vom 2.2.1925 an E.s elterliche Adresse gestattete sein Doktorvater Franz Oppenheimer ihm, ihn im Engadin zum Rigorosum aufzusuchen, ohne zuvor als „Gutachter“ sein „Urteil abgegeben [zu] haben“. Am 5.3.1925 schrieb Oppenheimer von dort für E.s Dissertation eine Drei auf ein DIN-A5-Blatt, zusammen mit einer „II“ für seinen Teil des Rigorosums. Die weiteren fünf Fächer bestand E. am 16.3.1925 jeweils mit einer Drei, was die „Gesamtnote 3“ ergab. Die Promotionsurkunde ist vom 12.12.1925.
Seit 1925 arbeitete E. erstmals regulär im Geschäft seines Vaters, was bald zum Konkurs führte. Es gelang E. nach vielen Monaten, bei Wilhelm Vershofen (1878-1960) in dessen „Institut für Wirtschaftsbeobachtung der deutschen Fertigware“ in Nürnberg ab dem 1.10.1929 eine Teilzeitstelle zu erhalten. E. konnte Dienstleistungen des Instituts so gut verkaufen, dass es enorm expandierte und er bis zum Ersten Stellvertreter aufstieg. Als Vershofen ihn nicht zum Nachfolger kürte, kam es zum Streit, und E. musste zum 30.9.1942 das Institut verlassen; er firmierte in der Folge unter einem „Institut für Industrieforschung“, das von einer Stiftung bei der „Reichsgruppe Industrie“ mittels der Hilfe seines Schwagers Karl Guth (1889-1971) massiv gefördert wurde. Im Zentrum seiner Aktivität standen nun wirtschaftliche Szenarien zur Nachkriegszeit.
Bei Kriegsende hatte sich E. von Fürth aus der „Volkswirtschaftlichen Arbeitsgemeinschaft für Bayern“ in München angeschlossen, in deren Mittelpunkt der Münchner Ordinarius Adolf Weber (1876-1963) stand. Dieser leitete den Ausschuss „Geld und Kredit“, dessen „Plan zur Neuordnung des deutschen Geldwesens“ E. bereits im Juli 1945 der amerikanischen Militärregierung in Ffm. übergab. In den kommenden Monaten wiederholten sich diese Fahrten: E. „kämpfte sich mit mangelhaftem Englisch durch das stacheldrahtabgesperrte IG-Farben-Hochhaus“. [Roland Risse: Alltag mit Erhard. In: Schröder u. a. (Hg.): Ludwig Erhard 1972, S. 594.] Bei der „Frankfurter Konferenz“, die die IHK Ffm. zum 29.11.1945 einberief, war E. als bayerischer Wirtschaftsminister dabei. In dieser Funktion kam er ab September 1946 in den „Verwaltungsrat für Wirtschaft“ und damit nach Ffm. und in das Rhein-Main-Gebiet. Am 10.1.1947 wurde sein Nachfolger im Ministeramt in München vereidigt.
In jener Zeit wirkte E. aus der Weiterentwicklung seines Instituts über zwei Zwischenstufen an der Gründung des heutigen „ifo Instituts“ mit. Weil E. weiterhin zeitlich und räumlich flexibel war, konnte er sich in den vordemokratischen Institutionen einbringen, welche die Amerikaner in der Nähe ihres Zentrums bildeten: In Bad Homburg wurde bei der Verwaltung der Finanzen für die britisch-amerikanische Bizone eine „Sonderstelle für Geld und Kredit“ („Special Branch for Monetary and Credit Matters“) eingerichtet, zu deren Vorsitzenden E. am 10.10.1947 gewählt wurde. Sitz der Sonderstelle war in der Promenade 107 wie auch in der „Villa Hansa“ in der Kisseleffstraße 21, wo E. anfangs ein kleines Zimmer gehabt habe; dann habe er das Hotel Monopol-Metropole genutzt, „gegenüber dem Südeingang des Frankfurter Hauptbahnhofs, das im Juli 1947 zu vier Fünfteln für die Unterbringung des Wirtschaftsrates beschlagnahmt worden war“ (Alsheimer: Börsenplatz in Ffm. 2006, S. 79).
Im Frühjahr 1948 übernahm E. das Amt des Direktors in der „Verwaltung für Wirtschaft“ des Vereinigten Wirtschaftsgebiets (der Bi- bzw. späteren Trizone) mit einem Büro in der McNair-Kaserne, Konrad-Glatt-Straße in Ffm.-Höchst, wobei auch Räume im Verwaltungsgebäude der Farbwerke zur Verfügung standen; seine Wohnung lag in der Hospitalstraße 11a. In jener Zeit gehörten zu den Stätten seines beruflichen Wirkens zudem der Poelzig-Bau (IG-Farben-Haus), die Ffter Börse, das Allianz-Haus; er trat bei Versammlungen im Handwerkersaal, in der Paulskirche, im Hessischen Rundfunk und sogar zu einem Rededuell mit Erik Nölting (1892-1953) im Bau des Zirkus Althoff im Zoo auf. Darüber hinaus war E. in den Aufbaujahren bei der Gründung der „Wirtschaftspolitischen Gesellschaft von 1947“ (WIPOG) involviert, mit der er verbunden blieb. In der Frühphase seiner parteipolitischen Aktivität hatte E. Kontakte zur CDU in Ffm. Die Währungsreform der Amerikaner begleitete er mit einer Außer-Kraft-Setzung von Preisbindungen und Bewirtschaftungsvorschriften, was von Lucius D. Clay (1898-1978) akzeptiert wurde.
Die Familie E.s wohnte bei München, bis sie – mit Beginn von E.s Amtszeit als Bundeswirtschaftsminister (1949) – nach Bonn zog und seit Ende 1954 in Gmund am Tegernsee einen zweiten Wohnsitz besaß. Da E. mit dem Zug pendelte, lag Ffm. räumlich für Termine nahe, die er in seiner Zeit als Minister (1949-63) und dann als Kanzler (1963-66) zahlreich hier wahrnahm. E. schätzte öffentliche Auftritte und ist viel gereist in seinem Leben. Für seine internationalen Termine kam auch der Ffter Flughafen infrage. Als Messestadt war Ffm. ein weiteres Ziel für den Wirtschaftsminister, weshalb die spätere Benennung der Parkanlage vor der Messe nach ihm naheliegend war. Nach seiner Kanzlerschaft änderte sich an dieser Situation nichts, da E. bis zu seinem Lebensende Mitglied des Bundestags in Bonn blieb, so dass er weiterhin in Ffm. sicht- und hörbar war. Ob er jemals für die „Bauer International Corporation als Berater und als Aufsichtsrat einer neugegründeten Tochterfirma mit Sitz in Ffm.“ (Hentschel: Ludwig Erhard 1996, S. 656) dort gewesen ist, kann trotz der generösen Dotierung als zweifelhaft angesehen werden.
Ludwig-E.-Anlage an der Messe. Ludwig-E.-Schule, eine kaufmännische berufliche Schule für Wirtschaft und Verwaltung, in Unterliederbach.

Artikel aus: Frankfurter Personenlexikon, verfasst von Gunter Stemmler.

Lexika: Neue Deutsche Biographie. Hg. v. d. Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Bisher 27 Bde. (bis Wettiner). Berlin 1953-2020.Bernhard Löffler in: NDB-online, veröffentlicht am 1.2.2022, zuletzt geändert am 23.5.2022 (URL: https://www.deutsche-biographie.de/118530755.html#dbocontent).
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Die Protokolle des Bayerischen Ministerrats 1945-1962 Online, 7.2.2023.
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ISG, 7.2.2023.
| Ludwig-Erhard-Stiftung, Bonn. https://www.ludwig-erhard.de/stichworte/ludwig-erhard-und-die-cdu/
Hinweis: Andreas Schirmer: Ludwig Erhard und die CDU, 27.7.2016.
Ludwig-Erhard-Stiftung, 7.2.2023.
| Internetauftritt des Universitätsarchivs Ffm. (UAF) an der Goethe-Universität. https://archivblog.uni-frankfurt.de/2022/10/07/luise-erhard-hat-nicht-in-frankfurt-studiert/
Hinweis: Gunter Stemmler: Luise Erhard hat nicht in Fft. studiert, Universitätsarchiv Fft. Blog, 7.10.2022.
Universitätsarchiv Ffm., 7.2.2023.
| Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_ErhardWikipedia, 7.2.2023.

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Empfohlene Zitierweise: Stemmler, Gunter: Erhard, Ludwig. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/3380

Stand des Artikels: 10.2.2023
Erstmals erschienen in Monatslieferung: 02.2023.